7

Sozialpsychologie (Fach) / Theorien in der Sozialpsychologie (Lektion)

Theorien

Diese Lektion wurde von Eliiza erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

  • Bestandteile einer Theorie Definitionen: Klärung der in der Theorie enthaltenen Konstrukte Hypothese: Aussagen über die verwendeten Konstrukte
  • Funktionen von Theorien   Erklärung (sozialer Wirklichkeit, Phänomene)Vorhersage (zukünftige Ereignisse)
  • Gütekriterien zur Beurteilung von Theorien   Widerspruchsfreiheit der Hypothese ( Männer sind intelligenter als Frauen, Frauen sind schlauer) Breite des Geltungsbereichs (Theorie, die mehr Phänomene erklärt) Präzision der Vorhersage Sparsamkeit der Aussagen (z.b „survival of the fittest-Darwin) – wenig Kernannahmen Prüfbarkeit der Hypothese Empirische Bestätigung der Hypothese (Theorie umso besser – desto mehr Belege)
  • wichtigste kognitive Theorien   Hypothesentheorie der sozialen Wahrnehmung Theorie der kognitiven Dissonanz (Festinger) – Menschen streben nachOrdnung – Dissonanz verhindern / verringern Theorie der psychologischen Reaktanz (Abwehrreaktion) (z.B probieren im Supermarkt? „ja“ - „Käse viel besser als der, der Konkurrenz“-schwache Reaktanz, „Sie können nicht vorbeigehen ohne zu essen“ - starke Reaktanz → aufdringlich → Käse scheint unattraktiv) Theorie der sozialen Vergleichsprozesse (z.B krank → 1. „Mir geht es immer noch besser als x,s „ ist besser als „Nicht schon wieder ich“) Kognitiv-psychologische Theorie der Emotion Theorie der objektive Selbstaufmerksamkeit
  • Hypothese der sozialen Wahrnehmung   Leitet die „kognitive Wende“ in der Sozialpsychologie ein: erstmals Annahmen über nicht-beobachtbarem interne Prozesse ≠ bis dahin vorherrschendes „Black Box-Modell“ Reiz → Verarbeitung → Reaktion Zentrale Annahme: Wahrnehmungseindruck wird nicht nur von den Merkmalen des Reizes und des Rezeptororgans, sondern von kognitiven Prozessen beeinflusst. → !!!!! Jeder Wahrnehmungsakt beginnt mit einer Wahrnehmungshypothese!!! (revolutionärer Gedanke- Wahrnehmungsprozess = kognitiv beeinflusst) die Wahrnehmungshypothese bestimmt, was gesehen wird (Auswahl von Reizen) und wie das Wahrgenommene interpretiert wird Hypothesenbildung wird beeinflusst u.a. von körperlichen Bedürnnissen (Hunger) – (z.B 2 rote Kreise werden gezeigt – Gr. 1 (hungrig) sieht Tomaten , Gr. 2 (satt) sieht rote BälleWertbesetztheit (Valenz) der Reizobjekte (Exp.: zur Größenschätzung von Pappscheiben & Münzen) → ABB Persönlichen Werten und Einstellungen → Einstellungskonsistente Reize werden besser erkannt
  • wichtigste Motivationstheorien   Affilationstheorie („Kontakt zu anderen Menschen suchen, nicht allein sein“) (vor schwieriger Aufgabe lieber bei Leuten übernachten die es schon hinter sich haben) Theorie der symbolischen Selbstergänzung (Menschen streben nach + Selbstwertgefühl (z.B Stolz auf dickes Auto, Eltern Stolz auf Leitung der Kinder→Selbstwertgefühl erhöht ) Theorie des Selbstwertschutzes und der Selbstwerterhöhung (Was Menschen tun, um Selbstwertgefühl aufzuwerten → z.B Misserfolg auf Umwelt schieben) Theorie der erlernten Hilflosigkeit (Gefühl hilflos zu sein wird erlernt → NONKONTINGENZ = Bemühungen haben keinen Einfluss auf Ergebnis)
  • Theorie der erlernten Hilflosigkeit + Experiment (Gefühl hilflos zu sein wird erlernt → NONKONTINGENZ = Bemühungen haben keinen Einfluss auf Ergebnis) Zentrale Hypothese: das Erleben von Nonkontingenz zwischen eigenem Verhalten und Verhalzenskonsequenzen führt zurerlernten Hilflosigkiet gelernte Hilflosigkeit schlägt in Form von --> motivationalen kognitiven & (Kinder, die häufig unlösbare Aufgaben lösen, geben bei leichten schneller auf) affektiven (Erregungszustand) Defiziten nieder → Design von Seeligman und Maier (Gelernte Hilflosigkeit) Hunde werden in einen in der Mitte durch eine Trennwand geteilten Käfig gesetzt. Die ein Hälfte des Käfigs wir in regelmäßigen abständen unter Strom gesetzt. 2 Bedingungen: Kontrollierbare Stromstöße: die Hunde können durch Überspringen der Trennwand in die stromfreie andere Käfighälfte springen Unkontrollierbare Stromstöße (Nonkontingenz): bei einigen Durchgängen ist durch die andere Käfighälfte unter Strom gesetzt, so dass durch das Überspringen die Stromschläge nicht immer vermieden werden können. Kontrollgruppe ohne Schocks nach dem „Hilflosigkeitstraining“: alle Hunde werden in einen neune Käfig gesetzt, indem sie eine Fluchtmöglichkeit vor Stromschlägen lernen sollten
Anzeige