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Abitur - Religion (Fach) / 1.1 Prinzipien der kath. Soziallehre (Lektion)
Stoff für das Colloquium
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- Personenprinzip Personalität = Grundlage und Voraussetzung für soz. Wesensanalge des Menschen als 1. Individuum--> wichtig: Freiheit (Freiraum zur Entscheidung + Voraussetzung für Verantwortung)2. Sozialwesen bezogen auf andere--> durch Mitmenschen: Prozess der Sozialisation gellschaftliche Ordnung muss Wohl des Einzelmenschen dienen--> Mensch = Träger, Schöpfer und Ziel aller gesellsch. Einrichtungen
- Solidaritätsprinzip Grundwert = Menschen gehören zusammen + Plicht füreinander einzustehen Verwirklichung von gemeinsch. Zielen und Zwecken durch Bündelung der Fähigkeiten und Kräften--> im kleinen Kreis: Familie--> aber auch in Gesellschaft und global Leitmotiv: Einer für alle und das Gemeinsame, alle für alle Einzelnen und für das Gemeinsame Solidarität = Tugend; feste & beständige Entschlossenheit sich einzusetzen, weil wir verantwortlich sind (nicht wegen Mitleid o.ä.) Im Inneren der Gesellschaft: Anerkennung aller Mitglieder als Personen, die Starken für die Schwachen + die Starken "so viel sie können"
- Subsidiaritätsprinzip basiert auf dem Solidaritätsprinzip klärt, wer für welche Hilfe zuständig ist & wie sie zu geschehen hat--> aus Achtung for Selbstbewusstsein, Eigenständigkeit und Recht auf des Selbstbestimmung des Menschen, darf der Staat/Land/Gemeinde/... nicht eingreifen bzw. Kompetenzen an sich greifen, wenn etwas von Kleineren aus eigener Kraft geleistet werden kann --> Hilfe zur Selbsthilfe Vorrang den Kleineren, staatl. Instanz an letzter Stelle--> Ehrenamtliche Tätigkeit + Eigeninitiative vor Bürokratie Ziel: vielfältige Gesellschaftsordnung --> allgegenwärtiger Wohlfahrtsstaat ist KEIN christl. Ideal (keine Nächstenliebe) Subsidiarität stärkt Demokratie: Macht durch Verteilung der Kompetenzen kontrolliert
- Option für die Armen Einzelmensch und Nation müssen / sollten diese gewährleisten Nöte der Armen vor Wünsche der Reichen--> zB: Rechte der Arbeiter vor Vermehrung des Profits; Produktion für soz. Nöten vor milit. Produktion tritt ein für: Kranke, Schwache, Behinderte und sonstige Benachteiligte der Gesellschaft
- Nachhaltigkeitsprinzip / Retinität Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit--> Generationengerechtigkeit: Verantwortung / Solidarität auch für kommende Generationen (nicht auf Kosten der Kinder wirtschaften / Ressourcen verbrauchen / Schulden machen) künftige Generationen haben das Recht, in intakter Umwelt zu leben und deren Ressourcen in Anspruch zu nehmen christl. Soziallehre muss Bewusstsein von der Vernetzung der soz., ökonom. und ökolog. Problematik wecken
- Gemeinwohlprinzip Unmengen von Interessen (privat/Gruppe) von wirtschaftl., soz. und pol. Art--> Starke können Vorteil erzwingen / Schwache bleiben zurück--> Bedürfnisse können 1. allein / durch Gruppe oder 2. von höherer Stelle erfüllt werdenDESHALB: Gebrauch eigener Instanz--> Soll diverse Interessen so koordinieren, dass möglichst alle menschenwürdiges Leben führen können Wichtig: Wohl aller nicht autom. Ergebnis, sonder GW muss durch Wahrung der Subsidiarität (eigenständige Autorität) angestrebt werden Gefährdung des GW: Egoismus + Extreme (Liberalismus + Marxistisch-leninistischer Kollektivismus) GW steht überm Markt + Wirtschaft hat GW zu dienen--> GW kontrolliert bzw. sind Eigentum, Unternehmertum, freie Arbeit, Markt in GW eingebunden --> nur so erfolgreiche, menschen- & gesellschaftsgerechte Wirtschaft Privateigentum und GW---> für niemand uneingeschränktes Recht --> Überfluss bei Einzelnen nicht gut, wenn andere in Nöten sind--> Enteignung wenn Besitz hemmend für GW ist
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