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Klinische Münster (Fach) / GAS und PTBS (Lektion)
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- Trauma- und Belastungbezogene Störungen des DSM 5 reaktive Binungsstörung Beziehungsst. mit Enthemmung PTBS akute Belastungsstörung Anpassungsst. - 1 und 2 beziehen sich auf das Kindesalter und haben eine soziale Vernachlässigungals Kriterium
- reaktive Bindungsstörung Muster von gehemmtem, emotional zurückgezogenem Verhalten gegenüber erwachsenen BZP (selten TRost suchen und reagiert vermindert darauf) soziale/emotioanl Störung mit geringem pos. Affekt, geringe soz./emo. Ampsrechbarkeit unzurecihende Fürsuorge wurde erlebt
- Beziehungsstörung mit Enthemmung Verhalten --> aktive Kontaktaufnahme und Interaktion mit unbekannten Erwachsenen, bei der Zurückhaltung fehlt, übermäßiges vertrautes körperliches/verbales Verhalten geziegt wird, wenig Rückversicherung bei BZP stattfindet Bereitschaft ohne z zögern mit Fremden zu gehen Erfahrung von extem unzureichender Fürsorge
- Trauma-Arten - Man-made(z.B. Misshandlung, Gewalt, Krieg, Folter, etc. - Katastrophen/Unfälle (z.B. Verkehr, Arbeit, Natur, technische K.) - anndere (Erkrankungen, Beobachtung eines Traumas bei anderen, etc.)
- PTBS (DSM 5) 1) Konfrontation mit tatäschlichem/drohenden Tod, ernsten Verletzungen oder Gewalt (Ereigniskriterium) 2) Wiedererleben (Intrusionen, die auf Trauma bezogen sind) nach dem Trauma--> mind. 1 Bilder, Gedanken, Wahrnehmung Träume Flashbacks Reaktion mit physiologischer Erregung emotionale Belastung 3) Reizvermeidung (Orte, Gedanken, Bilder, tc.)--> mind 3 Vermeidung: Aktivitäten, Erinnerungen, Gedanken/ Menschen/ Unfähigkeit sich an einzelne Sachen zu erinnern emotionale Taubheit: wenig Interessa an wichtigen Sachen/ vom Umfeld entfremdet/ geringer Affekt / geringe Zukunftsperspektive 4) neg. Veränderung von Kognition, Stimmung nach dem Trauma 5) starke Verän. des Erregungsniveaus und der Reaktivität Ein-/Durchschlafstörungen erhöhte Reizbarkeit KOnzentratioonsschw. Hypervigilnz Schreckbarkeut
- Subjektivität von Trauma - Traumata werden subjektiv erlebt und bewirken nicht automatisch gleichermaßen eine PTBS
- wichtige Kriterien einer PTBS Traumakonfrontation (selber oder beobachtet) Wiedererlebenund wiederholte emo. Reaktion emotionale Taubheit sowie Vermeidung chronisch erhöhte pschophysiologische Erregung mind. 4 Wochen andauernd
- Trauma (def.) = belastendes Ereignis oder eine Situation außergewöhnlicher Bedrohung oder katathrophenartigen Ausmaßes (kurz oderlang), die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorruft)
- Erkenntnisse Forschung zu Trauma Traumata sind häufig nur wenige Traumaüberlebende entwicklen chronische Problem (hängt sehr von Traumaart ab) viele Überlebende mit psy. Problemen erholen sich ohne Behandlung in den ersten Monaten
- Kennzeichen einer PTBS (nicht Diagnosekriterien) subjektives Leiden chronisch komorbid (hoch 87%; v.a Depression, Angstst., Substanzabh.) hohe md. Kosten Rachegefühle
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- Prävelenz der PTS variieren in Abh. vom Lebensraum, da die Wahrscheinlichkeit für Traumata variiert fast jeder erlbet mind. 1 Trauma, aber nur etwa 10-20% entwickeln eine PTBS Man-made-Trauma führt öfter zu PTBS Frauen entwickeln doppelt so oft PTBS
- akute Belastungsst. wenn Symptome noch nicht 4 Wochen andauern akute Belastungsreaktion folgt immer auf ein Trauma und klingt nach Minuten/ Tagen ab ab 2 Tagen (bis max. 4 Wochen) ist es eine akute Belastungsstörung Risikofaktor für spätere PTBS, aber keine Bedingung weniger Symptome für Daignose ausreichend
- Anpassungsstö = Symptome einer PTBS aber kein Trauma
- Prädiktoren der PTBS (markiert = Einfluss bewiesen in Metaanylayse) (1) Prätraumatische Risikofaktoren niedriger sozio-ökonomischer Status weibliches G. geringer IQ frühere Traumat. frühere psy. Störung (selber óder in Familie)--> z.B. Depression/ St. können das Erleben von Traumata beeinflussen z.B. verstärken (z.B. erhöht Abhängigkeit die Vulnerabilität für Traumata) psychobiola. Risikofakt. (2) peritraumatisches Ri. Merkmale des Traumas (Art, Schwere) Verarbeitung/Erleben des Traumas (Angst/Hilflosigkeit, Dissoziation, wahrgenommen Bedrohung, evtl. hhe Herzfrequenz danach/ evtl. niedriges Cortisol, neg. Interpretation erster Sympotome, etc.) Intoxikation emotionale /physiologische Reaktion (3) posttraum. R. frühe Symptome (PTBS-Symptome, Angst, Depression, akute Belastungsst.) gering sozl. Unterstützung zusätzliche Belastung Vermeidungf/Gedankenunterdrückung Grübeln neg. Bewertung des Traumas/Folgen hohe psychphysiologische Reaktion auf Erinnerungen
- Erklärungsmodelle der PTBS Konditionierung (Entstehung durch klassische/ aufrechterhaltung durch opernate Kond.) Tripatiate Model kognitive Modelle (emo. Verarbeitungstheorie, duale Repäsentationstheorie,kohnotive Theorie) pychobiolog Modell
- emotionale Verarbeitungstheorie (Foa et al.) - beruht auf einem Netzwerkmodell des Gedächtnisses - PTBS ist Folge einer fehlenden emotionalen Verarbeitung -Furchtstruktur (Furchtgedächtnis) ist bei PTBS stark ausgeprägt/ leicht abrufbar und enthält Erinnerungen an das Trauma viele Stimuluselemente (Infos über Trauma) Reaktionselemente ( z.B. Herzrasen) Bedeutungselemente (Bedeutung der eigenen Reaktion und Stimuli;z.B. Schuld, Gefahr) - bei PTBS gibt es starke Verbinudngen innerhalb des Furchtged.(z.B. Glatze---> Vergewaltigung/ Gefahr) und viele neg. Bedeutungen -Vermeidungsgefahr erhält Struktur -Konfrontationstherapie nötig um Verbindungen (z.B. Glatze= Gefahr) zu lösen und zu korrigieren)
- duale Repäsentationstheorie (Brewin et a.) = Traumeerinnerungen sind im Gedächtnis auf 2 Arten repräsentiert 1) Situationally accessible memories (SAM)= enthält v.a. sensorische Infos und körerpliche/emotionale Reaktionen (oberflächlich ohne Bewertung und kaum intentional zugänglich)--> wird bottom-up durch Reize aktiviert (auch unter starker Angst/Erregung/Dissoziation) 2) verbally accessible memories (VAM)= enthält v.a. verbale/bedeutungshaltige Infos (explizites Gedächntnis) und wird bewusst top.down abgerufen (Enkodierung hängt von mentaler Kapazität während des Trauma ab, also eher wenig unter starker Angst/Erregung/Dissoziation) - intrusive Erinnerungen (bzw. PTBS) sind damit Folge eines sraken SAM und geringem VAM taumatischer Infos - eine verbale Umbewertung des SAM ist ist während des Trauma nicht möglich (muss ind er Therapie erreicht werden)
- kognitive Theorie der PTBS (Ehlers &Cklark) -beruht auf anderen Modellen - die Interpretation und Bewertung des Traumas/ Konsequenzen ist für PTBS entscheidend Trauma werden anders im Gedächtnis gespeichert (Traumaged.) und neg. Bewertung des Traumas/Konsequenzen--> dauerhaftes Gefühl der Bedrohung (Intrusionen, Übererregung, neg. Gefühle) - Traumaged.- Merkmale= unzureichende elaboration und verknüpfung mit anderen autobiografischen Erinnerungen --> leichte Auslösung von Intrusionen/ Wiedereleben des Traumas als aktuell/ Probleme bei intentionalen Abruf hohes perzeotuelles Priming für traumabezogene Reize (geringe Wahrnehmungsschwelle) starke Konditionierungen - Aufrechterhaltung durch Vermeidung/Kontrolle (Traumaged. wird nicht verändert bzw. elaboriert, neg. Bewertung bleibt vorhanden und das Gefühl der Bedrohung) - Vermeidung Sicherheitsverhalten Gedankenunterdrückung exzessives Grübeln Sucht
- psychbiologisches Modelle / Befunde (PTBS) neuroendokine Veränderungen (v.a. Sensitivierung des HPA-Achse) Neuromorphologische Veränderung (vermin. Hippocampusvolumen --> Konzentrations/Aufmerksamkeitsverringerung?/ Folge oder Risiko?) neurofunktionale Veränderungen (erhöhte Schreckreaktion und Arousal mit langsamer Habituation
- GAS (DSM 5) 1) Übermäßige ngst/Sorge bzgl. Ereignisse/Tätigkeiten (mind. 6 Monate an Mehrzahl der Tage) 2) Sorgen werden nur schwierig kontrolliert 3) Angst/Sorge +mind. 3 der sympotome uhelosigkeit leichte Ermüdbarkeit Konzentrationschw. eizbarkeit Muskelspannung Schlafstörung
- typische Sorgenthemen der GAS -inhaltliche ähnlich von Gesunden (aber länger, intensiver, weniger Kontrollierbar und stärker beeinträchtigend) - anders als Depression Zukunft nicht Vergangenheit /anders Zwang--> Sorgen ich-bezogen eigene/ anderer Gesundheit rbeit, Schule, Ausbildung Finanzen Familie Beziehugen gesellsch. Probleme/Politik Umwelt alltägliche Angelegenheiten
- Prävalenz /Verlauf der GaS - 3-5% lebenszeit -hoch komorbid (affektive St, Ansgstt.) - beginnt oft schleichend (oft nch Ereignissen) chronisch
- kogn Vermeidungstheorie der Sorgen und GAS (Borkovec, Aciane &Behar) = Sorgen sind funktionell und dienen der Vermeidung von neg. bildlichen Vorstellungen, den damit verbundenen emo. Efahrungen und körperlichen Erregungen - Sorgen sind verbal, abstrakt und eine kurze Beschäftigung mit einem Sorgeninhalt --> kurze Reduktion von Angst /Erregung (neg. Verst.) (Studie: VP mit Entspannung reagierten auf Inhalte extremer als sich sorgende Personen) --> langfristig bleibt Sorge erhalten da keine emo. Verarbeitung (Sorgen werden als unkontrollierbar wahrgenommen--Y Unterdrückung etc. Teufelskreis)
- Informationsverarbeitungsbias bei GAS 1) Aufmerksamkeitsbias= selektiv, Fokus auf Gefahr/Bedrohung 2)selekitive Erinnerung von neg. Reizen 3) Interpretation= neg. Ereignisse erscheienn wahrscheinlicher,mehrdeutig= gefahr 4) geringe Problemorientierug= wenig Vertrauen in Problemlösung, persönliche KOntrolle 5) inadäquate Problemlösung= längere Entscheidungen, sammeln von beweisen, abstrakte Vergleiche (Unsicherheitstoleranz)
- metakognitice Theorie der GAS (Wells)- cognitiv- attentional syndrom - Grundidee= Sorgen sind durch pos. Metakognition initiiert (Sorgen= Vorbereitung)--> aber nach längeren Sorgenphasen werden neg. Metakognitionen aktiviert neg. Metakognition löst Sorge Typ 2 aus (z.B. ich werde verrückt vor Sorgen, etc./ ich aknn Sorgen nicht kontrolliren)--> beeinflusst Verhalten, Gedankenkontrolle und Emotionen Emotionen sind mit Sorge typ 1 in wechselwirkung