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Nutztiere Hamm (Fach) / Insecta (Lektion)

Nutztiere

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  • Insecta systematik Insecta gegliedert in Ectognatha und Entognatha
  • Ordn. Hemiptera, Schnabelkerfe Homoptera, Gleichflügler, Pflanzensauger Ordn. Hemiptera, Schnabelkerfe Homoptera, Gleichflügler, Pflanzensauger Ww: 30.000Zikaden, Blattläuse, Blattflöhe, Schildläuse (Sexualdimorphismus) meist kleine bis mittelgroße Insekten der Kopf ist nach unten geneigt (stechend-saugend) Flügel durchgehend gleichartig gestaltet, strukturell einheitlich; in Ruhe dachartig über den Hinterleib gelegt Hemimetabolie ausnahmslos Pflanzensauger; oft Phloem höherer Pflanzen Insgesamt mit 5 Unterordnungen: Cicadina (Zikaden), Aphidina (Blattläuse), Psyllina (Blattflöhe), Aleyrodinae (Mottenschildläuse), Coccina (Schildläuse
  • U. Ordn. Blattläuse, Aphidin Wwca. 3.000 Arten; ME 850 Arten klein mit plumper Gestalt (bis 7mm) Kopf hypnognath(MWZ nach hinten-unten gerichtet) Polymorphismus: ungeflügelteund geflügelte Individuen 5. Abdominalsegmentan der Oberseite mit paarigen Sekretdrüsen; bei Röhrenläusen zu Siphon (Röhre) verlängert Siphonezur Honigtauabgabe ovipare und vivipare Formen; Parthenogenese häufig Holozyklus: auf eine geschlechtliche folgen bis zu 40 parthenogenetische Generationen
  • Homoptera, Gleichflügler, Pflanzensauger Hemiptera, Schnabelkerfe (Hemimetabola) Homoptera, Gleichflügler, Pflanzensauger U. Ordn. AphidinaBlattläuse Wirtschaftsschädlinge•z.T. in Kolonien auf Trieben, Blüten, Fruchtständen•Saugtätigkeit führt zu Deformation Hemiptera, Schnabelkerfe (Hemimetabola) Homoptera, Gleichflügler, PflanzensaugerVorlesung: Biologie der NutztiereInsecta •Saugtätigkeit führt zu Deformation (Verdrehung, Einrollen, Blasenbildung etc.)•Blattflecken bis hin zur kompletten Verfärbung und vorzeitigem Blattabwurf•Honigtau führt zu Sekundärinfektionen mit Schwärzepilzen(Rußtaupilze, verminderte Photosyntheseleistung)•Übertragung von Pflanzenviren (Vektoren)•Symbiosen mit Ameisen
  • U. Ordn. Schildläuse, Coccina als Nützlinge Beispiel: Lackschildlaus, Laccifer lacca Züchtung in Süd-und Südostasien Ausscheidungen ergaben den Schellack; früher u.a in der Farbenindustrie unentbehrlich (50.000 Tonnen Rohlack pro Jahr); 1 Kilogramm Lack von ca. 300.000 Schildläusen in Indien heute: etwa drei Millionen Menschen sind mit der Gewinnung des Gummilacks beschäftigt; etwa 18.000 Tonnen pro Jahr; ca. 80 Prozent der Landesproduktion werden Vorlesung: Biologie der NutztiereInsecta pro Jahr; ca. 80 Prozent der Landesproduktion werden exportiert (Handelsvolumen von 16 bis 22 Millionen US Dollar) Afrika: erhärterter Honigtau von an Tamarisken lebenden Arten (zuckerartiges Sekret) wird von Beduinen gesammelt; das Produkt wurde als Manna (Himmelsspeise) schon in der Bibel erwähnt aus der Cochenillelaus (Dactylopius coccus), die ursprünglich in Mexiko an Feigenkakteen (Opuntia coccinellifera) saugt, wird ein roter Farbstoff gewonnen; später zur Züchtung in Peru, Algerien und Spanien eingeführt
  • Heteroptera,Wanzen •„Vorderflügel „zweigeteilt“: •vorderes, stärker sklerotisiertes Corium•Distale, häutige Membran (Heteroptera)•Vorder-und Hinterflügel beim Flug gekoppelt•Räuberisch (Vektoren zahlreicher Krankheitserreger)•Parasitisch: Fledermäuse, Schwalben, Seglern, Mensch (Säuger)•„Stinkdrüsen“ (juvenil dorsal Abd; adult dorsal Th)•3 Beinpaare: Lauf-, Sprung-, Fang-oder Schwimmbeine•Connexiva (Tergite, Sternite, Intersegmentalhäute, Färbung, Dehnbarkeit)
  • Wanzen Mundwerkzeuge Stechend-saugende MWZ → Rüssel, Schnabel (Schnabelkerfe, Rynchota); an der Spitze mit kleinen Zähnchen (Mandibel) Pflanzensaugend (oft mono-oder oligophag)
  • Wanzen als Schadinsekten Saugflecken zwischen Blattadern und an Blattstielen Verfärbung, Nekrotisierung, Herausbrechen der Gewebebereiche → Blattspreite perforiert Verkrümmung und Wuchshemmung der Blätter befallene Pflanzenteile fallen als ganze Büschel ab Triebe bleiben kürzer, Blüten öffnen sich nicht angestochene Fruchtanlagen nekrotisieren, Samen sind nicht keimfähig bakterieller Doldenbrand kann über Wanzen übertragen werden
  • Allgemeine morphologischen Merkmale Allgemeine morphologische Merkmale Mundwerkzeuge im Grundmuster kauend-beißend Antennen 10-11 gliedrig Komplexaugen, Ocelli fehlen häufig 1. Brustsegment (Prothorax) frei beweglich, von Pronotum bedeckt Mesothorax meist von Elytren bedeckt Flügeldecken (Elytren) Hinterflügel weichhäutig Tarsen 3-5 gliedrig (primär 5-gliedrig) , mit 1-2 Krallen Abdomen: Segment 1 reduziert, nur Tergum sichtbar, 8. Segment=Pygidium
  • Lebenszyklus Häufig Hypermetabole Entwicklung mit larvalem Ruhestadium(Scheinpuppe), madenförmiger Verpuppungslarve und Puppenstadium (Typus Maikäfer) BILD Paarung -> Eiablage -> Larvenstadien -> Puppe -> Imago -> Paarung
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  • Rapskäfer und ihre Parasitoide Fazit. Ein höherer Anteil naturnaher Habitate fördert natürliche Gegenspieler des Rapsglanzkäfers