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Psycholgoie (Fach) / Arbeitsanalyse und Arbeitsgestaltung (Lektion)
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- Humankriterien: 4 Bewertungsebenen Ausführbarkeit Schädigungslosigkeit Beeinträchtigungsfreiheit Persönlichkeitsförderlichkeit
- Unterebene und mögliche Kriterien Persönlichkeitsförderlichkeit Weiterentwicklung/Erhaltung oder Rückbildung spezieller Fähigkeiten Zeitanteil für selbstständige schöpferische Tätigkeiten, Lernen
- Unterebene und mögliche Kriterien Beeinträchtigungsfreiheit ohne bzw mit zumutbaren/ bedingt oder nicht zumutbaren neg Veränderung EKG etc, schlechteres Befinden
- Unterebene und mögliche Kriterien Schädigungslosigkeit ausgeschlossen/möglich oder höchstwahrscheinlich MAK Werte, Unfälle
- Unterebene und mögliche Kriterien Ausführbarkeit uneingeschränkt/eingeschränkt oder nicht gewährleistet sinnesphysiologische Normwerte
- Gegenstand der Arbeitsanalyse (3) Bewertung von Arbeitstätigkeit und Bedingungen Wirkung B + A auf Individuum systematische Informationen erfasst + beurteilt
- Verwendungszwecke Arbeitsanalyse 1-3 1. Veränderung und Projektierung der Arbeitssituation (z.B. Arbeits- und Organisationsgestaltung, Arbeitsablaufoptimierung) 2. Ermittlung von Qualifikationserfordernissen und –inhalten (z.B. zum Aufbau von Trainings-, Schulungs- und Ausbildungseinheiten) 3. Bestimmung von Eignungsanforderungen ( z.B. Anforderungsanalyse für AC, Arbeitsplatzbewertung, Personalauswahl und -platzierung)
- Verwendungszwecke AA 4-7 4. Vergleich von Arbeitstätigkeiten (z.B. zur Klassifikation von Berufen, Berufsberatung, Vergleich von Positionen) 5. Technikfolgenabschätzung (z.B. Folgen des Bildschirmeinsatzes oder neuer Produktionstechniken) 6. Arbeits- und Gesundheitsschutz ( z.B. Unfallverhütung, Vermeidung von berufsbedingten Erkrankungen) 7. Gesundheitsförderung
- 6 Phasen der Arbeitsanalyse Orientierungsphase Überblicksphase Phase der Hypothesenbildung Analysephase Rückmeldephase Erarbeitung von Gestaltungsvorschlägen
- 2 grundlegende Prinzipien Arbeitsanalyse vom allg Überblick zum detaillierten verschiedene Akteure werden einbezogen
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- Schritte 1-4 soziotechnische Analyse 1.Grobanalyse des Produktionssystems und seiner Umwelt 2.Beschreibung des Produktionsprozesses nach Input, Transformation und Output 3.Ermittlung der Hauptschwankungen im Produktionsprozess 4.Analyse des sozialen Systems einschließlich der Bedürfnisse der Mitarbeiter
- Schritte 5-9 soziotechnische Analyse 5.Analyse der Rollenwahrnehmung der Mitarbeiter 6.Instandhaltungssysteme 7.Zuliefer- und Abnehmersystem 8.Umweltsystem 9.Erarbeitung von Gestaltungsvorschlägen
- Dimensionen der Klassifizierung von Verfahren •Theoretischer Hintergrund •Grad der Standardisierung •Perspektive: Bedingungs- vs. Personenbezogen •Erhebungsmethode
- Theoretischer Hintergrund (4) verhaltensorientierte Verfahren (Flanagan) motivationspsychologisch orientierte Verfahren (Hackman Oldham) handlungstheoretisch orientierte Verfahren (Richter Hacker) Verfahren auf Grundlage des soziotechnischen Systemansatzes (Emery Trist)
- 3 versch. Grade der Standardisierung Unstandartisiert zB Arbeitsplatzbeschreibung, freie Berichte Teilstandartisiert zB CIT, Arbeitstagebuch Interviews Standartisiert zB Fragebögen, Beobachtungen
- 2 Arten von Verfahrensperspektiven bedingungsbezogen: Merkmale der Arbeit personenbezogen: interindividuelle Besonderheiten bei Ausführung der Arbeit
- 4 Gruppen von Erhebungsmethoden Selbsteinschätzungen, wie Fragebogen/Interview Fremdeinschätzungen wie Beobachtungen beteiligungsorientiert Verfahren mittels moderierter Gruppenanalyse Physikalische, Physiologische Messungen
- 5 standartisierte Verfahren •JDS: Job Diagnostic Survey (Hackman & Oldham, 1975; dt. Schmidt & Kleinbeck, 1999) •ISTA: Instrument zur stressbezogenen Tätigkeitsanalyse (Semmer, Zapf & Dunckel, 1999) •RHIA/VERA: Verfahren zur Ermittlung von Regulations- hindernissen in der Arbeit / Verfahren zur Ermittlung von Regulationserfordernissen in der Arbeitstätigkeit (Oesterreich, Leitner & Resch, 2000) •FAA: Fragebogen zur Arbeitsanalyse (Frieling & Hoyos, 1978) •AVAH: Arbeit im Haushalt
- Primat der Tätigkeit galt lange, also, dass die Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche/bedingungen Auswirkungen Arbeit -> Mensch bestimmen
- statt Primat der Tätigkeit nun im Vordergrund (3) Arbeitsplatzunsicherheit Gestaltung der Arbeitsbeziehung Gratifikationskrisen