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Nutztiere Hamm (Fach) / Protozoa (Lektion)

Nutztiere

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  • chemische Evolution In ausgetrockneten Buchten des Urmeeres oder in der tiefe des Meeres, die im Umfeld von heißen Quellen liegen, bildeten sich bei Temperaturen über 100 grad in konzentrierten Lösungen organische Makromoleküle: Eiweiße und Nukleinsäuren
  • Hadeum frühste Ära der Erdgeschichte, umfasst  den Zeitraum in dem die erde entstand, bis etwa zu Entstehung der ersten Gesteine "Die chemische Evolution im Hadeum ging der Evolution zellulärer Organismen weit voraus"
  • Voraussetzung für die Entstehung von Leben Abgrenzung des Individuum vom umgebenden Medium -> Bildung von Doppelfilmen aus Lipidmolekülen Amphipatisches Lipidmolekül mit einem hydrophile Kopf und einen lipophilen Schwanz Bildung von Doppelfilm aus Lipidmolekülen: ein Film aus Lipidmolekülen bildet sich an der Grenze zwischen Wasser und Luft durch einfallen des Oberflächenfilms(z.B durch Wellenschlag) entseht ein Doppelfilm Der Doppelfilm schließt sich zu einer Kugel und umgibt einen Wassertropfen, der z.B diverse organische o. anorgansiche verbindungen enthalten kann =Protozelle
  • Protozelle Die Bildung der protozelle läutete den Übergang von der chemischen zur biologischen Evolution ein vor 3,8 Milliarden jahren. (Voraussetzung der Biogenese= Entstehung von leben aus leben)
  • Zelle der Prokaryota (Protozelle) Zellwand: umhüllender Schutz aus Murein gestaltstabilisierend; Schutz vor Umwelteinflüssen und Fraßfeinden Glykokalix: Schleimhülle aus Polysacchariden Schutz gegen Austrocknung,Bakterien Plasmamembran semipermeable Zellmembran Äußere Zellgrenze Cytoplasma zytosol+zellorganellen 70-80% Wasser + ca 20% Proteine Bakterienchromosom geschlossenes bis zu 1,5mm langes DNA Molekül frei im Cytoplasma,Kernäquvalent Ribosom komplex aus RNA und Proteinen Ort der Translation (Proteinbiosynthese) Flagellum fadenartige, gewundene Flagellinfäden rotieren unter ATP-Verbrauch Pili von der zellwand aausgehende zellfortsätze mit Adhäsionsfunktion zuer Anheftung an Nahrung oder Zellen
  • Bakterien als Erreger zahlreicher Krankheiten Beispiel: Mycoplasten sehr kleine bläßchenförmige Bakterien ohne Zellwand sie sind unempfindlich gegen Antibiotika der penecillingruppe befallen ausschließlich Wirbeltiere parasitieren mensch und Tier ca 80 Arten sind bekannt wirtsspezifisch(z.B nur auf Hühner..) heften sich vorzugsweise an Zellmembran z.B an Schleimhäuten(Nase,Lunge,Bndehaut) produzieren u.a. Haemolysin (Lyse der Erythrozyten)
  • Systematik Eukaryoten/ Prokaryoten Archebakterien haben keinen Zellkern deshalb Prokaryoten                       ___________________                           I                                      I          ____________                           I         I                        I                          I Eukaryoten   Archebakterien        Eubacteria
  • Zelle der Eukaryoten Vesikel: Stofftransport Peroxisomen: Zellentgiftung Ribosome: Eiweißsynthese Rauhes ER: Eiweßsynthese und Transport glattes ER: Stoffwechselprozesse Zellkern: das Steuerungszentrum, bringt Erinformation Kernkörperchen: aus Eiweißmolekülen aufgebaut Zellkernwand mit Poren Zellflüssigkeit: enthält Wasser,Salze,Eiweiß,Fett,Kohlenhydrate Zellhohlraum entsteht beim Wachstum Pore mit Sekret: hält den Kontakt nach draußen Mikrozotten: vervielfachen die zelloberfläche Zellwand: hält die Zelle zusammen Golgi-Apparat: Hohlraumsystem zur Aufnahme und Abgabe von Stoffen Zentralkörperchen: wichtige leitfunktion bei der Zellteilung Desmosome: Haftplatte, Brücke zur Nachbarzelle Mitochondrien: Kraftwerke der Zelle Lysosom: Verdauung,Abfallbeseitigung Netztwerk in der Zellflüssigkeit: dient dem Stofftransport
  • Endosymbioten- Hypothese Prokaryoten phagozytieren Prokaryoten nutzen sie nicht als Nahrung sondern ihre spezifischen Eigenschaften die Phagozytierten werden ernährt-nicht verzehrt ein leben in Endosymbiose -> Erklärt die Entstehung der Eucyte Mitochondrien, Plastiden und auch Zellgeißeln -> früher selbstständige prokaryotische Lebewesen Mitochondrien gehen auf aerobe Bakterien zurück Plastide sind aus Fotosynthese betreibenden Blaualgen hervorgegangen Der Geißelapparat der Protozoen ist aus beweglichen bakterien hervorgegangen
  • def. Protozoa Einzeller z.B Flagellata(Geißeltierchen)
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  • Choanoflagellata(Kragengeißler) Flagellata(Geißeltierchen) Choanoflagellata (Kragengeißler) Kragen aus 30-40 Zellfortsätzen(Mikrovilli) nahrundaufnahme über Pseudopodien organische partikel, planktonische Bakterien Individuen,Kolonien stationär,freischwebend Primärproduzenten(betreiben Fotosynthese) -> spielt im Zusammenhang mit Schwämmen wieder eine Rolle
  • Flagellata die Parasiten sind: Trypanosoma cruzi: Erreger der Chagas Krankheit bei menschen- Übertragen von wanzen trypanosoma brucei brucei: Nagana Seuche bei Rindern von Fliegen übertragen Trypanosoma brucei gambiense: Schlafkrankheit beim Menschen- Fliegen Überträger Leishmania tropica: Orientbeule- Von Sandmücken übertragen Leishmania donovani: Kala Azar- von Sandmücken
  • Rhizopoda (Wurzelfüßler) => heterotrophe Protozoa, Plasma bildet formveränderliche Ausstülpungen(Bewegung, Nahrungsaufnahme, Verankerung etc.) Amoeben Schleimpilze kammerträger Sonnentierchen Strahlentierchen
  • Phagocytose Aufnahme fester Stoffe zur Ernährung durch die Zellmembran
  • Pinocytose ist die Aufnahme flüssiger Nahrung durch die Zellmembran
  • Sporozoa,Apicomplexa Sporentierchen ausschließlich obligat. parasitische Lebensweise Durchlaufen einen charakteristischen Generationswechsel => Innerhalb einer Art wechseln sich eine oder mehrere sich sexuell fortpflanzende Generationen(Gamonten) ab mit einer ander mehreren sich asexuell fortpflanzenden Genrationen (Agamonten)
  • obligat Wechsel der Fortpflanzungsweise bei jeder aufeinander folgenden Generation
  • fakultativ Wechsel wird durch Umweltbedingungen induziert
  • Formen der asexuellen Fortpflanzung Ein Agamont ist ein Individuum, das sich asexuell fortpflanzt 1)Zweiteilung der Zelle a) aequal- Tochterzellen sind gleich gestaltet (aus c entsteht a und a) b) inaequal: Tochterzellen verschieden(aus c entseht a und b) 2) Multiple Teilung der Zelle zunächst zahlreiche Kernteilungen in einer Zelle. Dann teilt sich die Zelle in zahlreiche einkernige Tochterzellen (Schizogenie) Tochterzellen sind am Ende gleich 3) Plasmotomie Eine vielkernige Zelle teilt sich in zwei ebenfalls vielkernige Tochterzellen und dann inn einkernige Tochterzellen Asexuelle Fortpflanzung wird unter konstanten Umweltbedingungen von der Selektion begünstigt. z.B unter den konstaten Bedingungen im Körpper eines Wirtes. Einkernige Tochterzellen können dann zu Gamonten werden (=zellteilung)  
  • Sexuelle Fortpflanzung Ein Gamont ist ein individuum, das sich sexuell fortpflanzt, d.h. gameten oder gametenkerne bildet. Sexuelle Fortpflanzung ist unter ungünstigen/instabilen Umweltbedingungen von Vorteil. Sie erhöht die Anzahl verschiedener Genotypen Gameten oder Gametenkerne --Karyogamie->(verschmelzung)--Syngamie-> Zygote Bei einem generationswechsel kann es auch zu einem Wirtwechsel kommen. Zwischenwirt: (meist im ´Menschen)asexuelle Fortpflanzung =>Massenhafte Teilung Endwirt: sexuelle Fortpflanzung des Parasiten
  • haplo-homophasischer Generationswechsel Die Zygote(2n) macht die Reduktionsteilung(Meiose) durch. Agamont und gamot sind haploid(n.). kommt u.a. bei Sporozoa vor Syngamie -> Zygote -> Agamonten-> Gamonten-> Gameten reifeteilung vor assexuelle Vermehrung 
  • diplo-homophasischer Generationswechsel Gamont und Agamont sind diploid. Erst nach der asexuellen Vermehrung findet die Reifeteilung statt. Syngamie-> Zygote(2n)->Agamont-> Gamonten-> Gameten reifeteilung nach asexueller Vermehrung 
  • Molekulare Strategien der Parasiten Surface coat:                                                                                                                  kann bei jeder Teilung/Vermehrung die antigene Eigenschaften seiner Oberfläche verändern (kann von Antikörpern des Wirtes nicht erkannt werden) Molekulare Mimikry:                                                                                                  Parasit nimmt wirtsspezifische Substanzen auf oder synthetisiert sie selbst und baut sie in seine Oberfläche ein. Folge:Parasit wird vom Immunsystem des Wirtes nicht erkannt Sequestration:                                                                                                           Parasit siedelt sich in Organen mit geringer Immunaktivität an (Leber, Milz, Gehirn, Rückenmark). Folge:Parasit wird unzugänglich Immunblockade                                                                                                        Parasit produziert lösliche Antigene im Überschuss. Folge:Antikörper des Wirtes versuchen große Mengen von Antigenen abzufangen. Antikörper werden dabei an die Antigene gebunden und stehen für die Bekämpfung des Parasiten nicht mehr zur Verfügung. Bildung von Gewebecysten                                                                                          Der Parasit steuert die Wirtszelle so, dass diese ihn einkapselt Folge:Parasit ist vor Immunattacken geschützt, kann sich in der Zyste vermehren, oder in ihr auf anderen Wirt übertragen werden (z.B. Trichinen).