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Schulpädagogik Examen (Fach) / Prinzipien: Zielorientierung (Lektion)

Zielorientierung

Diese Lektion wurde von Charlottelioba erstellt.

Lektion lernen

  • Definition Zielorientierung (Wiater) Das Unterrichtsprinzip Zielorientierung/-verständigung verlangt, die Ziel-Inhalts-Dimension des Unterrichts an schrittweise zu erreichenden Zielen auszurichten, dies aber mit den Schülern kommunikativ zu verhandeln
  • Grenzen von Zielorientierung Schule und Unterricht nicht nur durch Lehr- und Lernziele der Lehrpläne bestimmt, auch heimlicher Lehrplan gelingt vorrangig im kognitiven und instrumentellen Bereich Inhaltlichkeit des Stoffes reduziert auf Ziele Schüler müssen über Ziele ihres Lernens selbst entscheiden dürfen Zielverständigung bei erzieherischen Zielen immer möglich?
  • Realisierungsmöglichkeiten von Zieloreintierung 1.teiloffene Unterrichtsplanung: Zielverständigung durch gemeinsame Aussprache; Orientierung, Motivierung und Ermittlung der Lernsituation und Lernabsichten der Schüler; Erarbeitung als möglichst selbständige Beschäftigung mit Ziel-Themen-Komplex; Ergebnissicherung als Lernselbstkontrolle 2. Rhythmisierung der Unterrichtsgestaltung: ablehnen von Lernen im Gleichschritt, abwechseln von affektiven und kognitiven Lernzielen, Lernen durch Anschauung, Handeln, Bewegen, Phasen der ENtspannung und Anspannung; Erreichen derselben lernziele auf unterschiedliche Wege 3. Verwendung von Classroom-Assessement-Techniken: dynamische Lernfortschrittsmessung während des Unterrichts statt kleinschrittiger Messung von Lernleistung
  • Welche Überlegungen und Entscheidungen des Lehrers gehören zur Zielorientierung? 1. Zielanalyse - Auswahl geeigneter Unterrichtsziele mit zugeordneten teilaspekten des Inhalts (Sach-, Sozial-, Selbst- und Handlungskompetenzen? allgemeine Schul- und BIldungsziele, Grob-, Feinziele) 2. Artikulation der Unterrichtsstunde - Aufteilung der U.-Stunde in Abschnitte, die der schrittweisen Erarbeitung der Ziel-Inhalts-Dimension durch die Schüler dienen soll
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