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Wipo (Fach) / Kapitel 2 (Lektion)
Die ökonomische Methode: Positive und Normative Theorie, Wohlfahrtskriterien
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- Beschreibe die Positive Theorie! :-) Damit ist die Analyse real existierende Phänomene gemeint, um beispielsweise bestimme Gesetzmäßigkeiten im Verhalten der Akteure zu ermitteln. Wissenschaftliche Analysen gegebener Zusammenhänge modellmäßige Erfassung der Realität ex-post Erklärungen gegenwärtige Probleme erfassen und Prognosen vornehmen Sie ist die Grundlage der Normativen Theorie Bsp: Warum werden bestimmt Maßnahmen ergriffen oder nicht ergriffen? Gibt es wirtschaftliche Unterschieder zwischen rechten und linken Regierungen?
- Erkläre die normative Theorie! ;-) → idealistisch, wertend Verlgeich verschiederner Maßnahmen und ihrer Auswirkungen, um auf dieser Basis Handlungsempfehlungen zu geben. Bestimmte Zustände oder politische Maßnahmen relativ zu den anderen bewerten. → objektive Beurteilungskriterien
- Was ist das Pareto-Kriterium? Die Pareto-Optimalität bezeichnet den Punkt von dem aus kein Individuum mehr besser stellen kann, ohne dass sich ein anderes Individuum schlechter stellt. → Handelt man nach diesem Prinzip erreicht man letztlich wirtschaftliche Stillstand, da es bei vielen Maßnahmen zu Umverteilungen kommt.
- Das Kaldor-Hicks-Kriterium: → Kompensationskriterium: Eine Maßnahme stellt mindestens einen Akteur besser, dieser müsste den Verlust der Verliere kompensieren können und sich trotz Kompensation verbessern. Wenn das der Fall ist, ist eine Maßnahme zu befürworten. Hierbei reicht allein die fiktive Kompensation und einer fiktiven Kompensation würde kein Verlierer zustimmen. Wenn man aber von einer tatsächlichen Kompensation ausginge, wäre man zurück beim Pareto-Optimal.
- Scitovsky-Kriterium: fügt zum Kaldor-Hicks-Kriterium hinzu, dass eine sofortige Rückgangigmachung der Maßnahme nicht zu einer Wohlfahrtssteigerug führen darf.
- Das Rawls-Kriterium: Es wird diejenige Alternative gewählt, die das am schlechtesten gestellte Gesellschaftsmitglied am besten stellt.
- Das Buchanan-Kriterium: Ein Individuum wird Regeländetungen dann zustimmen, wenn es zumindest langfristig positive Änderungen erwartet, auf keinen Fall aber Verschlechterungen. Wer sich nicht wehrt ist einverstanden: voice or exit
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