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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / Einführung Methodik (Lektion)
Methoden und Ansichten
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- Womit befasst sich die Differentielle Psychologie? Mit individuellen Besonderheiten (idiografische Forschung) und interindividuellen Unterschieden (nomothetische Forschung)
- Differentielle Methodik im Eigenschaftsparadigma Nomothetisch, Differentiell: immer im Bezug auf eien Referenzgruppe 1. variablen-orientiert: Variationsforschung: Bsp. Intelligenz - eine Eigenschaft wird über mehrer Personen vergleichen --> IQ Werte über 10 Studenten. Korrelationsforschung: Bsp. Intelligenz - Attraktivität - mehrere Eigenschaften über mehrer Personen; Korrelation: r --> hier IQ-Werte und Fremdbeurteilung von Attraktivität 2. personen-orientiert: Psychografie: eine Person und mehrere Merkmale: Bsp. Person X, NEO FFI: Big Five Komperationsforschung: mehrere Personen über mehrere Merkmale: Vergleich von Persönlichkeitsprofilen: 2 Personen im Vergleich, Big Five
- Nachteile des Differentiellen Ansatzes: vernachlässigt die zeitliche Dimension: die Veränderungen über die Zeit, da nur ein Messzeitpunkt Variablen müssen nicht mit Person zusammenhängen
- Korrelation Grad der Kovariation zweier Variablen X und Y lässt sich durch Korrelationskoeffizienten ausdrücken: r.
- Welche Vor- und Nachteile haben naturalistische Studien gegenüber Experimenten? Naturalistische Studien: Naturalistisches Laborexperiment; Naturalistische Feldstudie: höhere ökologische Validität; jedoch geringere Möglichkeit für systematische Beeinflussung; Kontrolle nimmt ab. Beispiele: Naturalistische Feldstudie: Beobachtung von Mutter-Kind-Interaktion. Naturalistisches Laborexperiment: Beobachtung von Mutter-Kind-Interaktion im Labor; Fragebogen.
- Variation von Messwerten Mittelwert: alle Werte aufsummiert und durch Anzahl aller Werte geteilt SD/Varianz: quadrierte mittlere Abweichung jedes Wertes vom MW Z-Standadisierung: Jede Messung x kann durch lineare Transformation z-Standardisiert werden --> Mittelwert: 0; SD: 1.
- Was bedeutet zeitliche Konsistenz? Zeitliche Konsistenz oder auch Retestreabilität bezieht sich auch: die Zuverlässigkeit der Messsung über mehrere Messzeitpunkte. Das heißt Korrelation des ersten Messwertes mit dem zweiten Messwert: Je ähnlicher die Messergebnisse, desto höher die Retestreatbilität.
- Was bedeutet transsituative Konsistenz? Bezieht sich auf die Verlässlichkeit der Messwerte über mehrere Situationen hinweg: das heißt, dass eine Person A das gleiche Verhalten in verschiedenen Situationen zeigt. Beispiel Angstreaktion bei Höhen, Prüfung, Mutter.
- Nenne ein Beispiel für den individuumzentrierten (idiografischen Ansatz) und seine Nachteile! Eigenschaften werden unabhängig von den Eigenschaften anderer Menschen beschrieben. Der Fokus lieht hier auf einer Person: Bsp. Agressivität einer Person X relativ zu den Interaktionspartnern: Bsp. Mutter, Lehrer, Schwester, Freundin etc. an unterschiedlichen Tagen. Zugang: Beziehung zur Alltagspsychologie und biographischen Ansätzen Nachteile: beschreibt die die individuelle Organisation eines Verhaltens beschreiben, nicht die Persönlichkeit Vergleich mit Referenzpopulation fehlt Verstehen und Vorhersage von mehr als 1 Person schwierig
- Was ist eine Fremdbeurteilung? Fremdbeurteilung ist eine Persönlichkeitsbeurteilung einer Person X durch beispielsweise Bekannte. Sie erfolgt via Persönlichkeitsskala: Sie besteht aus mehreren Items, die dieselbe dieselbe Eigenschaft erfassen sollen. Jedes Item wird auf einer Antwortskala beurteilt, von beispielsweise 1- gar nicht bis hin zu 5-sehr stark. Messfehler wird reduziert durch die Mittelung vieler Items für eine Eigenschaft - so wird der Messfehler herausgemittelt.
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- Welche Arten von Konsistenz lassen sich unterscheiden? zeitliche (Retestreabilität) Verlässlichkeit der Messungen über mehrere Messzeitpunkte hinweg. transsituative: ....über Situationen hinweg. interne Konsistenz: kontrolliert durch Cronbach´s Alpha - Reliabilität der Messung.
- Von welchen Faktoren hängt die Fremdbeurteilung ab? 1. Informiertheit/Vorwissen der Beurteiler der Eigenschaften einer Person. 2. Alltagsnäge oder Beobachtbarkeit der zu beurteilenden Eigenschaften oder Verhaltensweisen. 3. Aggregatiosnniveau: über wieviele Items gemittelt wird, um den Messehler zu reduzieren. 4. Urteilsverzerrung: Antworttendenzen, Halo-Effekt.
- Datenquellen: Fragebogen Vor- und Nachteile Fragebogen: Pro: einfach anzuwenden, ökonomisch und effizient, lässt sich auf fast alle Eigenschaften anwenden. Contra: Ergebnis kann verzerrt sein durch Antworttendenzen; subjektives Maß, nicht situationsspezifisch
- Datenquellen: Situations-Reaktoins-Inventar Pro: Situationsspezfische Eigenschaftsmessung Contra: ersetzt nicht reale Situation bzw. die empirische Beobachtung, da nur hypothetisch, das eigentliche Verhalten kann ganz anders sein.
- Situations-Reaktions-Inventar: = Erfragung der hypothetischen Reaktionsstärke in hyp. Situationen. Beispiel: Angst äußert sich in verschiedenen Situationen durch unterschiedliche körperliche Reaktionen: Vortrag, Date, Flug -> Man wird rot, schwitzt, Herzschlag steigt, Flucht, etc.
- Man kann 3 Methoden zur Erfassung von Dispositionen unterschieden. - Persönlichkeitsskalen (direkte Beurteilung aufgrund alltagspsychologischer Beschreibungen) - Situations-Reaktions-Inventare (Erfragung der hypothetischen Reaktionsstärke in hyp. Sit.) - Verhaltensbeobachtung (Beobachtung tatsächlicher Reaktionen in realen Situationen)
- Was ist Validität? Gültigkeit der Messungen: Misst das Gemessene auch wirklich die Persönlichkeitsunterschiede?Lösung: Hinzuziehen eines Außenkriteriums (falls vorhanden) und Korrelation berechnen. Die Validität einer Variable wird meist durch die Korrelation mit einem Außenkriterium bestimmt. Je höher die Korrelation ist, umso sicherer kann man sein, dass die Variable wirklich das misst, was sie messen soll interne Validität Konstrukvalidität Kriteriumsvalidität
- Wünschenswerte Verteilung der Messwerte normalverteilung, da Methoden oft darauf basieren Skalenmittelwert = Mittelwert der Daten große Streuung der Daten