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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / Neurowissenschaftliches Paradigma (Lektion)
Basics
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- Worauf basiert das Erleben und Verhalten? Erleben und Verhalten beruht auf der Informationsverarbeitung im Nervensystem Lokalisierbarkeit psychischer Prozesse im Gehirn : Simultane Beteiligung vieler Hirnareale und weiträumiger Erregungs- und Hemmungsprozesse Aktivität des Nervensystems steht in Wechselwirkung mit anderen biologischen Systemen Biochemische Systeme (Neurotransmitter und Hormone) Bsp. Hormon: Oxytocin --> Hormon au der Hypophyse --> Beruhigung, Bindungs-Hormon
- Worauf beruhen individuelle Unterschiede? Architektur des biologischen Systems Anatomische Freinstruktur der biologischen Systeme: neuronale Plastizität, Vernetzungsgrad --> Myelinisierungshypothese: mehr Myelin --> schnellere verlustfreie Informatonsweiterleitung --> höhere Intelligenz Physiologische Aktivität der biologischen Systeme: Schwellen für Aktivierung und Reaktionen varriieren: Beispiel: Hormone: Stressor --> Cortisolausschüttung
- Eysenck & Gray - Beispiel Temperament Hintergrund: Hippokrates: Sankuiniker, Melancholiker; Choleriker; Phlegmatiker --> Unterschiede in den Körpersäften Wundt: Stärke und Schnelligkeit der Gemütsbewegung variieren Eysenck: Extraversion und Neurotizimus sind variiationsstarke Faktoren --> diese Eigenschaften haben ihren Sitz im Gehirn: unterschiedliche Aktivierbarkeit des Hirnstamms und limbischen System Gray: Aktivierung und Inhibition - Weiterentwicklung von Eysencks Theorie: Temperamentsunterschiede basieren auf 3 Verhaltenssystemene: Verhaltensaktivierung, Verhaltenshemmung, Angriff/Flucht-System.
- Methodik des Neuro-wissenschaftlichen Paradigmas? Erfassung physiologischer Vorgänge, Aktivität des ZNS und PNS: Korrelation von Eigenschaften (Extroversion und Neurotizismus) mit: Peripherphysiologie (EDA - Schweißdrüsenaktivität --> Sympathikus) Neuroimaging (PET - funktionelle Bildgebung des Gehirns) EEG (elektrische Aktivität des Gehirns) Neuroendokrine System: Hormone und Neurotransmitter
- Was ist der Grund für die niedrige Korrelation zwischen der Physiologie und P-Eigenschaften? – Messung/Aggregationsniveau: Unzureichende Aggregation der physiologischen Reaktionen über Zeit/Situationen – Physiologie: Systemunspezifität der physiologischen Reaktionen – Versuchspersonen: Individualspezifität der physiologischen Reaktionen
- Wie lassen sich Variationen der physiologischen Aktivierung alternativ erklären? Die Variaton der physiologischen Aktivierung lässt sich zu 65% durch die Person und Reaktionstypen erklären: Personen zeigen --> unterschiedliche physiologische Reaktionen in verschiedenen Situationen
- Physiologische Indikatoren zur Intelligenzmessung Weiße Gehirnmasse: Myelinisierunghypothese --> Korrelation mit allg. Intelligenz eher gering: .20 - .30 Gehirngröße und allg. Intelligenz = r = .36
- Physiologische Indikatoren für Persönlichkeitseigenschaften Übergeordnete Faktoren der Big Five: Stabilität/Reife des Gehirns: Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, weniger Neurotizismus Reife- -> serotoninerges System: Thalamus, Hypothalamus, Amygdala Plastizität/Exploration: Extroversion und Offenheit Exploration --> dopaminerges System: Nucleus accumbens, Präfrontaler Kortex
- Extroversion und Sensation Seeking Gehirn weniger erregbar suchen nach externer Stimulation seensation seeking, Bsp. Bungee Jumping --> Zunahme der EEG-Amplitude bei zunehmender Reizstärke
- Hormone und die Big Five Neurotizismus ist verbunden mit generell höheren Werten in Kortisol --> Kortistol = Stresshormon; jedoch findet man eine geringere Ausschüttung von Cortisol bei Stress. Extraversion: höhere Werte in Durchsetzungsvermögen und Dominanz --> höhere Testosteronwerte
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- Bewertung des Neuro-wissenschaftlichen Paradigmas Spezifische Persönlichkeiteigenschaften sind schwer erklärbar Befunde zeigen einen Zusammenhang von Serotonon und Dopamin und Persönlichkeitseigenschaften Wechselwirkung von Persönlichkeit und Biologie --> schwer erfassbar, da dynamisch und veränderbar, kein statisches Bild