15
KLR (Fach) / Kapitel 4 (Lektion)
KLR Kapitel 4
Diese Lektion wurde von ErikKre erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
Anzeige
- Erläutern Sie die wesentliche Aufgabe der Kostenstellenrechnung! Verteilung der Kosten auf Betreibsbereiche Wo sind die Kosten angefallen?
- Nennen Sie die wesentlichen Einflussfaktoren, von denen die Gliederung eines Unternehmens in Kostenstellen abhängt. Branche, Unternehemensgröße, Produktionsprogramm, Genauigkeit GPUB
- Welche Kostenstellenhauptgruppen lassen sich bei funktionsorientierter Kostenstellengliederung unterschieden? Material-, Fertigungs-, Vertreibs-, Verwaltungs-, allgemeine und F&E-Kostenstellengruppen MAV Drohne Final Fantasy 5
- Wodurch unterscheiden sich Haupt- und Hilfskostenstellen? Hauptkostenstellen können direkt auf die Kostenträger (=Produkte) verrechnet werden Hilfskostenstellen erbringen Leistungen für andere Kostenstellen und müssen erst umgelegt werden
- Wodurch unterschieden sich Kostenstelleneinzel- und Kostenstellengemeinkosten? Nennen Sie jeweils einige Beispiele! Einzel werden direkt verteilt (Löhne, Strom, etc.) Gemein muss erst umgelegt werden (freiwillige Sozialleistungen, Miete, etc.)
- Erläutern Sie mögliche Probleme bei der Auswahl von Kostenschlüsseln im Rahmen der Verteilung von primären Gemeinkosten. Bei den Verteilungschlüsseln ist darauf zu achten, dass eine gewisse Proportionalitätzwischen der Schlüsselgröße und dem Kostenverbrauch besteht.
- Welche Arten innerbetrieblicher Leistungen lassen sich grundsätzlich unterscheiden? aktivierbare und nichtaktivierbare innerbetriebliche Leistungen
- Erläutern Sie die Ziele und Probleme der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung. Ziel: leistungserbringende Kostenstellen sind kostenmäßig zu entlasten und leistungsempfangende Kostenstellen entsprechend der Leistungsinanspruchnahme (Verursachungsprinzip) mit Kosten zu belasten. Das Hauptproblem der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung stellen die Interdependenzendes innerbetrieblichen Leistungsaustausches insbesonderezwischen den Hilfskostenstellen dar. (Simultanlösung)
- Erläutern Sie die Vorgehensweise des Anbauverfahrens im Rahmen der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung. Welche Vor-, und Nachteile weist das Verfahren auf? Beim Anbauverfahren erfolgt die Umlage der Gemeinkosten der Hilfskostenstellen in einem Schritt. Dabei werden die Leistungsbeziehungen, die zwischen den Hilfskostenstellen bestehen, nicht berücksichtigt, d.h. es findet keine Verteilung von sekundären Gemeinkosten auf Hilfskostenstellen statt. Vorteil: einfach, aber Nachteil Vernachlässigung der Leistungsbeziehungen zwischen den Hilfskostenstellen
- Erläutern Sie die Vorgehensweise des Treppenverfahrens im Rahmen der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung. Welche Vor-, und Nachteile weist das Verfahren auf? Im Gegensatz zum Anbauverfahren findet allerdings hier eine gewisse Verrechnung von Gemeinkosten zwischen den Hilfskostenstellen statt. Die Gemeinkosten einer Hilfskostenstelle werden dabei schrittweise entsprechend der Leistungsinanspruchnahme auf nachgelagerte Hilfs- und Hauptkostenstellen verrechnet. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass hier im Gegensatz zum Anbauverfahren zumindest einseitig die Leistungsverflechtungen zwischen den Hilfskostenstellen bei der Kostenverrechnung berücksichtigt werden. Tendenziell führt dieses Verfahren dadurch zu besseren Ergebnissen als das Anbauverfahren. Dies ist auch der Grund dafür, warum sich das Stufenleiterverfahren in der Praxis recht großer Beliebtheit erfreut. Nachteilig ist, dass hier eben nur ein Teil der Leistungsbeziehungen zwischen den Hilfskostenstellen Berücksichtigung findet. Zudem ist das Stufenleiterverfahren etwas aufwändiger als das Anbauverfahren.
- Anzeige
- Erläutern Sie die Vorgehensweise des Simultanverfahrens im Rahmen der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung. Welche Vor-, und Nachteile weist das Verfahren auf? Das Simultanverfahren unterscheidet sich von beiden anderen Verfahren dadurch, dass bei der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung der wechselseitige Leistungsaustausch zwischen den Hilfskostenstellen vollständig berücksichtigt wird. Während beim Anbauverfahren keine Verteilung von Gemeinkosten zwischen den Hilfskostenstellen stattfindet und beim Stufenleiterverfahren nur eine Kostenverrechnung auf nachgelagerte Kostenstellen erfolgt, wird beim Simultanverfahren eine vollständige Sekundärkostenverrechnung zwischen vor- und nachgelagerten Hilfskostenstellen durchgeführt. Das Simultanverfahren ist somit das genauste aber auch aufwändigste der drei Verfahren. Nachteilig wirkt sich der insbesondere bei einer großen Anzahl an Hilfskostenstellen auftretende Erfassungs- und Rechenaufwand aus
- Welche Arten von Bezugsgrößen lassen sich bei der Bildung von Kalkulationssätzen unterscheiden? Nennen Sie jeweils Beispiele! Als Mengengrößen kommen u.a. Stückzahlen, Gewichte, Arbeits- oder auch Maschinenstunden in Frage. Sie werden insbesondere als Bezugsgrößen des Fertigungsbereichs herangezogen, können aber auch im Materialbereich Anwendung finden. Für die Bereiche Verwaltung und Vertrieb lassen sich i.d.R. keine sinnvollen Mengengrößen als Bezugsgrößen finden, so dass hier mit Wertgrößen (z.B. Herstellkosten) gearbeitet wird
- Wodurch unterscheiden sich Herstell-, Herstellungs- und Selbstkosten? Die Summe aus Material- und Fertigungskosten ergibt die Herstellkosten eines Produktes. Werden zusätzlich anteilige Verwaltungs- und Vertriebskosten verrechnet, ergeben sich die Selbstkosten. Herstellungskosten sind gesetzl. geregelt und enthalten u.a. keine kalk. Kosten und haben andere BMG (AK statt WBK)
- Wodurch unterscheiden sich Herstell-, Herstellungs- und Selbstkosten? Die Summe aus Material- und Fertigungskosten ergibt die Herstellkosten eines Produktes. Werden zusätzlich anteilige Verwaltungs- und Vertriebskosten verrechnet, ergeben sich die Selbstkosten. Herstellungskosten sind gesetzl. geregelt und enthalten u.a. keine kalk. Kosten und haben andere Bemessungsgrundlage/ Bordmaschinengewehr
- Erläutern Sie beispielhaft die Bildung von Kalkulationssätzen für die vier Hauptkostenstellen. Material, Fertigung, Verwaltung und Vertrieb. Mat.gemein /Mat.EINZELkstn., FGK / FEK, Verw.GEMEINkstn. / Herstellkstn.;Vertriebsgemeinkstn. / Herstellkstn.