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Virologie (Fach) / Modul 2 (Lektion)
Einführung
Diese Lektion wurde von Gaia86 erstellt.
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- Im E-learning programm ist dzu lesen dass viren nicht leben, überlegen sie sich, ob dies wirklich zutrifft Viren leben nur in ihren wirten und zu ihrer Vermehrung sind sie auf lebende Zellen angewiesen Haben verschiedene möglichkeiten entwickelt (genprodukte) dass sich zelle durch apoptose selbst eliminiert und dadurch die virusproduktion verhindert (noch mehr anzufügen)
- Bei frage nach dem einbau des viralen genoms in das genom der zelle steht ja/nein, wie interpretieren sie diese information? könnten sie sich vorstellen welche folgen der einbau eines virusgenoms in das genom der wirtszelle haben könnte? es gibt viren die sich in das wirtsgenom integrieren und viren deren dna bzw rna im zytoplasma bleibt Lysogene viren --> integrieren sich in das wirtsgenom (geht aber bei der reproduktion auch in den lytischen zyklus über) Lytische viren--> integrieren sich nicht in das wirtsgenom der einbau des virusgenoms in das genom der wirtszelle hat zur folge dass sich das virus mit jeder zellteilung der zelle sich weiter repliziert und vermehrt
- welches sind die wichtigsten unterschiede zwischen viren und viroiden? Viroid: syn. : nacktes mini-virus infektiöses agens, bisher nur bei pflanzen beobachtet (v.a. Kartoffeln, tomaten, zirtusfrüchte, weintrauben, zierpflanzen) Viroide sind um den Faktor 10³- 10hoch 6 kleiner als bisher bekannte viren sie sind stäbchenförmig, ihr genom besteht aus einer zirkulären, einsträngigen rna es fehlen kapsid und hülle es werden keine viroid-eigenen proteine synthetisiert
- was versteht man unter dem begriff prionen? abgeleitet von den wörtern protein und infection sind falsch gefaltete proteine, die die fähigkeit haben diese konformation auf andere normal gefaltete proteine zu übertragen bsp. bse rind, mensch kreutzfeld- jakob --> falsch gefaltetet proteine akkumulieren sich stapelförmig zu amyloiden plaques, nehmen viel mehr platz ein im gewebe, bsp hirn --> zunehmende "verlöcherung" des gehirns--> spongiforme enzephalopathie zunehmende demenz--> tod
- Kennen sie krankhieten welche durch prionen verursacht werden? welches sind ihre wichtigsten eigenschaften? BSE (bovine spongiforme encephalopathie), Scrapie, Creutzfeld-Jakob-krankheit, Kuru aus infiziertem gewebe isolierte proteine werden als infektiöses agens angesehen (obwohl keine nukleinsäure assoziiert ist) selbstereplizierendes protein sind Isoformen von normalen Proteinen Pr ª
- weshalb sind an der oberfläche von viruspartikeln gelegene proteine oft sehr variabel innerhalb derselben art von viren? die hypervariablen regionen (HVR) der hüllproteine führen zu einer hohen immunologischen flexibilität des virus. so schränken sie durch häufige mutationen die bindung von antikörpern ein und können sich schnell an unterschiedliche zellrezeptoren neuer wirte anpassen
- können die zuckerreste die antigene eigenschaft eines glykoproteins beeinflussen? die aus der hülle ragenden spikes sind viruskodiert spikes sind aus viralen membranproteinen aufgebaut, die mit einer proteindomäne in der lipidmembran verankert sind. eine weitere domäne ragt nach aussen und ist oft durch die anbindung verschiedener zuckerreste glykolysiert. die äussere domäne vermittelt die bindung an die oberflächenrezeptoren der zielzelle und so den eintritt des virus in die zelle. die glykosylierung wird durch die glykosyltransferasen der wirtszelle durchgeführt. aus diesem grund kann die zusammensetzung der zuckerreste unterschiede aufweisen, je nachdem in welcher wirtszelle das virus vermehrt worden ist
- aus immunologischer sicht: spielt es eine rolle ob ein virus-strukturprotein an der oberfläche oder im innern eines viruspartikels lokalisiert ist? ja, antigene im innern des viruspartikels sind versteckt durch kapselproteine. antikörper gegen solche antigene sind somit nutzlos
- gegen welche virusproteine werden in folge einer virusinfektion antikörper gebildet? der äussere teil eines hüllproteins ist meist an vielen stellen glykolysiert, also mit kurzen oligosacchariden kovalent verknüpft, weshalb virale hüllproteine zu den glykoproteinen gezählt werden. dieser äussere teil des hüllproteins ist wesentlich für die bindung an rezeptoren und die membranfusion bei der virusaufnahme. die äusseren domänen werden auch durch antikörper der immunabwehr erkannt, sodass sich in exponiert gelegenen epitopen oft sehr variable abschnitte befinden, die man meist als hypervariable regionen (HVR) bezeichnet.
- wie wird in einer zelle RNA synthetisiert? ein virus bringt eine posutivsträngige bzw. negativsträngige RNA in eine zelle hinein. könnten sich hier unterschiede ergeben? Influenzaviren haben negativsträngige RNA. welches enzym müssen diese viren in die zelle mitbringen damit sie ihre RNA vermehren können? Unterschiede zwischen den virenklassen: dsRNA --> Transkription des Negativstrangs +ssRNA --> wird direkt als mRNA genutzt -ssRNA --> Transkription des Negativstrangs Retroviren --> reverse Transkription Welches enzym würde benötigt? bei -ssRNA Viren ist eine RNA-Polymerase Bestandteil des Virions
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