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Botanik Möseler 2017 (Fach) / Blatt (Lektion)

Nutzpflanzen

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  • Allgemeine Kennzeichnung Blätter sind Grundorgane der Pflanzen dienen vor allem der Assimilation der autotrophen ernährung (Fotosynthese) sind zur Sicherstellung einer großen Fotosyntheseleistung meist flächig ausgebildet8Transpirationszog, Verdunstung wichtig für den Wasserferntransport ->große Blattspreiten:Feuchtepflanzen ->keine Blätter:trockene Standorte Blattscheide:Sprossachse umgibt                    Blattgrund: Ansatzstelle
  • Entwicklung des Blattes Entstehung einer Gruppe von Initialzellen am SVK Entwicklung zu höckerförmigen Blattanlagen(Primordien) mit breiter Basis(=primordiales Unterblatt) und schmaler Spitze (=primordiales Oberblatt) aus dem primordialen Unterblatt entwickelt sich -> Blattgrund =Ansatz des Blattes am Spross Blattgrund kann zu Nebenblättern(=Stipulae) gestaltet sein aus dem primordialen Oberblatt entwickelt sich -> Blattstiel durch ein interkalares Meristem zwischen Blattgrund und Blattspreite ->Blattspreite= eigentliche Blattfläche
  • Morphologie des Blattes ! ungeteiltes Blatt geteiltes Blatt Battspreite Stiel Nebenblatt (Unterblatt) Blattgrund(Unterblatt) Sprossachse
  • Blattfolge ! Die Blätter  einer Pflanze sind unterschieldich- Die Gestalt wandelt von basal(unten) nach distal(oben) und wird als Blattfolge bezeichnet. Wurzel =>Hypocotyl =>Keimblätter(Cotyledonen) => Niederblätter => Primärblätter => Folgeblätter =>Hochblätter=> Blüte(Fruchtblätter,Staubblätter,Blütenblätter,Kelchblätter)
  • Angiospermae / Gymnospermae Gymnospermen: Die Nacktsamer sind Samenpflanzen, deren Samenanlagen nicht wie bei den Bedecktsamigen Pflanzen in einem Fruchtknoten eingeschlossen sind. Die Fruchtblätter sind, anders als bei Bedecktsamern (Angiospermen), nicht ganz geschlossen. Angiospermae: 1 Keimblättrig oder zweikeimblättrig gymnospermae: oft polykotyl
  • hypogäische Keimung Keimblätter verbleiben unter der Erde unterirdisch versorgung über speicherstoffe
  • epigäische Keimung Keimblätter entwickeln sich oberirdisch betreiben selbst Fotosynthese 
  • Keimblätter Die Keimblätter haben in erster Linie die Funktion, den Keimling zu ernähren, solange er noch keine Photosynthese betreiben kann. Bei der epigäischen (überirdischen) Keimung betreiben sie selbst Photosynthese (erkennbar an der grünen Farbe) und produzieren so Nährstoffe. Bei der hypogäischer (unterirdischer) Keimung werden aus Speicherstoffen die benötigten Nährstoffe gebildet. Sie ernähren den Keimling so lange, bis die Primärblätter ihre Arbeit aufgenommen haben. Sind sie voll entwickelt, sterben die Keimblätter
  • Niederblätter folgen auf die Keimblätter sind klein, schuppenförmig, manchmal ungefärbte. Sind manchmal Knospenblätter vorwiegend an Rhizomen
  • Primärblätter ersten Laubblätter einer Pflanze
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  • Folgeblätter =Laubblätter charakteristische Belaubung einer Pflanze. Unterschiedliche Gestaltung der Laubblätter:Größe und Gestalt
  • Hochblätter - folgen auf Laubblätter, sind kleine schuppenförmige,manchmal ungefärbte Blättchen, vorwiegend vor oder in der Blütenregion, in den Schauapparat der Blüten einbezogen
  • Lebensdauer der Blätter ! Blätter besitzen eine artspezifische Lebensdauer. Bei mehrjährigen Pflanzen ist sie meist kürzer als die Lebensdauervon Sprossachse und Wurzel. das Ende wird durch den Blattfall gesetzt. Sommergrüne Blätter Lebensdauer: eine vegetationsperiode (nur die Zeit wo die Temperatur über 5 grad ist) immergrüne Blätter mehrere Vegetationsperioden ausdauernde Blätter von ausdauernden Pflanzen: z.B Welwitschia mirabilis. Die interkalaren Meristeme am Blattgrund bleiben bis zu 1000 Jahre aktiv. Absterben der Blättervon der Sptze her. dauerhaftes Nachwachsen an der Basis der Blätter
  • Blattfall Blattfall bei Pflanzen unterschiedlich. Ursache. Wasserverfügbarkeit phytohormonale Einleitung des Blattfalls Ausbildung des trennungsgewebe am Blattgrund transport restlicher Assimilate aus dem Blatt in den Spross Verschluss der narben durch Wundkork=Blattspur Lauberneuerung nach Katastrophen artspezifisch verschieden Beispiel: Rot-Buche: 1 Vegeationsperiode, Tanne:5-10 Jahre
  • Blattspreite Lamina Cuticula Epidermis Palisadenparenchym(viele Chloroplasten) Schwammparenchym(viele Poren und ein paar Chloroplasten) Epidermis mit Schließzellen Cuticula Xylem nach oben orientiert darunter Phloem
  • Funktionen des Blattes Fotosynthese,Transpiration, Gasaustausch Transpiration zu 5% über Cuticula;zu 95% über Spaltöffnungen Blattoberfläche absorbiert Licht-> gelangt später in die Epidermiszelle das entstandene Sauerstoff gelangt über das interzellulare System durch Spaltöffnungsapparate nach außen. Assimilate entstehen welche zur Wurzel transportiert werden
  • Metamorphosen Blattranke Blattdornen Fangblatt
  • Bedeutung für die Landwirtschaft Fuktionsfähigkeit des Blattes wegen Fotosynthese wichtig bei manchen Nutzpflanzen selbst produkt: Kohlgemüse,Blattsalat Blätter sagen was aus über: Produktfrische, Pflanzen Gesundheit