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Nutztiere Hamm (Fach) / Mollusca(Weichtiere) (Lektion)
Nutztiere
Diese Lektion wurde von Juleee3 erstellt.
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- Mollusca (Weichtiere) mit weltweit 130.000 Arten artenreichster Tierstamm nach den Arthropoda fossil ab dem Kambrium (vor 530 Mio. J.) Niedere Tiere, Protostomier, Bilateria, Gastroneuralia •ursprüngl. getrenntgeschlechtl. (z.B. viele Landschnecken Zwitter) ursprüngl. marin: Trochophora Larve (marin, Nähe Annelida) Veligerlarve (mit zusätzlichem Velum, Schnecken) Clochidium(Süsswassermuscheln, Haken, Ektoparasiten) wechselwarm, exotherm, poikilotherm Ubiquisten (Stamm): Land, Süßwasser, Salzwasser, Thermalquellen bis 54°C, Wüsten, Parasiten, Holzschädlinge (Schiffsbohrwurm, Muschel)
- Aufbau Schnecke Kopf,Gliederung, körper Körper: unsegmentiert, massig, keine Extremitäten, mit einschichtiger, drüsenreicher Epidermis als Haut Gliederung: Kopf, Fuß, Eingeweidesack, Mantel; oft mit kalkhaltiger Schale Kopf: Tentakeln: 1 Paar:Opistobranchia, Prosobranchia, Wasserlungenschnecken (Basomatophora) 2 Paar:Landlungenschnecken (Stylomatophora) Everses Augenpaar Mundöffnung (mit Radula, Raspelzunge)
- Aufbau Schnecke Fuß,Muskulatur Fuß: Ventraler Kriechfuß mit starker Muskulatur: Kriechen, Graben, Schwimmen (Kontraktionswellen) Fußdrüse (Schleimsezernierung am Vorderrand) Statocysten (im Pedalnervenstrang) Muskulatur Hautmuskelschlauch Besonders ausgeprägt im Fuß der Schnecken und Muscheln und den Fangarmen der Tintenschnecken Rückzugmuskeln bei Schnecken Schließmuskel bei Muscheln (tonisch)
- Aufbau Schnecke Eingeweidesack, Gonaden, Atmung Eingeweidesack (dorsal, mit inneren Organen): Offener Blutkreislauf mit dorsalem Herz Respiratorischer Blutfarbstoff: meist Haemozyanin (blau) Gonaden, Verdauungsapparat, Exkretionsorgane Exkretion über Nephridien mit Flimmertrichter (ähnlich wie Metanephridien); Nierenkanäle enden in Mantelhöhle Mitteldarmdrüse: Verdauung, Resorption, Speicherfunktion Gonaden Samen-und Eiproduktion Tintenschnecken: getrenntgeschlechtlich Muscheln und Schnecken: oft Zwitter Atmung Ursprünglich: paarige, gefiederte Kiemen (Ausstülpungen der Körperwand) starke Durchblutung –Gasaustausch und -transport!
- Nervensystem Und Mantel Chiastoneurie, Streptoneurie: Prosobranchia (Vorderkiemer) Überkreuzung der Visceralnerven durch Drehung des Eingeweidesackes BILD Mantel 3 Schichten Anlage als Protoconch bereits im Ei 3.Hypostracum (Perlmutterschicht) 2.Ostracum (Prismenschicht, Conchiolin+Kalk)1.Periostracum (Conchiolin, Farbe über Melanine) 1. Periostracum: Conchiolin als organische Grundsubstanz mit Calziumkarbonateinlagerungen 2. Ostracum(Prismenschicht) aus senkrecht angeordneten Calciumcarbonat-Prismen 3. Hypostracum(Perlmuttschicht) aus horizontalen CaCO3 Platten (bei Lichteinfall irisierend >> Perlen)
- Aufbau Schnecke Mantel Mantel: Überzieht alle inneren Organe bewimpert; aus einschichtiger, drüsenreicher Epidermis •Zellen am Mantelrand sezernieren die Schale
- Weidegänger herbivor(ins.terrestrische Arten): Algen,Flechten,Pilze,Blüten,Früchte,Samen,Knollen saprophag,nekrophag,koprophag,detritophag(terrestr.aquatische Arten):(tote organsiche Substanz,tier. Leichen oder Aas,tierische Exkremente, totes pflanzli. Material) carnivor/räuberisch(insb. Prosobranchia) Parasitismus
- Gehäuseverschlüsse Diaphragma Häutchen aus eingetrocknetem Schleim (Überdauerung von Trockenzeiten). Epiphragma Diaphragma verstärkt durch Kalkeinlagerungen (Überwinterung). Operculum Dauerhafter horniger (z.T. verkalkter) Deckel bei prosobranchiaten Schnecken in der Mündung
- Neobiota Als Neobiota bezeichnet man Arten und untergeordnete Taxa, die sich ohne oder mit menschlicher Einflussnahme in einem Gebiet etabliert haben, in dem sie zuvor nicht heimisch waren
- Merkmalstypen / Homologie Homologien Merkmale gleicher stammesgeschichtlicher Herkunft-sie leiten sich aus der selben Struktur eines gemeinsamen Vorfahren ab, erfüllen aber nicht unbedingt die gleiche Funktion –die Herkunft ist äquivalent Gemeinsamer Grundplan der Vordergliedmaßen bei Säugetieren als Beleg für einen gemeinsamen Vorfahren z.B die Brustflossen von Delfinen und die Vorderbeine von Tetrapoden best. Kiefergelenkteile von Reptilien oder Fischen und Gehörknöchelchen bei Säugetieren die Schwimmblasen von Fischen und Lunge von Landwirbeltieren die Kiemenbögen der Fische und Halsschlagader der Säugetiere
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- Merkmalstypen/ Analogien Analogien Unabhängig voneinander entstandene (Anpassungs-) Ähnlichkeit in der Funktion-gilt auch für Verhaltensweisen. Gut von phylogenetisch begründbaren Ähnlichkeiten unterscheidbar. Einrichtungen zum Gleitfliegen bei verschiedenen Wirbeltieren um Feinden zu entkommen. die Grabbeine von Maulwurfsgrillen (Insekten) und Maulwürfen (Säugetiere) das Innenskelett von Kopffüßern (Schulp) und Wirbeltieren (Chorda Wirbelsäule) die Flügel von Insekten und Vögeln •die papageienartigen Schnäbel bei Kopffüßern und Papageien die entenartigen Schnäbel bei Enten und Schnabeltieren der schlangenförmige Körperbau bei Aalen, Blindschleichen und Schlangen die strömungsgünstige Körperform bei Haien, Delphinen und Pinguinen
- Konvergenz Merkmalstypen Konvergenz Ein bestimmter Selektionsdruck begünstigt die Entstehung ähnlicher Anpassungen (Analogien) bei nicht eng verwandten Arten. Eigenschaften werden unabhängig von einander erworben–Bezug auf eine ähnliche äußere Erscheinungsform und nicht auf genetische Verwandtschaft!. Sind schwer von phylogenetischen begründbaren Ähnlichkeiten zu unterscheide das Raubtierverhalten bei echten Säugetieren und den australischen Beuteltieren Homiothermieder Säugetiere und Vögel Bau der Augen von Wirbeltieren und höheren Cephalopoden Singflug
- Die Entwicklung von Lichtsinnesorganen, Auge Die Entwicklung von Lichtsinnesorganen, Augen: Euglena mit Fotorezeptoren aus lichtempfindlichen Proteinen Pigmentfleck, Flachauge (a) (primitive Mehrzeller, Quallen, Seesterne, „Richtungssehen“) einfache pigmentierte Vertiefung (b) (Schutz; Grubenauge, Schnecken; Richtungssehen) Augenbecher, Lochkameraauge (c) (Nautilus, Richtungs-und Bewegungssehen) Blasenauge mit „Kugellinse“ (d) (Cephalopoda, Gastropoda (Helix)) Linsenauge mit abgeflachter Linse (e) (veränderbar; Wirbeltierauge) Bildschärfe und Lichtstärke über Linsenapparate BILD
- Tintenfischauge vs. Menschenauge Das Auge der Tintenschnecken entsteht durch eine Einstülpung der Haut: Die Lichtsinneszellensind nach außen gewandt „EversesAuge“ (hochentwickeltes Blasenauge) Das Auge des Menschen entsteht aus einem „Auswuchs“ des Zwischenhirns : Die Lichtsinneszellen sind nach Innen gewandt „Inverses Auge“
- Das „Inverse Auge“ Das „Inverse Auge“ ein „Evolutionärer Konstruktionsfehler der „blinde Fleck“ entsteht, da die Nervenfasern dem Licht zugewandt sind das Gehirnkompensiert diesen „Fehler