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Sozialpsychologie (Fach) / Soziale Kognition (Lektion)
Teil 1
Diese Lektion wurde von Eliiza erstellt.
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- Konzeptueller Rahmen der kognitiven Stufen der Informationsverarbeitung Stimulusereignis --> Wahrnehmung --> Kategoriesierung --> Organisation --> Schlussfolgerung --> Abruf --> Entscheidung
- Eindrucksbildung Synonyme Impression Formation, Implizite Persönlichkeitstheorien
- Kernfragen der Eindrucksbildung Wie bilden wir Eindrücke über andere Personen? Nach welchen Regeln und Prozessen werden verfügbare Einzelinformationen zu einem Gesamteindruck verarbeitet?
- Der Naive Wissenschaftler Eindrucksbildung auf der Basis impliziter Persönlichkeitstheorien → Gestalttheoretischer Ansatz: aus gegebenen Informationen über eine Person wird ein Gesamteindruck als „gute Gestalt“ konstruiert, die über die vorgegebenen Einzelinformationen hinausgeht („Beyond the information given“) (gestalttheoretischer Ansatz: Reize zu guter Gestalt ergänzen („Wie sah der Kreis aus?“ → Ergänzung zu ganzem Kreis) ; hilfsbereit → freundlich; fies → nicht hilfsbereit ---- Integration von Einzelinfos)
- Der naive Wissenschaftler Belege Studien zur Zentralität von Eigenschaften Studien zu Reihenfolgeeffekten („primacy“ vs.„recency“)
- Studie zur Zentralität von Eigenschaften Eine Gruppe von Vpn sollten sich einen Eindruck über diePerson mit den Eigenschaften in Liste A bilden, eine zweiteGruppe über eine Person mit den Eigenschaften von ListeB.Danach sollten beide Gruppen aus einer Liste vonEigenschaftspaaren denjenigen Pol benennen, der fürPerson A bzw. Person am besten zutrifft. Kalt vs Warmherzig
- Studie zur Reihenfolgeeffekten ("primacy" vs "recency") Eine Gruppe von Vpn sollten sich einen Eindruck über diePerson mit den Eigenschaften in Liste A bilden, eine zweiteGruppe über eine Person mit den Eigenschaften von ListeB.Danach sollten beide Gruppen aus einer Liste vonEigenschaftspaaren denjenigen Pol benennen, der fürPerson A bzw. Person am besten zutrifft. Liste b entgegengesetzt zu Liste a
- Der kognitive Geizhals (Ziel & Grundlagen ) Ziel: mit möglichst wenig kognitivem Aufwand möglichst „brauchbare“ Eindrücke bilden (vereinfachte Urteilsbildung (Stereotype) mit Heuristiken) Grundlagen der Eindrucksbildung --> Heuristiken (verkürzte kognitive Operation → Schlußfolgerung ziehen (ohne komplizierte & vergleichsweise langwierige Algorithmen einsetzen zu müssen))--> Stereotype (vorgefasste Meinungen über soziale Gruppen)ency) erfasste Info´s werden gegenüber anderer eingehender Information bevorteiltPrimacy Effekt unterdrücken durch: zeitlicher Abstand zw. Darbietung & Listen vergrößern + Pause nach 2.Hälfte der Wörter→recency Effekt, da 1.Hälfte vergessen
- Arten von Heuristiken + Erklärung + Bsp Repräsentativitätsheuristik (Urteile über die Wahrscheinlichkeit, dass eine Beobachtung zu einer Kategorie gehört ( wie genau sie bestimmten Prototypen entsprechen)) --> Welche Reihenfolge zufälliger? Zahl, Zahl, Kopf, Kopf vs Zahl, Kopf , Zahl ,Kopf Verfügbarkeitsheuristik ( Urteile über Häufigkeiten oder Wahrscheinlichkeiten) --> die Abrufbarkeit von Risikoereignissen bestimmt die Beurteilung der Risikohäufigkeit --> z.B wird durch Mord zu sterben, überschätz, während die Wahrscheinlichkeit des Todes durch Magenkrebs unterschätzt wird Simulationsheuristik (kontrafaktisches Denken; Urteilsbildung auf der Grundlage einer Person, wenn keine Informationen zur Verfügung stehen) --> stärkeres Beduaern wenn Flug um 5 min verpasst als um 30, da es leichter ist sich vorzustellen, wie man 5 min hätte vermeiden können ; 1 tag vor Kriegsende tod, Tod auf untershciedlichem Arbeitsweg) Anker - & Anpassungsheuristik (Quantitative Schätzung --> Verzerrung von Schätzurteilen in Richtung eines vorgegebenen Wertes) --> Glücksrad bleibt bei 10 stehen --> 25% der Staaten UN Mitglied, bei 65 stehen --> 45% der Staaten Mitglieder; Schätzung Kölner Dom, Gefängnisstrafe "gebt ihm 3 vs 1 Jahr)
- Der motivierte Stratege oder soziale Akteur + Arten Flexible Anwendung daten- UND theoriegesteuerterInformationsverarbeitung Theoriegesteuert oder „Top-Down“, wenn wenig Informationen vorhandenwenig kognitive Ressourcen verfügbarwenig Motivation zur genaueren Verarbeitung (keine Energie investieren)(oft Stereotyp & Heuristikbasiert → eher auf Anker achten, weil keine Ahnung) Allgemein → speziell (Deduktion) Datengesteuert oder „bottom-up“ mehr Vorinformationen vorhanden (Vergleichsinfo höchster Dom → Kölner etwas kleiner)ausreichend Zeit & Motivationspeziell → allgemein (Induktion)
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- Definition Kognitive Schemata Definition: Schema als kognitive Organisation von (generalisierten) Wissensbeständen
- Funktion Kognitive Schemata Vereinfachung der Informationsverarbeitung(in Schemata„Schublade“ greifen)
- Elemente der kognitiven Schemata Merkmale ( die ich mit Kategorie verbinde (♀♂) Annahmen über die Verknüpfung von Merkmalen
- Arten kognitiver Schemata + Erklärung Personenschemata: Prototypen (Inbegriff oder als typisches Beispiel) & Stereotype (Beschreibung, die einprägsam & bildhaft ist → typischer Sachverhalt) Prototyp: Hund: Dackel, Schäferhund, Labrador → unt. In Repräsentativität (je stärker Prototyp → desto häufiger)Kategorien haben unscharfe Grenzen: untypisches Bsp. Aus Kategorie 1 kann stärker mit anderem Bsp. Aus einer anderen Kategorie verwandt sein Selbstschemata „ich bin ein guter Zuhörer“ Rollenschema: Arzt → Kittel, Stethoskop; Psychologe: Chouch, Stift, Zettel Ereignisschemata: Skrips: über bestimmte Abläufe Exp: Reihenfolge Restaurant durcheinander auswendig lernen: bezahlen,essen,gehen→ schwer zu merken, weil nicht kognitiven Schema entspricht Prozedurale Schemata ( A>B, B>C ; C? A)
- Schemagesteuerte Informationsverarbeitung wirkt sich aus auf ... Wahrnehmung stärkere Beachtung schema-konsistenter Informationen gedächtnisleistung fälschliche Erinnerung schema-konsistenter, aber nicht dargebotener Informationen EXP: UV Bibliothekarin vs. Verkäuferin, trinkt Wein / Bier, Brille/ keine Brillefälschliche Rekonstruktion von schema-inkonsistenten Reihenfolgen (Restaurant) Schlussfolgerungen Erschließen schema-konsistenter Attribute
- Schemagesteuerte INformationsverarbeitung schlägt sich nieder in .... hoher Geschwindigkeit (konsistente schneller als inkonsistente in Reaktionstest) geringerer Genauigkeit Fokus der Reizverarbeitung (stärker auf Reize die bereits bestehen → konsistent)
- Entwicklungsprinzipchen kognitiver Schemata konkret → abstrakt (1 J. Kinder: ♂ kurze Haare, ♀lange → ab 3J. Abstrakt „wer weint schneller? →♀, „wer klettert auf Bäume“ → ♂ einfach → komplex (Ausnahmen & Untergruppen) unsystematisch → systematisch (schwierige Aufg. Am Anfang schwer dann leicht)
- Bedingung der Schema- Aktivierung Priming (Anbahnung kogn. Prozesse durch Reize): Präsentation schema-konsistenter Informationen Zweck der Eindrucksbildung (grobes – schnelles vs. Langsames genaues Urteil) Bedürfnisse