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Allgemeine Psychologie II (Fach) / Psychophysik (Lektion)

1.Wahrnehmungsschwellen 2.Bestimmung von Wahrnehmungsschwellen 2.Psychophysische Funktion 1.Weber-Fechner Gesetz 2.Psychophysische Potenzfunktion 3.Signalentdeckungstheorie

Diese Lektion wurde von Psychopsych1 erstellt.

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  • Wahrnehmung definieren nach Hagendorf Wahrnehmungist ein Prozess, mit dem wir die Informationen, die von den Sinnessystemen bereitgestellt werden, organisieren und interpretieren
  • Was mach sich die Wissenschaft von der Wahrnehmung zur Aufgabe? Wie die Information unserer  Umwelt aufgenommen und verarbeitet werden Wie Wahrnehmng entsteht die unser Erleben und Verhalten begründet
  • Bedeutung von Wahrnehmungspsychologie: alle menschlichen Erkenntnisse und Einsichten beruhen auf sensorischen Erfahrungen Wahrnehmen: Grundfunktion aller psychischen Funktionen Schlüsselrolle keine andere Disziplin in der Allgemeinen kommt ohne sie aus 
  • 3 klassische Fragen zur Psychophysik Wo ist die Detektionsschwelle eines Rezeptors Wie ist die Unterschiedsschwelle eines Rezeptor (wie unterschiedlich müssen zwei Töne sein damit man sie als verschieden wahrnimmt) "just noticable difference" wie ist die Relation zwischen objektiver Stimulusintensität und objektiver?
  • Grundfrage von Gustav Theodor Fechner (1801-1887) (Wahrnehmung) Wie hängen (subjektive) Wahrnehmungseindrücke und objektiv messbare Reizereignisse zusammen?
  • Von welchen Faktoren ist es abhängig welche minimale Lichtenergie ist nötig, um ein Licht in einem dunklen Raum zu erkennen? Größe des Lichtreizes, retinaler Projektionsort, Dauer des Lichtreizes, Wellenlänge, Ausmaß der Dunkeladaptation (siehe Grafik
  • Schwellenbestimmungen werden unter _____________Bedingungen durchgeführt. standardisierten
  • Bestimmung der Absolutschwelle mittels Grenzmethode Die Intensität eines deutlich überschwelligen Reizes wird vom/von der Versuchsleiter/in schrittweise vermindert, bis die Versuchsperson den Reiz nicht mehr wahrnimmt (absteigendes Verfahren). Die Intensität eines unterschwelligen Reizes wird schrittweise erhöht, bis die Versuchsperson den Reiz wahrnimmt (aufsteigendes Verfahren). Die Absolutschwellewird als Mittelwert der Grenzen in einer größeren Anzahl von Messungen angenommen (im Beispiel 98,5).
  • Bestimmung der Absolutschwelle mittels Konstanzmethode erklären Vom/von der Versuchsleiter/in wird in zufälliger Reihenfolge Reize mit überschwelligenbzw. unterschwelligen Reizausprägungen (z.B. hinsichtlich Lichtintensität) präsentiert. Die Versuchsperson beurteilt wiederholt die Wahrnehmbarkeit der Reize mit Ja-Nein-Urteilen. Die Absolutschwelleentspricht dem Wert (z.B. der Lichtintensität), bei dem Versuchspersonen mit gleicher Wahrscheinlichkeit einen Reiz erkennen bzw. nichterkennen (d.h. 50 %Urteilswahrscheinlichkeit)
  • Bestimmung der Absolutschwellemittels Herstellungsmethode beschreiben Versuchspersonen stellen selbst Reizintensitäten so ein, dass ein Reiz gerade noch wahrnehmbar ist bzw. nicht mehr wahrgenommen wird (z.B. mittels eines Leuchtdichtereglers bei der Bestimmung der Absolutschwellebei der Lichtintensität).Der Schwellenwert ergibt sich aus dem Mittelwert mehrerer Durchgänge. Der Vorteil dieser Methode ist die einfache Durchführung mit wenigen Durchgänge. Der Nachteil ist die hohe Anfälligkeit für mögliche Antworttendenzen
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  • Webersches Gesetz erklären Webersches Gesetz gibt eine Formel dafür an um wie viel sich zwei Objekte unterscheiden müssen damit man einen Unterschied bemerkt. Es gibt verschiedene Konstanten K für verschiedene physikalische Reizdimensionen 
  • Weber-Fechner-Gesetz detailliert aufgeführt Relation zwischen psychischer Empfindungsstärke (Absolut-und Unterschiedsschwelle) und physikalischer Skala jeweils mit Nullpunkt und Maßeinheit: 1. Der Nullpunkt der physikalischen Skala wird durch die Absolutschwelledefiniert. 2. Als Maßeinheit für Empfindungsstärke wird die Unterschiedsschwelle herangezogen: Stärke der Empfindung wird als Anzahl ebenmerklicher Unterschiede, ausgehend von der Absolutschwelleausgedrückt.
  • Einwände gegen das Weber-Fechner-Gesetz •W-F-Gesetz nur gültig für eingeschränkten Intensitätsbereich •Zweifel an Gültigkeit der Gleichsetzung von Empfindungsstärkeund konstante Aufsummierung von Unterscheidbarkeiten zur Absolutschwelle
  • psychophysische Potenzfunktionen  Beziehung zwischen subjektiver Empfindung und Reizstärke wird durch Potenzfunktionen beschrieben die 
  • psychophysische Potenzfunktionen  Beziehung zwischen subjektiver Empfindung und Reizstärke wird durch Potenzfunktionen beschrieben (nicht die bloße Aufsummierung um eine gleichbleibende Konstante wie im W-FGesetzt)
  • Signalentdeckungstheorie erklären •auch ohne äußere Reizung Empfindungen zustande kommen („inneres Rauschen“), vor allem bei Signalentdeckungsexperimenten (z.B. Ton vorhanden vs. Ton nicht vorhanden?) •Reaktion der Versuchsperson von Empfindung (Sensitivität)und Antwortkriteriumabhängt •Empfindung und Kriterium sind unabhängig voneinander (Kann A besser hören als B? (Genauer: Ist A für 100-Hz-Töne sensitiver als B?) Eventuell ist A nur eher bereit, unter Unsicherheit mit „Ja“ zu antworten)
  • Vierfelder Schema der Signalentdeckungsaufgabe beschreiben Bei vorhandenem Reiz 2 Möglichkeiten: Treffer oder Verpasser Bei nicht vorhandenem Reiz 2 Möglichkeiten: Falscher Alarm oder korrekte Ablehnung
  • Sensitivität beschreiben Warum kann Reizsensitivität unterschiedlich sein? Physiologische Unterschiede zwischen Personen in Abhängigkeit von Unterschieden in sensorischen Apparaten (z.B. unterschiedliche Sehschärfe) und unterschiedlichen Zuständen (z.B. unterschiedliche Aufmerksamkeits-und Motivationszustände) d‘ gibt den Unterschied in der Empfindungsstärke zwischen der Rauschen-und der Signal+RauschenVerteilungan d‘ kann aus der Trefferrate und der Falschalarmrate errechnet werden (d.h. aus Unterschied der Mittelwerte der Normalverteilungen). d‘ = 0: Kein Unterschied in der Empfindung bei Anwesenheit und Abwesenheit des Reizes. d‘ wird größer mit zunehmender Diskriminierbarkeitvon Signal + Rauschen und Rauschen
  • Antwortkriterium liberal und konservativ erklären Liberales Antwortkriterium: Ja-Antwort schon bei geringer Empfindungsstärke Konservatives Antwortkriterium: Ja-Antwort erst bei höherer Empfindungsstärke