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Psychologie (Fach) / Kapitel 7 Gerrig (Lektion)

Gedächnis

Diese Lektion wurde von Emelie10 erstellt.

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  • Welche Fähigkeit beinhaltet das Gedächnis Es besitzt die Fähigkeit Informationen zu entschlüsseln, zu  speichern und wieder abzurufen.  Es wird unterschieden in :  implizites Gedächnis: Erscheinen einer Information ohne bewussten, willentlichen Prozess explizites Gedächnis : Bewusstes, willentlcihes Wiederabrufen von Informationen deklaratives  Gedächnis: auf Fakten und Ereignisse verweisend bwz, sie repräsentierend prozedurales Gedächnis: Aneignen, Behalten und Anwenden von Wahrnehmungs-kognitiven und motorischen Fähigkeiten. 
  • welche Gedächnisspeicher kennst Du deklaratives = repräsentiert  Fakten, Ereignisse u.ä.  explizit = bewusstes willentliches Wiederabrufen einer Information implizit = Aufscheinen einer Information ohne bewusste Anstrengung  prozedurales = Aneignen, Behalten und Anwenden von Wahrnehmungs-kognitiven und motorischen Fähigkeiten
  • wie viele Gedächnisprozesse sind zur Wissensnutzung wichtig Enkodieren= erster Informationsverarbeitungsprozess = menatle Repräsentation der Informationen im Gehirn Speicherung = Aufrechterhalten von enkodierten Informationen über eine gewisse Zeitspannen hinweg = kurz-und langzeitige Veränderung in den Gehrinstrukturen Abruf= Wiedergewinnung gespeicherter Informationen zu einem späteren Zeitpunkt
  • ultra Kurzzeitgedächtnis/ sensorisches Gedächtnis ? besteht aus :  Ikonisches Gedächtnis = visuell  echoisches Gedächtnis = auditiv  Speicherung von Stimuliemerkmalen aus der Umgebung für einen sehr kurzen Zeitraum             ( max. 500 ms "Nachbild" ) 
  • Kurzzeitgedächtnis / Arbeitsgedächtnis ? besteht aus :  Visuell- räumlichem Notizblock = speichert und manipuliert , visuell und räumliche Informationen  phonologische Schleife = für Speicherung und Manipulation sprachbaiserter Informationen ( innerliches Aufsagen der Telefonnummern )  episodischer Puffer als Subsystem unter der Kontrolle der zentralen Exekutive = Autobiographisches Gedächtnis   3-5 Items  Dauer : einige Sekunden bis max. einige Minuten
  • Nenne Aufgaben des Arbeitsgedächtnis ? Längerfristige Einspeicherung von Informtionen Verwendung von Informationen aus dem Langzeitgedächtnis Wichtig für die Prozesse aus gerade Wahrgenommenen und bereits Gelernten wie Sprachverständnis und Schlussfolgern 
  • Wie kann die Kapazität des Kurzzeitgedächtnisses durch Lerntechniken erweitert werden ? Wiederholung von Inhalten ( maintenance rehearsal ) Gliederung von Inhalten ( chunking ) in Bedeutungsabschnitte oder nach anderen Klassifizierungen wie Ähnlichkeit, rhthmische oder zeitliche Muster
  • Nutzung von Hinweisreizen ? beim Abrufen expliziter Gedächtnisinhalte spielen Hinweisreize eine wichtige Rolle, sie können extern vorgegeben oder intern generiert werden; Wiedererkennen ist im Vergleich zum Abrufen einfacher, da es mit mehr Hinweisreizen verbunden ist. 
  • Langzeitgedächtnis ? Gesamtheit des individuellen Wissens über die Welt und das eigene Selbst. ( Erfahrungen, Ereignisse, Informtionen, Emotionen, Fähigkeiten , Wörter, Kategorien, Regeln, Urteile ) 
  • Deklaratiives Gedächtnis ( Form des Langzeitgedächtnisses ) ist eingeteilt in.. episodisches Gedächtnis = für das Individuum biographisch relevante Informationen, viele kontextspezifische Hinweisreize semantisches Gedächtnis =  ( Allgemeinwissen ) keine kontextspezifischen Hinweisreize 
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  • was versteht man unter dem "seriellen Positonseffekt ( primacy und recency effect ) zuerst und zuletzt  enkodierte ( gelernte ) Inhalte sind am effizientesten abrufbar.  denn:  beim zuerst enkodierten wird ein neuer Kontext geschaffen und beim letzten  ist der Kontext dem aktuellen am nächsten  . ( Inhalte , die in der Mitte eines Zeitintervalls bzw. eines Kontextes enkodiert werden, müssen als mit eigenen Kontexten verbunden , also unterscheidbar erlebt werden, um ähnlich  effizient abrufbar zu sein. 
  • Theorie der Verarbeitungstiefe ? Je mehr / tiefer die Information verarbetiet wird, desto eher wird sie ins Langzeitgedächtnis übertragen und desto besser kann sie von dort wieder abgerufen werden.
  • Theorie der transfer- angemessenen Verarbeitung ? Gedächtnisinhalte lassen sich am effizientesten ( wieder) abrufen , wenn die Methode der Enkodierung der des ( Wieder ) Abrufens entspricht: wiedererkennende Enkodierung> Wiedererkennen, abrufende Enkodierung >Abruf
  • Priming ? Ein präsenter Reiz wirkt vor- oder unterbewusst weiter und führt dazu, dass er beim ( Wieder ) Abrufen  implizierter Gedächtnisinhalte bevorzugt wird. 
  • Vergessen durch Interpreferenzen heißt ? Gedächtnisinhalte können sich gegenseitig beeinträchtigen. proaktiv: zuvor gelernte Inhalten beeinträchtigen das Lernen - Endodieren-neuer Inhalte retroaktiv : neue Inhalte beeinträchtigen das Widerabrufen bereits gelernter ( Nicht wiederfindbarer ) Inhalte. 
  • Welche Techniken zur Verbesserung der Gedächtnisleistung kennst Du ß elaboriertes Wiederholen : vertiefte Informationsverarbeitung , Bilden von Assoziationen Auswendiglernen  ( Rehearsal )  : stumpfes Wiederholen ohne Kontextanreicherung Mnemotechniken : Assoziieren von bekannten Informationen mit neuen .  erlernen durch Fehler : eigene Fehler = Ärger , bz.w. eine ähnlich Emotion wird assoziiert . Fehler anderer > elaborierte Wiederholung durch Stolpern über die Fehler anderer
  • Metagedächtnis beschreibe .. Ist das Wissen, das ein Gedächtnisinhalt vorhanden ist.  > nach der Vertrautheitshypothese hervorgebrachtes Wissen , ( z.B. durch einen Hinweisreiz ) > nach der Verfügbarkeitshypothese hervorgebracht durch die Verfügbarkeit von Zusatzinformationen zum Hinweisreiz.
  • Was versteht man unter Gedächtnisstrukturen Konzepte helfen bei der mentalen repräsenationfn für Kategorien von zur Wissensablage.  z.B. Konzept Hund > Menge mentaler Repräsentationen von Erfahrungen mit Hunden ( = Menge mantaler Repräsenstationen von Konzept"Hund" .  weitere Beispiele für Kategorien:Objekte, Tätigkeiten, Eigenschaften, abstrakte Ideen, Beziehungen Unterscheidung zwischen typischen und atypislchen Kategorieangehörigen.  Basisebene =  Ebene auf der ein Individuum am besten kategorisieren kann. z.B. Apfel als Basisebene in einer Hierarchie Obst. 
  • Was ist ein Skript im Zusammenhang der Gedächtnisrepräsentation ? Ablaufplan , spezifische Gedächtnisrepräsentation  darüber,wie sich etwas im Zeitverlauf entwickelt. 
  • Erinnern wird auch als rekonstruktiver Prozess betrachtet warum ? oft gibt es keine genaue Rekonstruktion , sondern Gedächtnisverzerrungen   Erforscht durch ( Sir. Frederic Bartlett 1932 ) = besagt , Vorwissen beeinflusst Art und Weise, wie neue Informationen erinnert werden ( z.B. eine alte Geschichte nacherzählen ) dazu wird unterschieden:  Nivellierung = Vereinfachen der Geschichte  Akzentuierung = Hervorheben und Überbetonen bestimmter Details Assimilation : Ändern von Details, um eine besere Übereinstimmung mit dem eigenen Hintergrund und Wissen zu erziehlen ( Kanu = Boot ) 
  • was ist eine Folge von chronischem Alkoholismus ? das Korsakow Syndrom  bei dem die anterograde Amnesie eines der bekanntesten Symptome ist. 
  • Was bezeichnet die retrograde Amnesie ? die Hirnschädigung verhinder das Sichererinnern an Gedächtnsiinhalte , die vor einer Verletzung abgespeichert wurden. 
  • Was bezeichnet die anterograde Amnesie ? Hierbei können keine expleziten Erinnerungen mehr an Ereignisse abgespeichert werden , die NACH dem Zeitpunkt der physischen Schädigung des Gehirns statt finden. 
  • Gehirnstrukturen ,nenne die fünf wichtigsten die das Gedächnis involvieren ? Cerebellum = für das prozeduale Gedächnis, für Gedächnisinhalte, die durch Wiederholen erworben werden, und für Reaktionen beim klassischen Konditionieren. Striatum = eine komplexe Struktur im Vorderhirn, wahrscheinlich die Basis für Gewohnheitsbildung und für Reiz-Reaktions-Verbindung.  cerebrale Cortex= verantwortlich für das sensorische Gedächnis und für Assoziationen zwischen Sinneseindrücken.  Hippocampus = weitgehend verantwortlich für das deklarative Gedächnis von Fakten, Daten und Namen udn verantwortlich für das Zusammenführen räumlicher Erinnerungen  Amygdala= die beim Bilden und Abrufen emotional bedeutungsvoller Erinnerungen eine wichtige Rolle spielen. 
  • Worauf bezieht sich die zeitliche Unterscheidbarkeit ? ...bezieht sich darauf, in welchem Ausmaß ein einzelnder Item sich in der Zeitspanne vom nächsen Item unterscheidet.  Die Analogie zur räumlichen Unterscheidbarkeit hift , das Konzept zeitlicher Unterscheidbarkeit zu begreifen.