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Ethologie der Katze (Fach) / Katze 4 (Lektion)
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- Galerella pulverulenta, Graue Kapmanguste "Max" mit Heuschrecke. Ist das (2x) a) Ursprüngliches Beutefangverhalten? b) Spiel? c) Kampf mit einem wehrhaften Beutetier? d) Hochentwickeltes Beutefangverhalten? a + c
- Ruhende "Halbstarken"-Löwenbruderschaft; man sieht den jugendlichen Habitus. Wie reagiert der vorn liegende Löwe auf den Beobachter? (1x) a) Mit Interesse b) Entspannt und freundlich c) Leicht irritiert d) Völlig desinteressiert b
- Löwen-"Schwesternschaft", mit Nachkommenschaft, soziale Fellpflege; Man putzt und "kämmt" (Fellknabbern = Kämmen) den anderen. Kann man daraus (wer putz wen?) eine soziale Hierarchie erkennen? (1x) a) Ja, nur dominante Tiere dürfen die Fellpflege durchführen b) Ja, nur subdominante Tiere müssen die anderen sauberputzen c) Nein, jeder putzt jeden d) Nein, das Putzen hat keine nähere soziale Bedeutung c
- Ruby im Kamin, Wollie mit Zweig und Wasserrohr: Welche Stimmungen verbinden die Szenen mit dem 5 Wochen alten Weibchen und dem fast ausgewachsenen Kater? (1x) a) Erkundung und Spiel b) Schläfrigkeit, Entspannung c) Langeweile, daher gehemmtes Spiel d) Anspannung a
- Wollie und Kaalgat, zwei subadulte Karakalbrüder, beim Beutespiel mit einem Klippschliefer: Wollie "sägt" mit nickenden Kopfbewegungen ein zähes Stück seiner Beute ab. Sind Beutefang, Beutespiel und Beuteverzehr als eine Einheit zu betrachten? (1x) a) Nein, Beutefang und Beutespiel sind zwar eine Einheit, doch der Verzehr der Beute ist unabhängig davon. b) Ja, denn Beutefang und Beutespiel führen zur Endhandlung des Beuteverzehrs c) Nein, Beutefang, Beutespiel und Beuteverzehr sind einzelne Gruppen voneinander unabhängiger Instinkthandlungen d) Nein, denn das Beutespiel zeigen nur junge und domestizierte Tiere. c
- Der junge Kater "Jock" mit totem Klippschliefer. Seine Augen zeigen die Nickhaut, Warum? (1x) a) Dem Schwarzfußkater ist unwohl b) Die teilweise vorgezogene Nickhaut ist eine Anpassung an die Umgebung c) Der Schwarzfußkater ist nach dem Kampf mit dem verhältnismäßig großem und schweren Klippschliefer sehr erschöpft d) Der vorwiegend nachtaktive Schwarzfußkater ist durch das grelle Tageslicht geblendet b
- Jugendlicher Schwarzfußkater "Koos" mit Halbseitenmimik. Was bedeutet das nicht? (1x) a) Der Kater zeigt eine beginnende Verärgerung b) Der Kater ist im Grunde entspannt und reagiert abweisend auf eine kleine Störung c) Der Kater ist etwas ängstlich und unsicher d) Der Kater drückt einen leichten Konflikt widersprechender Stimmungen aus c
- Spiel mit "Koos"; man sieht die Wiederholung bestimmter Spielelemente. Welche Form ist nicht dabei? (1x) a) Gehemmtes Spiel b) Erleichterungsspiel c) Intensives Trainingsspiel d) Objektspiel b
- Die Szenen zeigen Schwarzfußkater "Koos" bei der Fütterung durch verschiedene Betreuer. Welcher Fütterungsstil ist hier der beste? (1x) a) Beide abwechselnd; Variatio delectat b) Jeder Fütterungsstil ist für sich gut, Hauptsache, man bleibt dabei, damit die Katze sich daran gewöhnen kann c) Der kämpferisch-spielerische Fütterungsstil des männlichen Betreuers d) Der sanfte Fütterungsstil des weiblichen Betreuers a
- Der adulte Schwarzfußkater "Joch" isst und trinkt fast gleichzeitig. Warum? (1x) a) Der Kater ist sehr durstig, weil sein Wassernapf ausgetrocknet ist b) Weil er in der freien Natur unabhängig von Wasserstellen überleben kann c) Weil dies ein felidentypisches Verhalten ist d) Weil das Wetter sehr heiß und trocken ist b
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- Man sieht hier eine ganze Reihe von Szenen und Szenenfolgen mit Schwarzfußkater "Jock" in verschiedenen Aktivitäten; In welcher Situation wirkt er besonders angespannt? (1x) a) Orientierung b) Umherschauen, Putzen c) Körperpflege d) Verlassen eines Verstecks e) Erkundung f) Mühsame Nahrungsaufnahme e
- "Jock", beim Blinzeln. Dann wird er gestört, die Stimmung schlägt in Abwehr um: Er faucht, knurrt und spuckt. Was ist in der Verständigung unter Felidae besonders differenziert und hier auch gut beobachtbar? (1x) a) Die abschreckende Lautgebung b) Das Blinzeln c) Die Bewegung der Gesichtsmuskulatur d) Schwanzbewegungen c
- Falbkatze "Dani" holt sich einen Vogel, nimmt ihn langsam an sich. Dann wittert sie einen weiteren Vogel, holt ihn ebenfalls vorsichtig. Kater "Stoffel" bleibt im Hintergrund. Warum bewegt sich "Dani" so langsam? (1x) a) Sie ist unsicher und daher zaghaft b) Sie will vermeiden, dass der Vogel wegfliegt c) Sie will die Aufmerksamkeit des gefräßigen Katers vermeiden d) Sie ist träge und eigentlich schon satt a
- "Stoffel" faucht und spuckt, das Zischen des Warans ist konvergent. Die Szene zeigt ein mildes Fauchen von "Dani", dann ist noch einmal Stoffels zumindest anfängliche Abwehr zu sehen. Was sollen diese Lautformen bedeuten bzw. bewirken? (1x) a) Die Ankündigung eines Angriffs b) Die Einschüchterung eines Feindes c) Den Ausdruck von Angst d) Imponiergehabe b
- Falbkatze "Dani" mit Vogel, Vibrissenbewegung beim Putzen der Mundregion. Was für ein Problem haben Katzen ohne Vibrissen? (1x) a) Fällt ein zweites Sinnesorgan aus, werden sie hilflos b) Sie können keine Beute fangen c) Eigentlich gar keines, wie Züchter von Nacht- und Rexkatzen versichern d) Sie neigen dazu, sich Schrammen zu holen, da sie beim Durchschlüpfen von Spalten ihre Breite nicht abschätzen können a
- "Dani" ist nach Verzehr eines Leckerbissens freundlich gestimmt und begibt sich zur Ruhe. Wozu haben Felidae ein spezielles Fellmuster um die Augen? (2x) a) Zum "Blinzeln" b) Zum besser Sehen bei schwachem Licht c) Zum besseren Erkennen der Augensignale auf größere Entfernung d) Zum Unterstreichen der Signalwirkung der Augenmimik bei schwachem Licht c + d
- Was bedeutet die "Beißohrenstellung" im Rahmen der Verständigung? (1x) a) Eine Angriffsdrohung b) einen Ausdruck der Abwehrbereitschaft c) einen Ausdruck des Hungers bzw. Appetits d) einen Ausdruck der Beutefangbereitschaft a
- Falbkater "Stoffel" setzt auf einem Zebrafell Kot ab. Dann kommt eine Tonaufnahme von Stoffels Hauptruf im Dunkeln. Stoffel blinzelt, schaut umher. Ist diese Form des Kotabsatzes und das Rufen (1x) a) ein Ausdruck von "Protest" gegen einen Missstand? b) eine zwangsläufige Folge restriktiver Haltung? c) natürliches Revierverhalten? c
- Eine "Schwesternschaft" von Hauskatzen bei der Abendmahlzeit auf einer südafrikanischen Farm. Ist hier eine Rangordnung (im Rahmen einer absoluten sozialen Hierarchie) zu erkennen? (1x) a) Nein, alle sind mit der Nahrungsaufnahme voll beschäftigt b) Nein, die Katzen wirken alle gleichrangig c) Ja, die Abessinierkatze führt an d) Ja, die Dyade (Zweiergruppe) gestreifter Katzen ist an der Spitze der Hierarchie d
- Was können neugeborene Kätzchen nicht? (2x) a) Hören b) Riechen c) Den Kopf schwenken d) Tasten e) Die Krallen einziehen f) Den Milchtritt ausüben a + e
- Eine brasilianische Tigerkatze (Leopardus tigrinus) reißt einem erlegten Vogel die Federn aus; warum? (1x) a) Die Katze reagiert überschießende Beutefangstimmung ab b) Weil das ein typisches Verhalten mancher Neuweltkatzen (Genus Leopardus) ist. c) Um den Vogel zum Verzehr herzurichten d) Das Federzupfen ist ein Teil des Erleichterungsspieles c
- Ein Gepard frisst, faucht, trinkt. Was ist an dieser Art der (täglichen!!) Fütterung besonders verkehrt? (1x) a) Der klappernde Emaille-Napf b) Die Zubereitung c) die Verabreichung nahe am Gitter d) Die Menge (etwa 3 kg, 1x am Tag) b
- Lautgebung eines Geparden. Er niest - der Kameramann erschrickt. Wie ist der Gepard gestimmt? (1x) a) Freundlich (schnurren), ruhebedürftig; das Niesen hat als Ausdruck eine Bedeutung b) Abwehrend (knurren); das Niesen gehört zu den stimmlosen Explosivlauten, die abschrecken sollen (fauchen und spucken). c) Drohend (knurren); das Niesen hat als Ausdruck keine Bedeutung d) Die vorwiegend tagaktive Katze ist lebhaft. Sie schnurrt und will zu einem Spiel auffordern a
- Ein fremder Mensch befindet sich erstmals in einem Gehege mit handaufgezogenen, juvenilen Servalen. Wie ist die Stimmung der Katzen im Gehege? (1x) a) Überwiegend nervös und aufgeregt b) Überwiegend scheu c) Überwiegend angespannt d) Überwiegend freundlich d
- Zwei Servale mit Maus; sind diese Katzen mit einem ernsthaften Beutefang beschäftigt? (1x) a) Nein, sie reagieren sich mit einem Stauungsspiel ab b) Ja, sie zeigen jedoch gehemmtes Spiel, weil ihnen die Maus als Beute etwas Furcht einflößt c) Ja, sie sind nur etwas unsicher d) Nein, Servale sind Vogelspezialisten; einen Maus entspricht nicht ihrem Beuteschema und übt nicht den rechten Reiz aus a