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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / Persönlichkeitspsychologie (Lektion)
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- Womit befasst sich die Psychologie? mit der Beschreibung, Erklärung und Vorhersage menschlichen Verhaltens und Erlebens
- Womit befasst sich Differentielle- und Persönlichkeitspsychologie? befasst sich mit der Beschreibung, Erklärung, Vorhersage und Modifikation individueller Einzigartigkeit (Persönlichkeitspsy. im engeren Sinn) individueller Unterschiede (Differentielle Psy.) menschlichen Verhaltens und Erlebens.
- Was besagt der ideografische Ansatz? gehört zur Persönlichkeitspsychologie Persönlichkeit eines jeden Menschen ist einzigartig, weil ja nach integrativer Funtkion ihrer Eigenschaften sie immer eine andere wirksame Gesamtheit bilden
- Was besagt der Nomothetischer Ansatz? Differenzielle Psychologie Persönlichkeit von Menschen ist ein einzigartiges Muster jeweiliger Ausprägungen in ihren universellen, allen gemeinsamen Eigenschaftsdimensionen
- Definiere den Konstruktbegriff nicht beobachtbare hypothetische Begriffe (Konstrukte) können über Zuordnungsregeln aus Beobachtungen (Verhalten R in Situationen S) erschlossen bzw. über diese operationalisiert werden.
- Definiere Disposition hypothetische Konstrukte, welche sich mainifestieren als Tendenz, in bestimmten (konstruktspezifischen) Situationen ein bestimmtes (konstruktspezifisches) Verhalten zu zeigen.
- Nenne Konsistenz einer Augenblicksdisposition transsituationale Konsistenz z.B. Angst, die sich nur zu einer bestimmten Zeit (Prüfungsperiode), aber in verschiedenen Situationen zeigt (Zuhause).
- Nenne die Konsistenz der Permanenten Disposition transtemporale Konsistent z.B Ängstlich über einen längeren Zeitraum in einer Situation
- Definiere Trait Tendenz zu verschiedenen Zeitpunkten ein bestimmtes Verhalten in verschiedenen Situationen zu zeigen
- Definiere Habit Tendenz zu verschiedenen Zeitpunkten ein bestimmtes Verhalten in nur einer Situation zu zeigen transtemporale Konsistenz
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- Definiere State Tendenz zu einem Zeitpunkt ein bestimmtes Verhalten in verschiedenen Situationen zu zeigen transsituationale Konsistenz
- Was sind Q-, L- und T-Daten? Q-Daten: "questionaire": subjektive Fragebogendaten (z.B. selbsteingeschätze Intellignez) L-Daten: "life record": Lebensdaten, unterteilbar in subjektiv (Beurteilungen) und objektiv (Schulnoten) T-Daten: "test": objektive Testdaten (Intelligenztestwert)
- Klassische Gütekriterien: Unterschiede Objektivität, Reliabilität und Validität Objektivität: Eine Messung ist unabhängig davon, wer sie durchführt. Reliabilität: Eine Messung ist zuverlässig. Validität: Eine Messung misst das, was sie messen soll.
- Nenne Nebengütekriterien Ökonomie Nützlichkeit Fairness Zumutbarkeit
- Was misst die Korrelationsanalyse? Höhe der Korrelaton zwischen x und y gibt an, wie gut anhand der Kenntnis des Wertes von x der Wert von y vorhergesagt werden kann keine Informaton über die Kausalität des Zusammenhangs
- Welche Fragen sind an Theorien des Verhaltens und Erlebens zu stellen? Kann eine Theorie Verhalten und Erleben angemessen beschreiben und auf dieser Basis vorhersagen? Kann eine Theorie Verhalten und Erleben nicht nur angemessen beschreiben und auf dieser Basis vorhersagen, sondern auch Zugänge zur Modifikation eröffnen? Genügt eine Theorie den Anforderungen an eine wissenschaftliche Theorie?
- Was sind Basisannahmen psychodynamischer Ansätze? Mensch als Energiesystem Homöostase- und Hedonismusprinzip Betonung der Rolle des Unbewussten Therapieorientiert
- Nenne Kritikpunkte an Freuds Theorie Zentrale Annahmen Freuds sind nicht empirisch prüfbar Therapie ist zu langwierig und damit unökonomisch Effektivität der Therapie nicht nachgewiesen
- Wie wirkte Freuds Theorie fort? Durch das Revival des Unbewussten In der Meta-Analyse von Leichsenring
- Was sind Basisannahmen von Bedürfnis- und Motivationstheorien? Die Art und Stärke zielgerichteten Verhaltens multideterminiert durch Bedürfnisse und Motive Wechselwirkung von Person und Umwelt Streben nach Selbstverwirklichung positives Weltbild
- Welche Bedürfnisse bringen Verhalten in Gang nach Murray, Maslow und Rogers? Murray: viszerogene und psychogene Bedürfnisse Maslow: Nagel- und Wachstumsbedürfnisse Rogers: Aktualisierung
- Wie wirken Bedürfnistheorien in heutiger Forschung und Praxis fort? Betonung subjektiver Erfahrungen und situativer Bedingungen als wichtige Anregungen für spätere Theorien Fortwirken in der Therapie (z.B. Klint-Zentrierung), in der Diagnostik und in der Forschung
- In welchen historischen Kontext sind Lerntheorien einzuordnen? Behaviorismus um 1940bedeutet, dass alle inneren Vorgänge als Blackbox und als nicht beobachtbar angesehen werden. (Großer Gegensatz zu psychdynamischen Ansätzen)
- Grundannahmen von Beobachtungslernen Lernen allein durch klassische und operante Konditionierung ineffizient Individuen lernen nicht nur für sich sondern voneinander Nachahmung als evolutionär erworbener Automatismus Soziales Lernen efordert kognitive Prozesse wie Aufmerksamkeit oder Gedächtnis
- Relevanz der klassischen und operanten Konditionierung Klassiche Kond.:Phänomene aus Bereich der differentiellen Psychologie durch klassische Konditionierung erklärbar. Operante Kond.:Ausbildung von Verhaltensdispositionen durc Erfahrung der positiven bzw. negativen Konsequenzen bestimmter Verhaltensweisen in bestimmten Situationen.Individuelle Unterschiede resultieren aus unterschiedlichen Lernerfahrungen.
- Basisannahmen kognitiver Theorien Kognitive Psychologie:umfassendes Verständnis menschlichen Erlebens und Verhaltens ohne Berücksichtigung kognitiver Prozesse nicht möglich Menschen sind fähig sich aus freiem Wille Ziele zu setzen, komplexe und langsfristige Handungspläne zu erstellen, zu bewerten und anzupassen
- Kritik an kognitiven und handlungs-Theorien Kritik:konkrete Details der Forschung bedürfen weiterer Forschung Fortwirken:neurobiologische Resultate belegen Annahmen von Kelly Selbstwirksamkeit als wichtiger Prädiktor für die Bewältigung kritischer Ereignisse Banduras Forschungsansatz auch in aktueller Forschung Cognitive Neuroscience
- Was ist eine Traittheorie? mechanistischer, nomotheistischer Ansatz Verhaltensbeschreibung/-vorhersage anhand von Traits als transtemporal und transsituatonal konsistene Disposition, in bestimmten Situationen bestimmtes Verhalten zu zeigen. Versuch allgemeine Traits herauszufinden, die durch Unterschiedlichkeit von Menschen auf ihre Handlungen bezogen werden können. (Lexikalischer Ansatz)
- Grundgedanken von Cattell und Vertretern des FFM Idendifikation essenzieller Eigenschaftsdimensionen mit denen menschliches Verhalten hinreichend genau beschrieben werden kann keine einheitliche Theorie: Gruppe deskripitver Eigenschaftstheorien, innerhalb derer davon ausgegangen wird, dass Persönlichkeit anhand von fünf genereller, stabiler und universeller Eigenschaftsdimensionen hinreichend genau beschrieben werdne kann.
- Kritikpunkte an der FFM-Theorie Generalität der 5 Faktoren Anzahl der Faktoren Theoriemangel Ermangelung einer biologischen Basis
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- Erkläre ARAS und VBS Zwei Aktivierungssysteme ARAS: erregt durch sensorische Reize, kognitive Aktivität und VBS Ascending Reticular Activation System Bei Erregung des ARAS steigt das Arousal-Niveau an und nimmt jenseits des transmargialen Hemmung wieder ab Introvertierte erreichen des Punkt der transmargialen Hemmung eher als Extravertierte ARAS-Erregung = Arousal VBS: erregt durch emotional aktivierende Reize Visceral Brain System Bei Erregung des VBS steigt das Activation-Niveau, wenn die Stimuli eine bestimmte Mindeststärke erreicht. Emotional stabile haben eine höhere Activation-Schwelle als Emotional labile. VBS-Erregung = Activation
- Nenne die Faktoren des Fünf-Personenvariablen-Modells kognitive und behavioriale Konstruktionskompetenzen Kodierstrategien und persönliche Konstrukte Verhaltens-Ergebnis- und Reiz-Ergebnis-Erwartungen subjektive Reizwerte Selbst-regulative Systeme und Pläne
- Nenne die Problematik der Konsitenzdebatte Beobachtung von Schulkindern in 7 Situationen wo unehrliches Verhalten ohne Angst vor Entdeckung möglich war. Ergebnis: durchschnittliche Korrelation der einzelnen Verhaltensweisen sehr gering (r=.23) Fazit zur Vorhersage von Verhalten anhand von Persönlichkeitseigenschaften: durchschnittlihe Korrelation Trait x Verhalten überschreitet nur selten r=.30 Ausgangspunkt für zahlreiche Untersuchungen
- Nenne die Interaktionsgedanken Reaktive Interaktion (Menschen nehmen die selbe Situation unterschiedlich war) Evokative Interaktion (Verhalten eines Menschen beeinflusst das Verhalten anderer) Proaktive Interaktion (Personen suchen bekannte Situationen aktiv auf) Manipulative Interaktion (Personen gestalten Situationen ihrer Persönlichkeit entsprechend aktiv)
- Nenne Endlers und Spielbergers Konzept von Trait und State Zustände wie Angst oder Ärger ergeben sich aus syngetischer, d.h. sich gegenseitig verstärkender Interaktion von Situation und Person Je höher die Ängstlichjkeit einer Person desto höher ist die Zustandangst in einer bedrohlichen Situation.
- Grundgedanken Michels adäquate Beschreibung, Vorhersage, Erklärung und Modifikation von verhalten nur möglich unter Rückgriff auf Personenvariabeln (Fähigkeiten, Temperamentseigenschaften, Bedürfnisse,...) Situationsvariabeln (starke und schwache Situationen) deren Interaktion (Wenn-Dann-Verhaltensschemata)
- Definiere Intelligenz Die Menge aller Spezifikationen, die für das koomplexe konstrukt Intelligenz zu einem bestimmten Zeitpunkt addiert werden, bestimmen seinen augenblicklich ausgewiesenen Bedeutungsgehalt (Viele verschiedene Defintionen)
- Nenne die Bedeutungsbereiche von Intelligenz abstrake Probleme -> akademische Intelligenz praktische Probleme -> praktische Intelligenz zwischenmenschliche Probleme -> soziale Intelligenz emotionsbezogene Probleme -> emotionale Intelligenz komplexe Probleme -> operative Intelligenz "unzureichend gelöste" Probleme -> Kreativität
- Nenne Anliegen von Intelligenz-Struktur-Theorien Untersuchung von Intelligenz-(Teil)-Leistungen und deren Ausprägungen Forschungsfragen (z.B. Ist Intelligenz einer einheitliche Fähigkeit? Lassen sich über- von untergeodrneten Fähigkeitsbereichen abgrenzen? Wie sind Intelligenzmessungen durchzuführen?...)
- Erkläre Spearmans Strukturtheorie der Intelligenz Zwei-Faktoren-Theorie Ausgangsbefund: Intelligenzleisungen korrelieren sehr hoch miteinander zentrale Annahme: jedes Maß für intelligenz beruht auf 2 Faktoren1. ein erster sogenanter Generalfaktor der Intelligenz, der an allen intellignezleistungen beteiligt ist2. verschiedene aufgabenspezifische Spezialfaktoren jede Art intelligenten Verhaltens auf einheitliche Begabung rückführbar Name: g-Modell
- Erkläre Thurstones Strukturtheorie Primärfaktoren-Modell Befund: Nicht alle Intelligenzleistungen korrelieren gleichermaßen Annahme: Intelligenz als ein komplexes Bündel mehrerer gemeinsamer Faktoren (Primärfaktoren) Primärfaktoren: 1. Wahrnehmungsgeschwindigkeit2. Schlussfolgerndes Denken3. Wortflüssigkeit4. Gedächtnis5. Sprachverständnis6. Rechenfertigkeit7. Raumvorstellung
- Definiere Fluide Intelligenz Fluide Intelligenz = Potential Fähigkeit unbekannte Probleme und neue Situationen zu meistern angeboren oder durch beiläufiges Lernen erworben im Alter tendenzielle Abnahme
- Definiere kristallisierte Intelligenz Kristallisierte Intelligenz = Wissen Fähigkeit erworbenes Wissen auf Problemlösung anzuwenden wissensabhängige, kultur vermittelte und durch gezielt Lernprozesse erworbene Denkleistung Leistung kann zunehmen
- Nenne die Arten der Intelligenzmessung Spezifische Tests Markiertests Umfassende Intelligenztests
- Nenne die Antwort auf die zentrale Frage: Ist Intelligenz eine einheitliche Fähigkeit oder ein aus Teilleistungen zusammengesetztes Fähigkeitsbündel? Intelligenz kann als Bündel (Thurstone) spezieller Fähigkeiten speziefiert werden, die sich auf einer höheren Abstraktionsebene einer einheitlichen Fähigkeit (Spearman) zuordnen lassen.
- Nenne die Hauptaussagen hierarchischer Modelle Frage: Lassen sich übergeordnete Fähigkeitsbereiche von untergeordneten abgrenzen? Gegenwärtiges Fazit:Unterscheidung fluide vs. kristallisierte Intelligenz sowie Existenz eines übergeordneten Faktors allgemeiner geistiger Fähigkeit
- Nenne die Hauptaussagen von Mehrmodalen Modellen Frage: Können Dimensionen von intelligenzleistungen definiert werden? möglicher Zugang: Intelligenz = Problemlösen = Informationsverarbeitung Input -> Operation -> Output