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Psychologie (Fach) / Kapitel 16 (Lektion)

Soziale Kognition und Beziehung Gerrig

Diese Lektion wurde von Emelie10 erstellt.

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  • Sozialpsychologie / Definition Untersuchung des Einflusses sozialer Interaktionen und Transaktionen auf Kognition und Verhalten, wobei di sozialen Interaktionen auch mit imaginierten oder symbolischen Partnern stattfinden können
  • Was weißt du über die Konstruktion der sozialen Realität ( Bystander-Effekt. ) es werden:  selektive Enkodierung der Umweltinformationen , mehrdeutiges Stimulusmaterial ( Interpretation anhand von Vorwissen ) soziale Warnehmung : Prozess , durch den Menschen das Verhalten anderer verstehen und kategoriesieren ( Kausalattribution ) 
  • Was sind die Ursprünge der Attributionstheorie( Zuschreiben von Ursachen für erfolgreiches bzw. erfolgloses Handeln ) ? Es stellt sich nach der Warum Frage die Analyse kausaler Zusammenhänge Die Attributionstheorie ( Fritz Heider ) ist der allgemeine Ansatz, wie Menschen Ereignisse Ursachen zuschreiben Der Mensch als intuitive / Psychologin : " Person oder Situation , wer ist verantwortlich für das Ereignis ? Beispiel: ICh habe die Stelle nicht bekommen, weil ich  nicht gut genug vorbereitet war 
  • Weitere Ausformulierung der Attributionstheorie von H. Kelly Faktoren werden als kausal ( zusammenhängend )  attribuiert, falls:  sie immer gegeben sind bei bestimmtem Verhalten  sie nie gegeben sind bei anderem Verhalten Attribution findet generell statt bei distinktem ( ist das spezifisch für eine Situation )  konsens  ( zeigen auch andere Menschen das Verhalten in der gleichen Situation )  Distinktheit : ist das Verhalten spezifisch für diese eine Situation ? 
  • soziale Kognitionen ist Selektion, Interpretation und Erinnerung an soziale Informationen zur Konstruktion sozialer Realität
  • Fundamentale Attributionsfehler nach.......sind nach Ross 1977 Dispositonale Faktoren=   (blame of credit people, Schuldzuweisung oder Lob für Handelnde ) werden systematisch gegenüber situativen Faktoren ( blame of credit situations, umständebedingter Handlungsfolge ) überschätzt.
  • selbstdienliche Verzerrung ( self - serving bias ) ? Erfolg wird dispositonal, Misserfolg situativ attribuiert, wirk auch bei Zusammenarbeit mit Fremden, in geringem Maß auch bei Kooperation mit Freunden. 
  • selbsterfüllende Prophezeiung (Merton 1957 ) Erwartung über eine zukünftige Situation oder zukünftiges Verhalten wirken als Verhaltensmodifikation bereits in der Gegenwart, die wiederum das erwartete Ergebnis hervorruft
  • Was ist der Pygmalion Effekt ? soziale Erwartung beeinflussen die rals messbare Leistung ( z.B. glaubt man das eine Tier könnte schneller lernen als das andere , wird das angeblich schneller lernende Tier unbewußt besser gefördert und errreicht daraufhin tatsächlich bessere Ergebenisse als das andere Tier ) 
  • Einstellung und Einstellungswandel , was versteht man darunter ? Einstellung: Bewertung eines Objektes in kognitiver, affektiver und auf Verhaltenserfahrung beruhender Hinsicht Einstellungen können durch Lügen verschleiert werden . Das Lügen verstärkt jedoch die wahre Einstellung zum Objekt , die mit einer ( näheren ) Beschäftigung mit dem Objekt einhergeht.  Einstellungsstärke:  ist um so höher je spezifischer ein Objekt wahrgenommen wird  und wenn die Erfahrung mit dem Objekt direkt  und nicht vermittelt erfolgt.  Die Verfügbarkeit einer  Einstellung kann durch Wiederholungen stabilisiert werden. 
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  • Das Elaboration Likelihood model (ELM ) ? Model besagt wie und warhscheinliche Einstellungen geändert werden , zwei Wege:  zentraler Weg = ( Elaboration ) bessere Argumente zählen  Randweg = oberflächliche Hinweisreize genügen  Welcher Weg beschritten wird, hängt von der jeweiligen Motivation ab. 
  • Das Elaboration Likelihood Model ( ELM ) . Wie kann es demnach zu einem Einstellungswandel kommen ? Das ELM beschreibt die Auswirkung einer persuasiven (überzeugenden ) Mitteilung auf den Empfänger hinsichtilich seiner Einstellung gegenber dem Thema der Mitteilung. Es ist das bekannteste Model auf dem Gebiet der Medienwirkungsforschung hohe Motivation in Übereinstimmung mit subjektiv vorgezogener Tageszeit falls Einstellungstyp und Objekt kongruent sind  : kognitive Einstellung  - Argument,  affektive Einstellung  - Hinweisreiz, behavioral - Vorbild
  • Gehorsamkeit gegenüber Autoritäten , wie kommen sie zustande ? NOrmeneinfluss ( Menschen wollen gemocht werden ) Informationseinfluss ( Menschen wollen sich korrekt verhalten ) Unsicherheit darüber, wie sie Gehorsam hätten verweigern können  Gewohnheit
  • Die Ursprünge von Vorurteilen Zuordnung zu Gruppen aufgrund kleiner Unterschiede  INgroup bias = Bevorzugung der Mitglieder der eigenen Gruppe ( meistens wegen positiver Gefühle bzgl. eingener Gruppe und neutraler, also nicht negativer Gefühlue bzgl. anderer Gruppe  erlernte Vorurteile (  ua. negative gefühle ) gegenüber out Gruppen = Rassismus / Sexismus Vorurteile gegenüber Zielobjekten / Abneigung, negative Überzeugungen und Verhaltensabsichtt Entstehung von Vorurteilen : Falsche Überzeugung - Belegee frür Falschheit vorhanden - trotzdem Weiterbestand von VOrurteilen 
  • Theorie der Selbstwahrnehmung ( Bem 1972 ) = stabiles Konzept über eine Zeitdauer gebe die Schritte an für .... neue oder unklare Situation durch ein auf sich selber gerichteter Attributionsprozess ( subjektive Abgleiche von sozial zugeschriebenen Eigenschaften  Fähigkeiten etc. ) versucht zu lösen. Dabei könnten folgende Faktoren eine Rolle spielen: fehlendes Einstellungsmuster , die Eigenfrage wird  ( kognitiv, affektiv ) beantwortet  Rückgriff auf frühere Verhaltenserfahrung ( behavioural ) Einstellungsformung ( kognitiv affektiv )
  • Was besagt der Begriff COMPLIANCE ? Fogsamkeit oder Unterwerfung z.B. Therapietreue
  • Was sagt der Begriff COMMITMENT Selbstverpflichtung , Beteiligung 
  • Zu Compliance und Reziprozität im Verkaufsbereich gibt es folgen Techniken Tür ins ins Haus Fall Strategie :  eigendlich A ( umfangreicher ) aber wenn nicht dann wenigstens b ( kleinere Bitte oder Kauf )  Rabatt Strategie: wenn der Verkäufe den Preis rabattiert, dann muss disees Entgegenkommen durch ein wiedervergeltendes Entgegenkommen, den Produktkauf , beantwortet werden.  Kleinere Übel Stategie: wenn der Arbeitgeber weniger Überstunden verlangt als zunächst angekündigt , dann muss dieses Entgegenkommen durch ein wiedervergeltendes , das Ableisten der zuletzt verlangten beantwortet werden.  Fuß in den Mund :nach einer einfachen Frage , kann die Wahrscheinlichkeit erhöht werden, dass Sie im Anschluss einer Bitte entsprechen werden. 
  • Compliance und Knappheit Knappheit von Gütern wird im allgemeinen als Indikator für hohe Qualität angesehen , der auch auf die Besitzer der Güter ausstrahlt. 
  • Nach der Kontakt-Hypothese kann die Animosität zwischen zwei Gruppen überwunden werden durch Förderung der Gemeinsamen Ziele  = interaktion nicht nur reden
  • Faktoren des Mögens Anderer sind: physische Attraktivität ( kuturspezifische Definition , jedoch universales Phänomen )  ähnliche Einstellung und Verhalten Gegensätzlichkeit gezeigten ( annehmenden ) Verhaltens Präsenz, andauernde Gelegenheit ( mere exposure ) 
  • Verliebtheit und Liebe in den Dimensionen ( drei Schwerpunkte ) :  Leidenschaft = sexuelle Leidenschaft und Verlangen  Intimität = Ehrlichkeit und Verständnis Verbindlichkeit = Hingabe / Selbstverpflichtung / Opfer bringen
  • Gründe für prosoziales Verhalten nach Daniel. Watson 1994 Altruismus : Motiv ,anderen etwas Gutes zu tun Egoismus: Hilfe für Gegenleistung oder Belohnung Kollektivismus: Gutes Tun nur für eine bestimmte Gruppe von Personen Prinzipien : moralische Prinzipien ( religiös , ethnische Richtlinien ) meherer Motive können innerhalb einer Situation möglich sein.
  • Was sind die Wurzeln für Altruismus Motiv anderen etwas Gutes zu tun Evolutionäre Grundlagen :  Sicherung des eigenen Genpools ( Belege für enge emotionale Bindung der Familie und oder Freunde  indirekter / reziproker Altruismus: Ich helfe Dir , dann wird mir auch irgendwann geholfen  soziale Komponente von Altruismus: Empathie -Atruimsmus - Hypothese ( Empathie= Altruismus ) 
  • Bindungsmuster sind geprägt durch ... die kindliche Bindungserfahrung die Erwartung an eine Liebensbeziehung variieren  interkulturell: individualistische Kultur: stetiger Vergleich mit persönlichen Zielen und Werten kollektivistische Kultur: grundlegender Vergleich hinsichtlich "passung" mit Sozalisation               ( Umfeld ) und kulturellen Mustern dauerhafte iebesbeziehungen entwickeln sich von der Leidenschaft zur Intimität
  • was ist der Sheriffs autokinetischer Effekt als Beispiel des informationellen Einflusses auf Konformität ? einmal gefundene "richtige" Norm wird auch bei Ersetzung der gruppenmitgliedern beibehalten . Die jeweilige Mehrheit entscheidet sich weiterhin für die Norm
  • Was besagt der Asch-Effekt .....als Beispiel des normativen Einflusses auf Konformität Vp stimmt trotz gegenteiliger Wahrnehmung einer Lüge zu um von der Mehrheit weiterhin akzeptiert oder gemocht zu werden.  Das Vorhandensein auch nur einer "gleichgesinnten" Person reicht aus um wiederum nicht komform zu handeln. 
  • was ist die Non - Komformität ? ist definitonsgemäß ein Minderheitenphänomen. Normative Einflüsse können dabei nicht wirken, höchstens informationelle Einflüsse.   Durch die Präsentation einer anderen Perspektive können konforme Gruppenmitglieder zum Perspektivenwechsel für das Finden der "richtigen" Norm angeregt werden.  Ermutigung zur Non Konformität als Mittel um in Gruppen Innovationen hervorzubringen. 
  • Was sagt der Mengeneffekt der Verantwortungsdiffusion aus ? Je mehr Beteiligte in einer Situation sind, in denen von ihnen Hilfe verlagnt wird, desto eher wird die Verantwortung dafür den jeweils Anderen aufgebürdet. 
  • Definition von Aggression Verursacht bei andern einen psychischen und physischen Schaden. 
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  • Es gibt zwei Formen der Aggression... impulsive Aggression: entsteht als Reaktion auf Situationen und ist emotionsgeleitet: im Eifer des Gefechts reagieren Menschen aggressiv.  instrumentelle Aggression: ist zielgerichtet ( dient als Mittel ein Ziel zu erreichen ) und ist wissensbasiert: Menschen üben aggressive Handlung mit vorausgegangenen Überlegungen aus um bestimmte Ziele zu errecihen. 
  • evolutionäre Aggressionstheorie: Tierwelt: Aggression gegen eigene Art ist gehemmt, um Überleben der Art sicherzustellen  Menschenwelt: evolutionär keine Notwendigkeit zur innerartlichen Aggressionshemmung, da Menschen ohne Hilfsmittel kaum in der Lage sind, einander zu töten. Erfindung von Waffen. 
  • Varianzen im Auftreten von aggressivem Verhalten können wie erklärt werden.... bei impulsiv bedingtem zu 50-60 % mithilfe der genetischen Anlage  bei instrumentell genutzen zu ca. 20 % das instrumentell genutzte ist daher überwiegend als gelerntes Verhalten zu interpretieren. 
  • Frustrations Aggressions Hypothese besagt..... Frustration entsteht in Situationen, in welchen Menschen in ihrer Zielerreichung behindert oder von ihr abgehaten werden.  Ein Anwachsen der Frustration fürht dann mit einer größeren Wahrscheinlichkeit zum Auftreten von Aggression.