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Einführung in die Psychologie (Fach) / Kapitel 2 (Lektion)
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- Determinismus die Annahme, dass alle Ereignisse, gleich ob physikalischer, kognitiver oder behavioraler Natur, das Ergebnis von spezifischen Kausalfaktoren sind oder von diesen bestimmt werden.
- Beobachterabhängige Urteilsverzerrung (Observer Bias) ein Fehler, der durch persönliche Motive und Erwartungen des Betrachters entsteht.
- Gegenmaßnahme Observer Bias Standardisierung: bei allen Stufen der Datengewinnung einheitliche und konsistente Verfahren genutzt werden. Operationalisierung: standardisiert die Bedeutung innerhalb eines Experiments durch ein Konzept, das bestimmte Operationen bzw. Vorgänge bennent = Grundlage für Messungen
- Variable im Gegensatz zur Konstanten ein empirisches Merkmal, dass verschiedene Ausprägungen annehmen kann.
- unabhängige Variable (UV) Erklärende (Ursache), wird absichtlich variiert
- abhängige Variable (AV) Erklärte (Wirkung) , ändert sich nach Variation der UV = ist Messbar.
- Konfundierte Variable eine von einer als unabhängig konzipierten Variable getrennte Variable, die sich sowohl auf die UV wie auch die AV auswirkt und die Ursache-Wirkung verändert.
- Was sind die zwei Arten der konfuniderten Variablen? Erwartungseffekt (liegt am VL) -> Doppelblindtechnik (VL und VP wissen nicht welche Gruppe) Placeboeefekt (liegt an VP) -> Placebokontrollgruppe
- Gegennmaßnahmen für konfundierte Variablen? durch Kontrolmaßnahmen: Konstanthalten aller Bedingungen und Variablen (außer UV), Doppelblindtechnik und Placeboeffekt durch das Forschungsdesign: Between-Subjects-Design (zufällige Zuordnung) Within-Subjects-Design (jede VP durchläuft alle Bedingungen der UV)
- Korrelationsmethode Ob ein Zusammenhang besteht Bsp. zwischen IQ und dem Alter. Gemessen als Korrelationskoeffizient (r), aber keine Ursache-Wirkung! Zwei Richtungen: je mehr, desto mehr - gleichgerichtete Korrelation mit r =1 perfekt gleichgerichtet je mehr desto weniger - entgegengerichtet Korrelation mit r = -1 je mehr (weniger) desto unbestimmt - keine Korrelation mit r = 0
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- Wie läuft das klassische Experiment meist ab? Manipulation der UV, Messen der AV, Aufklärung von Kausalzusammenhängen Problem: manchmal ist keine Manipulation der UV möglich, keine zufällige Zuordnung der VP zu Versuchsgruppen oder die Untersuchung des Verhaltens in künstlicher Umgebung nicht möglich = keine Aufklärung von Kausalzusammenhängen. Lösung: Korrelationsstudien!
- Ziel psychologischer Messungen? reliable (Zuverlässigkeit) und valide (Gültigkeit) Ergebnisse reliable Daten müssen nicht zwangsläufig valide sein! aber andersrum schon.
- Selbstberichtsverfahren bestehen aus sprachlichen Antworten (mündlich, schriftlich) Methoden: Fragebogen/Umfrage anfällig für soziale Erwünschtheit, nicht für alle Personen verständlich, bei Tieren nicht umsetzbar.
- Verhaltensbeobachtung Mittel und Wege, gezeigtes Verhalten und beobachtbare Reaktionen zu beobachten. Direkte Beobachtung: Untersuchung/Messung von direkt sichtbarem Verhalten Beobachtung unter natürlichen Bedingungen: ohne Einmischung des VL Sonderstudie: Fallstudie (Einzelperson)
- Ethische Grundsätze Grundrechte von Mensch und Tieren respektiert werden, Kosten-Nutzen-Analyse, Ethikkommissionen überwachen der ethischen Richtlinien freiwillige Zustimmung nach Aufklärung Risiko-Nutzen-Abwägung vorsätzliche Täuschung (ist nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt) Abschlussgespräch Tierforschung -Entwicklung von Tests die möglichst wenige (oder keine) Tiere erfordern
- Wie wird man mündiger Forschungsrezipient? Vermeidung von kausalen Schlussfolgerungen, die auf Korrelation beruhen, Hinterfragen von operationalen Definitionen zuerst Möglichkeit zur Widerlegung einer Theorie suchen, dann erst Möglichkeit zur Bestätigigung Jede Theorie gilt nur so lange, bis das Gegenteil bewiesen wurde Alles in Frage stellen