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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / Intelligenz (Lektion)
Basic
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- Was ist Intelligenz? (meine Vorstellung) Welche Kriterien gibt es? Intelligenz ist ein Bündel verschiedener Fähigkeiten, der sich im IQ ausdrücken lässt. Hierarchische Gliederung mit Generalfaktor g und spezifischen Fähigkeiten. 1. Güte der Informationsverarbeitung 2. Umgang mit Neuartigem 3. Erfolgreiche Bewältigung der Umwelt
- Was ist fluide vs. kristalline Intelligenz? Einteilung von Raymond Cattell: Schüler von Spearman Gruppenfaktorenmodell fluide Intelligenz: angeboren, eher anlagebeding, auch erworben Fähigkeit, die hilft bei der Aufgabenlösung ohne frühere Lernerfahrung (logisches Denken, Problem-Lösung, Wahrnehmunggeschwindigkeit) nimmt mit dem Alter ab, ca ab 17 Jahre kristalline Intelligenz: erworben, erlernt Vorwissen oder erlernte Fähigkeiten, basiert auf kumulierten Erfahrungen nimmt mit dem Alter nicht ab, eher zu - altersunabhängig bildungs-erfahrungsabhängig
- Defizite der Intelligenzforschung: 1. enger Intelligenzbegriff (lässt andere Formen von Intelligenz: soziale Intelligenz außer Acht) 2. Abhängigkeit von Aufgaben und Normierung, da die Repräsentative Stichprobe mit der Zeit wechselt 3. Lösungsweg ist irrelevant.
- Wie hoch korreliert IQ mit Bildung und Beruf? Intelligenz ist der mächtigste Prediktor für Bildungsniveau (.70), Schulerfolg und Sozialprestige (.50) und Berufserofolg (.20 - .40).
- Vergleiche die Intelligenzmodelle von Spearman / Thurstone mit BIS Spearman´s postulierte das Zweifaktorenmodell: Intelligenz drückt sich aus durch einen "general factor", dem g-Faktor, der an allen Intelligenzleistungen beteiligt ist, und einer unbestimmten Anzahl an spezfischen Faktoren (s1, s2, s3, s4), die eine Rolle spielen. --> alle Testaufgaben eines Tests korrelieren im g-Faktor miteinander; Abweichungen sind auf s-Faktoren zurückzuführen, die nicht miteinander korrelieren. (jedoch gibt es korrelationen der einzelnen Fähigkeiten untereinander eher als mit g Faktor) Thurstone's Primärfaktoren-Modell: Es gibt 7 unabhängige Primärfaktoren, die als Intelligenz gelten: (aber diese korrelieren miteinander) Räumliche Vorstellungskraft Wahrnehmungsgeschwindigkeit sprachliches Verständnis verbale Flüssigkeit Gedächtnis rechnerische Fähigkeiten Induktion Berliner Intelligenzstrukturmodell: 3 Operationsfacetten und 4 Fähigkeiten - Hypothese aus den beiden oberen: Verbal, figural, numerisch (3 Operationen) Bearbeitungsgeschwindigkeit Einfallsreichtum Verarbeitungskapazität Gedächtnis --> Aggregation der Untertests --> stellt den Allg. Intelligenz da!
- Bewertung eines IQ von 130 - überdurchschnittlich hoch, hoch begabt - Prozentrang: 98 % somit sind nur 2 Prozent besser, 98 % sind so gut oder schlechter - 2 SD über dem Mittelwert
- Wechsler und Stern - Formeln für Intelligenz und Probleme Stern: IntelligenzIQ: 100 * IA / LA --> Intelligenz: Annahme eines linearen Zusammenhangs: Wechsler: Intelligenz wird durch die Position einer Person x in seiner Referenzpopulatoin bestimmt: --> 100 ± 15 * (erzielter x-wert - MW)/SD Beispiel: Knut hat 25 Aufgaben gelöst, der SD = 5, Gleichaltrige lösen 30 Aufgaben. = 100 ± 15 * (25-30)/5 = 85
- Binet Simon Intelligenzalter - Vorgehen und Probleme Vorgehen: Bestimmung der Intelligenz anhand der relativen Anzahl von Lösungen die ein Kind bei Aufgaben erzielt im Vergleich zu Gleichaltrigen. IG = GA plus k* 12/n Problem: 1. bildungsabhängigkeit der Aufgaben. 2. Kein linearer Zusammenhang von Lebensalter und Intelligenzalter. 3. Je nach Lebensalter sind Defizite mehr oder weniger problematisch.
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