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Nutztiere Hamm (Fach) / Crustacea,Insecta (Lektion)

Nutztiere

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  • Krebse Euarthropoda- Mandibulata- Crustacea(Krebse) Kiemenatmung erledigen ihre Beute durch beißen oder abreißen
  • Merkmale der Arthropoden Merkmale der Arthropoden (Euarthropoden) Arthropodien (mehrgliedrige Extremität) Tagmatisierung (Ausbildung von Körperabschnitten) Offenes Blutkreislaufsystem Komplexaugen Organkonzentration Cutikula: Körperdecke aus Chitin (stickstoffhaltige Polysaccharid) >> Cuticularskelett (Häutung) Komplexaugen Sensillen Strickleiternervensystem (ventral)
  • Körperaufbau Crustacea Exkretion:Nephridien >> Antennen-und Maxillardrüsen Verdauung:Vorder-, Mittel-, Hinterdarm; Peritrophische Membran (vermutl. Schutz vor mechanischer Beschädigung, Filter) Blutgefäßsystem: langgestrecktes Herz mit Ostien u. segmentalen Seitenarterien, Offener Blutkreislauf, Hämolymphe, Hämocyanin Ventrales Strickleiternervensystem: „Cephalisation Atmung:Kleinkrebse Gasaustausch über Cutikula •Kiemenanhänge an Thoracalbeinen; Zufuhr des Atemwassers durch Beinbewegungen •Landasseln: Atemwasser fließt über Rinnen des Carapax zu Kiemen
  • Sinnesorgane Sinnesorgane: Mechanorezeptoren: Sinneshaare, Statocyste Chemorezeptoren: Wasserqualität, Nahrung, Paarung; chem. Fernorientierung (Nahrung); modifizierte Sinneshaare, Antennen Photorezeptoren: Komplexaugen, Naupliusaugen (bei Larven als Pigmentbecherocellen, können Richtung des Lichteinfalls erkennen, kein Bildsehen, Körperlage beim Schwimmen relativ zum Licht
  • Fortpflanzung Übertragung von Spermien (Genitalpapille) oder einer Spermatophore (Gonopoden) Eiablage ins freie Wasser(selten),an Pflanzen,an Beinen etc.(Brutpflege) Larven:Naupliuslarve mit Auge, 2 Antennenpaaren und Mandibeln, erst pelagisch, dann benthisch(Pelagial=Freiwasserzone,Benthos=Boden) getrennt geschlechtlich
  • Cephalothorax Der Carapex als Duplikatur des Kopfhinterrandes, überdeckt die Thoraxsegmente BILD
  • Spaltfuß & Adaptive Veränderungen Extremitäten: im Grundplan als Spaltfuß gegliedert in Protopodit oft mit Kiemenanhängen Endopodit(laufbeinast) und Exopodit(Schwimmbeinast) Adaptive Veränderungen des Grundplans der Extremitäten: Aus den Beinen werden. Sinnesorgane,Mundwerkzeuge,große Scheren,Schwimm-und-Laufbeine,Brutpflege-u.Kopulationsorgane
  • Balanus(Seepocken,sessile Krebse,Cirripedia) Balanus(Seepocken,sessile Krebse,Cirripedia) leben in der Nähe des Wassers, wenn Flut kommt öffnen sie die Klappen und wasser mit Nährstoffen kann zum Krebs, wenn Ebbe ist wird die Klappe geschlossen und das Wasser gespeichert 
  • Lepas(Entenmuscheln,sessile Krebse,Cirripedia) Lepas(Entenmuscheln,sessile Krebse,Cirripedia) klappt auf, mit Ärmchen nimmt er Wasser -klappt dann wieder zu
  • Sacculina(Krabbenparasit,Cirripedia) -> parasitioide(aber erst Reproduktion)
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  • Crustacea haben eine herausragende Bedeutung in den Nahrungsketten der Meere und im Süßwasser Beispiel:Copepoda (Ruderfüßer) als individuenreichste Gruppe (vermutlich > Insekten) stellen 90% des tierischen Planktons der Meere Beispiel:Euphausiacea (Leuchtkrebse, Krill!!) als Hauptnahrung für Bartenwale, Fische, Seevögel (Antarktis: Pinguine) in polaren Meeren Beispiel:Gammarus spec. (Bachflohkrebse) als Zerkleinerer von z.B. Falllaub im Süßwasser Beispiel:Cladocera (Wasserflöhe; u.a. Daphnia, Bosmina) tragen als Filtrierer in hohem Maße zur Selbstreinigung der Gewässer bei Beispiel:Gammarus spec. (Bachflohkrebse) als Zerkleinerer von z.B. Falllaub im Süßwasser Beispiel:Oniscus assellus (Mauerassel) als Zerkleinerer von z.B. Falllaub an Lan
  • Nutzen für den Menschen Crustacea Decapoda:Vor allem Garnelen, Langusten, Hummer, Flusskrebse zur Ernährung (Delikatessen) Anostraca (Kiemenfüßer): Handel mit Eiern, Larven und Adulten als Fischfutter. Bis ins vorige Jahrhundert auch als Fleischersatz in Ägypten und bei nordamerik. Indianern Ostracoda (Muschelkrebse):Leitfossilien für Exploration von Erdöllagerstätten
  • Schaden für den Menschen Crustacea Branchyura (Fischläuse):Parasiten von Nutzfischen (Zuchtteiche); Zwischenwirte für Wurmkrankheiten der Fische Balanus (Seepocken):überziehen Hafenanlagen und Schiffsrümpfe mit dicken Krusten > hohe Kosten Isopoda: (insbes. Wasserasseln) bohren in Holzbauten Decapoda: Zerstören Dämme in Reisfeldern Notostraca (Rückenschaler): wühlen Reissetzlinge aus
  • Insecta Erfolg Erfolg: Arthropodien: Anpassungen an alle Lebensräume (Land: Wüsten, Küsten, Hochgebirge, Gletscher; Wasser: Larve, Adulte; Salzseen; Petroleumpfützen; Luft) Anpassungen der MWZ an alle denkbaren Nahrungsressourcen Ínsecta 75% aller beschriebenen Tierarten (1,3 Mio.) davon 75% Käfer (Coleoptera) keine Kiemen sondern Tracheen(röhrige Ausstülpungen im Exoskelett) 3 Tagma,Kerbtiere, Hexapoda(6 Beine)
  • Insecta Systematik Euartrophoda -> Mandibulata -> Tracheata-> Labiophora Mandubulata gingen gleichzeitig mit den Chelicerata an Land
  • Insecta Körpergliederung Körpergliederung:Caput (Kopf, 6), Thorax (Brust, 3) Abdomen (Hinterleib, 11) BILD
  • Mundwerkzeuge der Insekten beißend-kauend(z.B. Schaben,Heuschrecken) leckend-saugend(z.B Bienen): Saugrohr Evolution: Inhomogene Umwelt, hohe Reproduktionsrate,kurze Generationszeiten
  • Ernährungsformen Insecta Phytophag(Fraß von Pollen, Nektar, Blättern und auch Holz, also Xylophagie) •Zoophag(carnivor, fleischfressend) zoophag: carnivor, fleischfressend Saprophag Bezeichnung für Organismen, die sich von toter organischer Substanz tierischer oder pflanzlicher Herkunft ernähren Saprophag: detritophag (Ernährung von totem pflanzlichem Material) koprophag (Ernährung von tierischen Exkrementen) necrophag (Nahrung: tierische Leichen oder Aas)
  • Sinnesorgane Insecta Sinnesorgane: 1 Paar Antennen an der Basis mit Scapus (erstes Glied), Pedicellus (zweites Glied) mit Johnstonschem Organ (Haarsensillenfeld), Schwingung, Lage im Raum Cerci (paarige Abdomenanhänge, ehemals Extremitäten) mit Chemorezeptoren („Riechhaare“) und Mechanorezeptoren („Tasthaare“) Einfache Komplexaugen (aus bis 30.000 Ommatidien) Superpositionsauge der Dämmerungs-bzw. Nachtaktiven Ocellen starke Konzentration von Nervenzellen (Cephalisation, „Gehirn“)
  • Komplexaugen Insecta Komplexaugen: bis zu 30.000 Einzellinsen schlechte räumliche Auflösung sehr hohes zeitliches Auflösungsvermögen (Mensch ca. 25 Bilder/sec. , Insekt 250 Bilder/sec) Lichtverstärkung bei dämmerunsaktiven Insekten BILD
  • Sinnesorgan Flügel Sinnesorgane: Lyriformes Organ; reagiert auf Druck und Streckung (Zug); z.B. Verdrallung der Flügel beim Flug BILD Sinnesorgan: Tymponalorgan; wenn paarig, dann ist Richtungshören möglich
  • Thorax 3-gliedrig:Pro-Meso-und mentathorax mit je 1. paar Laufextremitäten (Hüfte-Schenkelring-Schenkel-Schiene-Fuß-Krallenglied
  • Flügel und Flugmuskulatur Im Meso und Metathorax Flügel der Insekten entstehen aus Seitenteilen der Tergite (Rückenplatten) des Meso-und Metathorax; urspr. 2 Paar Flügel  Flügel der Insekten = „Hautfalten“, Duplikatur der Cutikula -Flügel mit Gefäßen -Halteren, Elytren, Kopplung Wirbeltiere: Umbau von Extremitäten -Insektenflügel „eigentlich“ ohne eigene Muskulatur Bewegung über thorakal Muskulatur
  • Flugmuskulatur 1. Direkte Flugmuskulatur:direkte Flugmuskulatur setzt direkt an den Flügeln an und bewirkt neben der Flügelbewegung auch die Flügelstellung (Anlegen/ Aufstellen der Flügel) Refraktärzeit, max. 20 Schläge/sec. 2. Indirekte Flugmuskulatur: Indirekte Flugmuskulatur setzt an den Innenseiten des Thorax an (Tergum und Sternum) durch Kontraktion der Dorsoventralmuskulatur wird das Thoraxdach (Scutum) gesenkt: Flügel heben sich durch Kontraktion der Längsmuskulatur wird das Thoraxdach gehoben: Flügel senken sich nachschwingen in der Refraktärzeit: -150-1000 Schläge/sek -Fliege 7, Biene 10-20,Käfer 3-5 km/h
  • Flugmuskulatur die Biene besitzt ein Paar Vorderflügel und ein Paar kleinere HinterflügelFlugmuskulatur die Biene besitzt ein Paar Vorderflügel und ein Paar kleinere Hinterflügel die Flügel sind von Adern durchzogen während des Flugs werden die Vorder und Hinterflügel über Hamuli zu einer einheitlichen Fläche gekoppelt Flügel schlagen senkrecht nach unten, dabei wird eine leichte Drehbewegung vollzogen, so dass die Flügelspitzen eine Acht beschreiben normalerweise erfolgen 200 bis 250 Flügelschläge in der Sekunde; Steigerung bei Belastung (z.B. Erregung mit hohem Schwirrton bzw. „Stechton“); bei Windstille: Fluggeschwindigkeit von 20 bis 30 km/h
  • Bau der Biene/Insecta Abdomen, Blutgefäßsystem Abdomen (11): Tergite (dorsal), Sternite (ventral), Pleurite (seitlich) mit Stigmen beherbergt den Großteil der inneren Organe Blutgefäßsystem: Offener Blutkreislauf mit dorsalem Herzmuskelschlauch (caudal geschlossen) mit seitlichen Ostien und Aorta anterior Abdomen mit dorsalem und ventralem Diaphragma (Strömungsräume) sämtliche Organe „schwimmen“ im Haemocoel („Hohlraum“) Akzessorische Organe Haemolymphe als „Blutflüssigkeit“; 20-40% des Körpergewicht
  • Bau der Biene /Insecta Atmung, Verdauung/Exkretion Atmung: Tracheen (röhrenförmige Einstülpungen des Ektoderms (urspr. Kiemen ≠ Arachnida); Anpassung an das Landleben) Auskleidung mit Cuticula, Versteifung über Taenidien Weg der Luft: Stigmen-Tracheen-Tracheolen-Zellen; Sauerstoffverbreitung eher passiv über Molekülbewegung (> >Insekten in den Tropen größer) Erneuerung bei jeder Häutung (Juvenilhormon, Ectyoson) Verdauung/Exkretion: Mundöffnung > muskulärer Pharynx > Speiseröhre > Vorder-, Mittel-und Enddarm Speiseröhre eventuell z.B. mit Vormagen (Proventrikulus) als Sporenfilter Mitteldarm oft mit endosymbiontischen Mikrorganismen (Pilze, Bakterien, Flagellaten) z.B. zum Celluloseabbau Exkretion über Malpighi-Gefäße (Blindschläuche am Übergang zum Enddarm; N-Verbindungen
  • Holometabolie Sexuelle Fortpflanzung (selten Zwitter) Seltener Parthenogenese Holometabolie(z.B. Schmetterlinge, Käfer, Honigbiene) Ei-Larve1-Larve2-Larve3....... Puppe-Imago Zu ihnen gehören alle Insekten, die in ihrer Entwicklung eine vollständige Metamorphose von einer Larve über eine Puppe zum ausgewachsenen Insekt (Imago) durchmachen
  • Hemimetabolie Hemimetabolie(z.B. Heuschrecken, Schaben Wanzen) Ei-Larve1-Larve2-Larve3.......Nymphe-Adulte Jungtier oft nur anhand seiner Größe vom erwachsenen Tier, der Imago