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Medienproduktion (Fach) / "Produktion" im Medienbereich (Lektion)
Kapitel 2
Diese Lektion wurde von Saoirse erstellt.
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- Nennen Sie mindestens fünf Wissenschaftsdisziplinen, die sich mit dem Feld der Medienproduktion beschäftigen. Kunst und Gestaltung Betriebswirtschaftslehre Kommunikationswissenschaft Medienwissenschaft Informatik Medientechnik Informationstechnik Journalismus
- Stellen Sie den medialen Produktionsprozess kurz grafisch dar. Pre-Production: Content recherchieren, planen erzeugen Production: Anpassen von Content an technische Vermittlungssysteme Post-Production: Content verfeinern, bearbeiten, testen Distribution: Transfer von Content an Zielgruppen
- Nennen Sie Beispiele für „Make or Buy“-Entscheidungen in der Medienproduktion. Eine „Make-or-Buy“-Entscheidung steht immer dann an, wenn entschieden werden soll, ob Content selbst produziert oder zugekauft werden soll. Beispiel: Bei verschiedenen Medien der Ankauf von Texten oder Bildern oder die Erstellung von Illustrationen.
- Erläutern Sie am Beispiel eines TV-Films die 5-Schritte-Kalkulation. Schritt 1: Rahmenbedingungen erfassen Um welche Art der Produktion handelt es sich? Handelt es sich z. B. um einen Kino-Spielfilm oder um eine Daily Soap? In welchem Bildträgerformat (z. B. 16 mm) soll der Film hergestellt werden? Welche Rahmenbedingungen gibt der Auftraggeber vor (z. B. Termine, Regisseur)? Schritt 2: Produktbeschreibung entwickeln das Drehbuch Schritt 3: Auszüge erstellen (detaillierte Analyse) hängt vom Typ und der Beschaffenheit ab ohne Drehbuch ist eine Kalkulation unmöglich das Drehbuch wird Schritt für Schritt, Bild für Bild analysiert bei einem Spielfilm entstehen so schnell 120 und mehr Auszüge die Analyse erfolgt im Hinblick auf alle kostenrelevanten Posten, z. B. Studiotechnik oder Spezialeffekte Schritt 4: Kostenfindung werden die Kosten für jede Position geschätzt alle in der Kostenfindung ermittelten Kostenpositionen werden schließlich im 5. Schritt zusammengeführt Schritt 5: Kalkulationen erstellen
- Nennen Sie die Software-Anwendungssysteme, die häufig in Medienunternehmen eingesetzt werden und erklären Sie, wofür sie verwendet werden. Für Medienunternehmen sind drei Anwendungssysteme typisch: Content-Management-Systeme Rechtemanagementsysteme Payment-Systeme. Content-Management-Systeme (CMS) dienen der arbeitsteiligen Planung, Erzeugung, Gestaltung, Verwaltung und Publikation von Medieninhalten, seien es nun Texte und Bilder oder Audio- und Videodateien. Zudem unterstützen sie den redaktionellen Workflow sowie das Qualitätsmanagement durch Prüfzyklen, Zugriffsmanagement oder Freischaltmechanismen. Rechtemanagementsysteme oder Digital-Rights-Management-Systeme (DRMS) dienen der Durchsetzung von Nutzungsrechten beim Nutzer. DRMS können zum Beispiel Zugangsschlüssel gewähren, mit denen nur legitimierte Nutzer – etwa jene, die ein Entgelt entrichtet haben – eine Leistung empfangen können. Oder das DRMS sorgt beispielsweise dafür, dass keine Kopien der Inhalte erstellt werden können. Payment-Systeme schließlich organisieren die Abrechnung im Internet, also etwa Transaktionen über Kreditkarten oder Kundenkonten.
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