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Psychologie (Fach) / Kapitel 7 Gerrig (Lektion)
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- Welche Fähigkeit beinhaltet das Gedächnis Es besitzt die Fähigkeit Informationen zu entschlüsseln, zu speichern und wieder abzurufen. Es wird unterschieden in : implizites Gedächnis: Erscheinen einer Information ohne bewussten, willentlichen Prozess explizites Gedächnis : Bewusstes, willentlcihes Wiederabrufen von Informationen deklaratives Gedächnis: auf Fakten und Ereignisse verweisend bwz, sie repräsentierend prozedurales Gedächnis: Aneignen, Behalten und Anwenden von Wahrnehmungs-kognitiven und motorischen Fähigkeiten.
- welche Gedächnisspeicher kennst Du deklaratives = repräsentiert Fakten, Ereignisse u.ä. explizit = bewusstes willentliches Wiederabrufen einer Information implizit = Aufscheinen einer Information ohne bewusste Anstrengung prozedurales = Aneignen, Behalten und Anwenden von Wahrnehmungs-kognitiven und motorischen Fähigkeiten
- wie viele Gedächnisprozesse sind zur Wissensnutzung wichtig Enkodieren= erster Informationsverarbeitungsprozess = menatle Repräsentation der Informationen im Gehirn Speicherung = Aufrechterhalten von enkodierten Informationen über eine gewisse Zeitspannen hinweg = kurz-und langzeitige Veränderung in den Gehrinstrukturen Abruf= Wiedergewinnung gespeicherter Informationen zu einem späteren Zeitpunkt
- ultra Kurzzeitgedächtnis/ sensorisches Gedächtnis ? besteht aus : Ikonisches Gedächtnis = visuell echoisches Gedächtnis = auditiv Speicherung von Stimuliemerkmalen aus der Umgebung für einen sehr kurzen Zeitraum ( max. 500 ms "Nachbild" )
- Kurzzeitgedächtnis / Arbeitsgedächtnis ? besteht aus : Visuell- räumlichem Notizblock = speichert und manipuliert , visuell und räumliche Informationen phonologische Schleife = für Speicherung und Manipulation sprachbaiserter Informationen ( innerliches Aufsagen der Telefonnummern ) episodischer Puffer als Subsystem unter der Kontrolle der zentralen Exekutive = Autobiographisches Gedächtnis 3-5 Items Dauer : einige Sekunden bis max. einige Minuten
- Nenne Aufgaben des Arbeitsgedächtnis ? Längerfristige Einspeicherung von Informtionen Verwendung von Informationen aus dem Langzeitgedächtnis Wichtig für die Prozesse aus gerade Wahrgenommenen und bereits Gelernten wie Sprachverständnis und Schlussfolgern
- Wie kann die Kapazität des Kurzzeitgedächtnisses durch Lerntechniken erweitert werden ? Wiederholung von Inhalten ( maintenance rehearsal ) Gliederung von Inhalten ( chunking ) in Bedeutungsabschnitte oder nach anderen Klassifizierungen wie Ähnlichkeit, rhthmische oder zeitliche Muster
- Nutzung von Hinweisreizen ? beim Abrufen expliziter Gedächtnisinhalte spielen Hinweisreize eine wichtige Rolle, sie können extern vorgegeben oder intern generiert werden; Wiedererkennen ist im Vergleich zum Abrufen einfacher, da es mit mehr Hinweisreizen verbunden ist.
- Langzeitgedächtnis ? Gesamtheit des individuellen Wissens über die Welt und das eigene Selbst. ( Erfahrungen, Ereignisse, Informtionen, Emotionen, Fähigkeiten , Wörter, Kategorien, Regeln, Urteile )
- Deklaratiives Gedächtnis ( Form des Langzeitgedächtnisses ) ist eingeteilt in.. episodisches Gedächtnis = für das Individuum biographisch relevante Informationen, viele kontextspezifische Hinweisreize semantisches Gedächtnis = ( Allgemeinwissen ) keine kontextspezifischen Hinweisreize
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- was versteht man unter dem "seriellen Positonseffekt ( primacy und recency effect ) zuerst und zuletzt enkodierte ( gelernte ) Inhalte sind am effizientesten abrufbar. denn: beim zuerst enkodierten wird ein neuer Kontext geschaffen und beim letzten ist der Kontext dem aktuellen am nächsten . ( Inhalte , die in der Mitte eines Zeitintervalls bzw. eines Kontextes enkodiert werden, müssen als mit eigenen Kontexten verbunden , also unterscheidbar erlebt werden, um ähnlich effizient abrufbar zu sein.
- Theorie der Verarbeitungstiefe ? Je mehr / tiefer die Information verarbetiet wird, desto eher wird sie ins Langzeitgedächtnis übertragen und desto besser kann sie von dort wieder abgerufen werden.
- Theorie der transfer- angemessenen Verarbeitung ? Gedächtnisinhalte lassen sich am effizientesten ( wieder) abrufen , wenn die Methode der Enkodierung der des ( Wieder ) Abrufens entspricht: wiedererkennende Enkodierung> Wiedererkennen, abrufende Enkodierung >Abruf
- Priming ? Ein präsenter Reiz wirkt vor- oder unterbewusst weiter und führt dazu, dass er beim ( Wieder ) Abrufen implizierter Gedächtnisinhalte bevorzugt wird.
- Vergessen durch Interpreferenzen heißt ? Gedächtnisinhalte können sich gegenseitig beeinträchtigen. proaktiv: zuvor gelernte Inhalten beeinträchtigen das Lernen - Endodieren-neuer Inhalte retroaktiv : neue Inhalte beeinträchtigen das Widerabrufen bereits gelernter ( Nicht wiederfindbarer ) Inhalte.
- Welche Techniken zur Verbesserung der Gedächtnisleistung kennst Du ß elaboriertes Wiederholen : vertiefte Informationsverarbeitung , Bilden von Assoziationen Auswendiglernen ( Rehearsal ) : stumpfes Wiederholen ohne Kontextanreicherung Mnemotechniken : Assoziieren von bekannten Informationen mit neuen . erlernen durch Fehler : eigene Fehler = Ärger , bz.w. eine ähnlich Emotion wird assoziiert . Fehler anderer > elaborierte Wiederholung durch Stolpern über die Fehler anderer
- Metagedächtnis beschreibe .. Ist das Wissen, das ein Gedächtnisinhalt vorhanden ist. > nach der Vertrautheitshypothese hervorgebrachtes Wissen , ( z.B. durch einen Hinweisreiz ) > nach der Verfügbarkeitshypothese hervorgebracht durch die Verfügbarkeit von Zusatzinformationen zum Hinweisreiz.
- Was versteht man unter Gedächtnisstrukturen Konzepte helfen bei der mentalen repräsenationfn für Kategorien von zur Wissensablage. z.B. Konzept Hund > Menge mentaler Repräsentationen von Erfahrungen mit Hunden ( = Menge mantaler Repräsenstationen von Konzept"Hund" . weitere Beispiele für Kategorien:Objekte, Tätigkeiten, Eigenschaften, abstrakte Ideen, Beziehungen Unterscheidung zwischen typischen und atypislchen Kategorieangehörigen. Basisebene = Ebene auf der ein Individuum am besten kategorisieren kann. z.B. Apfel als Basisebene in einer Hierarchie Obst.
- Was ist ein Skript im Zusammenhang der Gedächtnisrepräsentation ? Ablaufplan , spezifische Gedächtnisrepräsentation darüber,wie sich etwas im Zeitverlauf entwickelt.
- Erinnern wird auch als rekonstruktiver Prozess betrachtet warum ? oft gibt es keine genaue Rekonstruktion , sondern Gedächtnisverzerrungen Erforscht durch ( Sir. Frederic Bartlett 1932 ) = besagt , Vorwissen beeinflusst Art und Weise, wie neue Informationen erinnert werden ( z.B. eine alte Geschichte nacherzählen ) dazu wird unterschieden: Nivellierung = Vereinfachen der Geschichte Akzentuierung = Hervorheben und Überbetonen bestimmter Details Assimilation : Ändern von Details, um eine besere Übereinstimmung mit dem eigenen Hintergrund und Wissen zu erziehlen ( Kanu = Boot )
- was ist eine Folge von chronischem Alkoholismus ? das Korsakow Syndrom bei dem die anterograde Amnesie eines der bekanntesten Symptome ist.
- Was bezeichnet die retrograde Amnesie ? die Hirnschädigung verhinder das Sichererinnern an Gedächtnsiinhalte , die vor einer Verletzung abgespeichert wurden.
- Was bezeichnet die anterograde Amnesie ? Hierbei können keine expleziten Erinnerungen mehr an Ereignisse abgespeichert werden , die NACH dem Zeitpunkt der physischen Schädigung des Gehirns statt finden.
- Gehirnstrukturen ,nenne die fünf wichtigsten die das Gedächnis involvieren ? Cerebellum = für das prozeduale Gedächnis, für Gedächnisinhalte, die durch Wiederholen erworben werden, und für Reaktionen beim klassischen Konditionieren. Striatum = eine komplexe Struktur im Vorderhirn, wahrscheinlich die Basis für Gewohnheitsbildung und für Reiz-Reaktions-Verbindung. cerebrale Cortex= verantwortlich für das sensorische Gedächnis und für Assoziationen zwischen Sinneseindrücken. Hippocampus = weitgehend verantwortlich für das deklarative Gedächnis von Fakten, Daten und Namen udn verantwortlich für das Zusammenführen räumlicher Erinnerungen Amygdala= die beim Bilden und Abrufen emotional bedeutungsvoller Erinnerungen eine wichtige Rolle spielen.
- Worauf bezieht sich die zeitliche Unterscheidbarkeit ? ...bezieht sich darauf, in welchem Ausmaß ein einzelnder Item sich in der Zeitspanne vom nächsen Item unterscheidet. Die Analogie zur räumlichen Unterscheidbarkeit hift , das Konzept zeitlicher Unterscheidbarkeit zu begreifen.