20

Psycholgoie (Fach) / Betriebliches Gesundheitsmanagement (Lektion)

:)

Diese Lektion wurde von sofiesfood erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychischer Erkrankungen ist in den letzten Jahren eindeutig gestiegen Frauen sind häufiger betroffen als Männer
  • Zwei Folgen von Zunahme psychische Erkrankungen auf Arbeitswelt immer mehr Frührentner immer mehr Fehltage
  • 3 Arten von Gesundheitstheorien subjektiv - alltagspsychologisch, Laienvorstellung medizinisch - offiziell, biomedizinisch sozialwissenschaftlich - ganzheitliche, biopsychosoziale Modelle
  • 3 Säulen betriebliches Gesundheitsmanagement Arbeitsschutz - Pflicht betriebl. Eingliederungsmanagement - für AN nicht Pflicht betriebl. Gesundheitsförderung - Freiwillig
  • analyse zur Gesundheitsförderung verschiedene Formen der Analyse: Mitarbeiterbefragung, AA, Interviews... hypothesenprüfend oder generierend / explorativ Rückmeldung der Ergebnisse ist bereits eine Intervention
  • 3 verschiedene Instrumente BG Fehlzeitenanalyse - kann helfen sich auf bestimmte Zielgruppen zu fokussieren, aber sagt nichts über Ursache aus Gefährdungsbeurteilung - gesetzlich verpflichtend, Grundgedanke Arbeitsschutz Mitarbeiterbefragung
  • Empfehlung zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung: 7 Schritte Festelegung von Tätigkeiten/Bereich Ermittlung der psychischen Belastung der Arbeit Beruteilung der belastung Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen Wirksamkeitskontrolle Aktualisiereung / Fortschreibung Dokumentation
  • Methodische Zugänge für die Gefährdungsbeurteilung •Standardisierte Fragebogen  •Beobachtungsinstrumente  •Moderierte Gruppendiskussionen  •Begehungen  •Experteninterviews  •Fachliche Beratung und Prozessbegleitung 
  • Gesundheitszirkel Projektgruppen von AN, die sich regelmäßig für begrenzte Zeit treffen+ ca 6-15 TN, alle 2,3 Wochen 6-10 Sitzungen
  • Gesundheitszirkel nach Berliner Modell - 4 wichtige Punkte zur Organisations- und Personalentwicklung Kommunikation als zentrales Element Gruppe homogen + Moderator eher verhaltensorientiert, aber arbeit schon wichtige Intervention
  • Anzeige
  • Gesunheitszirkel Düsseldorfer Modell : 4 Merkmale (1) Verhaltensorientiert (gesundheitsrelevantes Verhalten Mitarbeiter miteinbeziehen) heterogene Gruppen - Vertreter aller Ebenen beschäftigungsorientierung - Perspektive der Mitarbeiter besonders wichtig thematisch offen - alle Aspekte der Gesundheit am Arbeitsplatz
  • Gesunheitszirkel Düsseldorfer Modell : 4 Merkmale (2) zielorientiert - im Mittelpunkt stehen Lösungsansätze regelorientiert - es gelten bestimmte Verhaltensregeln konsensorientiert - gemeinsame Lösung moderierte Gruppen - Moderator leitet Diskussion im Zirkelteam
  • Ergebnisbereiche Gesundheitsförderung 1-6 1. Integration neuer MA 2. Kommunikation 3. Führung / Rollenklarheit 4. Arbeitsverteilung 5. Qualifikation 6. Mitbestimmung
  • Ergebnisbereiche Gesundheitsförderung 7-12 7. Regulationshindernisse  8. Tätigkeitsmerkmale  9. Organisationale Rahmenbedingungen  10. Arbeitsmittel  11. Arbeitsbezogene Einstellungen  12. Beanspruchung / Gesundheit
  • 3 Arten von Prävention Verhaltensprävention - Maßnahmen zur individuellen gesundheitsförderung Verhältnisprävention - aufgaben so gestaltet, dass sie am besten die AN beanspruchen kulturelle Prävention - gesundheitsbewusste Führungs- und Unternehmenskultur
  • 3 Wirkungsebenen und deren Nutzen Individuum - Verringerung von Beschwerden/krankheiten, höhere Motivation Arbeitstätigkeit/gruppe - Belastungsoptimierung, Ressourcenstärkung Unternehmen - Produktivitätserhöhung, weniger Kosten Gesellschaft - Abnahme volkswirtschaftlicher Krankheitskosten
  • 5 Möglichkeiten, wie Psychologen beim BG ansetzen Arbeitsanalyse - Testtheorie, Diagnostik Arbeitsgestaltung - theoretische Modelle Gesundheitsförderliche Kultur - sozial-kognitive Lerntheorien, Führungstheorien Gesundheitskompetenzen - Stress/verhaltensmodelle Unternehmenskultur - Organisationale Gerechtigkeit, Vertrauen, Psychologischer Vertrag, 
  • Düsseldorfer Modell + vor un Nachteile Das Düsseldorfer Modell wurde von der Universität Düsseldorf entwickelt und besagt, dass sowohl Mitarbeiter und Vorgesetzte an dem Gesundheitszirkel teilnehmen. Dazu kommen die Experten des Arbeitsschutzes, die Mitarbeitervertreter und ein (externer) Moderator. Vorteil: durch die Teilnahme eines Vorgesetzten können erarbeitete Lösungsansätze schneller umgesetzt werden. Nachteil: Evtl. werden nicht alle Probleme/Belastungen seitens der Mitarbeiter offen angesprochen, da sie sich durch die Anwesenheit des Vorgesetzten gehemmt fühlen.
  • Berliner Modell + Vor und Nachteile Der Hauptunterschied zum Düsseldorfer Modell liegt darin, dass keine Vorgesetzten in dem Gesundheitszirkel anwesend sind und alle Beteiligten aus einer Hierarchieebene sind. Darüber hinaus hat sich die Einbindung eines externen Moderators als förderlich für die Arbeit im Gesundheitszirkel erwiesen. Vorteil: Die Teilnehmer können offener Probleme und Belastungen ansprechen. Nachteil: Verbesserungen können nicht direkt angegangen werden, da der Entscheidungsträger fehlt und müssen zunächst an die Projektgruppe – den AK Gesundheit – weitergegeben werden. Dadurch entsteht eine zeitliche Verzögerung.
  • Was ist der Unterschied zwischen Verhaltens- und Verhältnisprävention? ersteres beschäftigt sich mit individueller Gesundheit durch Stärkung der individuellen Komeptenzen, der Persönlichkeit oder acuh Sanktionen bei zweiterem will man Einfluss auf Gesundheit nehmen, indem man Umwelt verändert: Arbeit, Familie, Freizeit