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Entscheidungslehre (Fach) / Fachbegriffe - 5 (Lektion)

Entscheidungslehre

Diese Lektion wurde von Liebknecht erstellt.

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  • Roll-Back-Verfahren Zur Ermittlung der optimalen Strategie aus einem Entscheidungsbaum wird von rechts nach links für jeden Knoten die optimale Entscheidung berechnet.
  • Risikoverhalten Das beobachtbare Verhalten von Menschen in unsicheren Situationen. (!= RISIKOEINSTELLUNG)
  • S-förmige Wertfunktion Grafische Darstellung der Präferenzen eines Entscheiders (in Form eines deskriptiven Kostrukts aus der Prospect Theory)
  • Substitutionsaxiom Forderung danach, dass Präferenzaussagen weiterhin gelten müssen, wenn eine zusätzliche Unsicherheit vor die eigentliche Entscheidung vorgeschaltet wird.
  • Sicherheitsäquivalent einer Lotterie Sicherer Betrag, bei dem man indifferent ist zwischen eben diesem Betrag und einer Lotterie.
  • Verankerungsheuristk Personen sind in ihren Schätzungen von W`keiten durch einen Anker beeinflusst, der durch die Formulierung des Problems oder andere Informationen vorgegeben ist.
  • Kontrollmotiv Das Streben nach dem Erleben von Kompetenz bzw. Kontrolle, also die Suche nach dem Gefühl, etwas aktiv bewirken und verursachen zu können.
  • Framing-Effekt Die Entscheidung hängt von der Darstellung der Entscheidungssituation ab (Bsp. Bezugspunktbeeinflussung).
  • Frequenistische Interpretation W´keiten werden aus beobachteten historischen relativen Häufigkeiten abgeleitet.
  • Erwartungsnutzen/Expected Utility Der erwartete Nutzen einer Lotterie ist der Erwartungswert der entsprechenden Nutzenfunktion.
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  • Confirmation Bias Tendenz, Informationen auf eine Art und Weise zu sammeln und zu verarbeiten, die den eigenen Einstellungen bzw. Vorurteilen entspricht.
  • Subjektive W´keit/Interpretation W´keiten werden als subjektives Maß des Vertrauens in die Wahrheit einer bestimmten Aussage aufgefasst.