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Druck (Fach) / Bedruckstoffe (Lektion)

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Diese Lektion wurde von liilaaluu erstellt.

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  • DIN Papierformate A0 = 841 x 1189 (ca. 1 m² Fläche) A1 = 594 x 841 A2 = 420 x 594 (Bogen) A3 = 297 x 420 (Halbbogen) A4 = 210 x 297 (Viertelbogen) A5 = 148 x 210 (Blatt) A6 = 105 x 148 (Halbblatt) A7 = 74 x 105 (Viertelblatt)
  • Papierherstellung Gewinnung der Fasern aus den Rohstoffen - sog. Halbstoffe Herstellung des Ganzstoffs (Papierbrei) - Aufbereiten fer Halbstoffe und Vermischen mit Zusatzstoffen (Farbe, Füllstoff, Leim) Blattbildung auf der Papiermaschine Veredelung und Ausrüstung - verbessern der Papieroberfläche und Zuschneiden des Papiers
  • Schematischer Aufbau von Holz Holzfasern - langgestreckte hohle Fasern -> bestehen aus Einzelfasern (Fibrillen) Fibrillen verfilzen im Papierblatt miteinander -> Papierfestigkeit Faseranteil im Holz ca. 50 % zwischen Fasern = Inkrusten/Kittsubstanzen -> enthalten Lignin und Harz und verkitten Fasern miteinander Lignin verfärbt sich unter Lichteinwirkung erst gelblich, dann braun
  • mechanische Aufbereitung entrindete Stammabschnitte werden an Schleifstein gepresst und fein zerfasert -> der Halbstoff Holzschliff beim Schleifen entstehende Hitze erweicht Inkrusten -> Zerfasern wird erleichtert ständige Wasserzugabe -> Faserbrei -> wird gesiebt und von groben Splittern befreit Faserstoffausbeute beträgt ca. 95 %
  • Papiersorten mit Holzstoff Papiere die Holz enthalten leicht gelbliche Farbe, vegilben am Licht, relativ undurchsichtig, gute Bedruckbarkeit je nach Holzstoffgehalt: leicht (l'hh), mittelfein (m'f) oder holzhaltig (h'h)
  • Chemische Aufbereitung von Holz zerkleinerte Holz wird in speziellen Säuren oder Laugen viele Stunden unter Druck gekocht -> Inkrusten lösen sich, Zellulosefasern bleiben zurück - > harte Bestandteile werden aus Faserbrei sotiert  -> wird durch Chemikalien gebleicht (meist Sauerstoff) -> Zellstoff Zellstoff: vergilbt fast nicht am Licht, ist sehr weiß und relativ durchsichtig Sulfitzellstoff : Kochen in Säure Sulfatzellstoff: Kochen in Lauge (noch fester und weißer)
  • Papiersorten mit Zellstoff nur aus Zellstoff heißen holzfrei -> weiß, lichtbeständig, durchscheinender und teuerer als holzhaltige Papiere reißfester, da Zellstofffaserlänger und besser miteinander verfilzen wird für langlebigere Produkte eingesetzt, z.B. Plakate Hauptanteil Nadelholz, aber auch Buche, Pappel und Eukalyptus -> liefern kurzfasrigen Zellstof -> Papier mit vielen Hohlräumen (sog. auftragendes Papier) Holzstoff und Zellstoff bilden mit ca 96 % den Hauptanteil der Primärfasern (neu gewonnene Fasern) Fasern aus Altpapier = Sekundärfasern
  • Feststellung der Laufrichtung - Papier (Anordnung der Fasern) Reißtest: Riss gerade = Laufrichtung paralell ; Riss ausgefranzt = Laufrichtung orthogonal Nagelprobe: Seite, an der sich der Rand am stärksten kräuselt = Dehnrichtungsseite Streifenprobe: Der Streifen aus de rLaufrichtung des Papiers biegt sich am wenigsten Feuchtprobe: Die Laufrichtung läuft parallel zur entstandenen Achse Falzprobe: Die Laufrichtung verläuft orthogonal zum ausgefranzten Falz
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