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Klinische Münster (Fach) / Angststörungen (Lektion)

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  • Funktionen von Angst - nützlich und evolutionär wichtig - Signalfunktion Motivationale Funktion
  • wann ist Angst dysfunktional? Angst ohen wahren Grund -->aber Angst und Gefahr wird subjektiv erlebt bei dysfunktionalen Kognitionen (Irrational, falsche Reize werden als Gefahr bewertet--> z.B. Angst be Bildern) wenn das allg. Funktionsniveau beeinträchtigt wird (Alttag, etc.) Persistenz (anhaltende Angst auch ohne Reiz)
  • was sind allgemeine Angstsymptome ( gemeinsam) subjektive Angst physiologische Erregung pathologische Sorgen Vermeidungsverhalten Sicherheitsverhalten
  • Angst vs. Furcht Angst= Reaktion auf zukünfige Bedrohung mit moderater physiologischer Erregung/ Handlungsimpuls Vorbreiten oder Vermeiden Furcht= EReaktion auf direkte Bedrohung mit starker erregung und dem Handlungsimpuls Flucht/ Angriff
  • zentrale Merkmale der verschiedenen Angststö. Panikst.= Besorgnis bzgl. Panikattacken und ihren Folgen soziale Phobie= unreal. Befürchtung bzgl. neg. Bewertung durch andere Zwangsstö.= Angst bzgl. sinnloser gedanken, Biler, Impulse und Neutralisierungsverhalten um Angst zu verringern spez. Phobien= unreal. Angst bzgl. eines spez. Reizes, ohne das dies einer anderen Angst zugeordnet werden kann+ Vermeidung generalisierte A.= pathologisches Sorgen über mind. 2 Bereiche, ohne andere Angstst. als Ursache PTBS= Wiedererleben, vermeidung und Überregung mit klaren Bezug zu einem Trauma Frage nach Inhalten der Angstgedanken kann für die Unterscheidung der verschiedenen St. sinnvoll sein!
  • spez. Phobie nach DSM5 ein Objekt/ Situation löst starke Angst aus enge Verbindung= Reiz löst (fast) immer sofort starke Angstreaktion aus Vermeidungsverhalten oder aushalten unter starker angst angst sit unverhältnismäßig bzgl. der bedrohung persitierende Angst (mind. 6 Monate) Leiden/beeinträchtigung keine andere Störung als Erklärung
  • spez. Phobie - dauerhafte unangemessene Angst vor bzw. Vermeidung von bestimmten Objekten/ Situationen (jeder Reiz kommt infrage) Tierphobie situationale Phobie Phobie bzgl. Naturereignissen Verletzungsphobie und andere - am häufigsten sind Tier, Höhen, Platz, Flug und Verletzungsangst - Art und Ausmaß der Beeinträchtigung hängt vom Reiz und seinem Auftrete ab - einzelen Objekte werden gefürchtet und die Furcht wird generalisiert (Spinne--> Bilder von Spinne, Schatten an der Wand, etc.)
  • Komorbididtät bei sepz. Phobie - hoch , oftmals Grund für die Therapie - bei ca. 42% liegt eine weitere Angsst. vor
  • Prävalenz der Spez. P. - Lebensezitprävalenz ca. 8-12% - 12- Montate= 6,4%
  • Entstehung der spez. Phobie - in früher Kindheit - Vulnerabilitäts-Stress- Modell= Ängstlichkeit (Prädisposition) wird vererbt (genetische Komponente)+ Umweltenflüsse KOnditionierung, Imitationslernen und Instruktionslernen / selten ist ein Trauma die Ursache die erhöhte Ängstlichkeit bewirkt eine stärkere Aktivierung des behavior- inhibition-Systems (sowie erhähte Abneigung u, Sensivitität für Ekel etc.) Umwelt--> ERziehung, Lernerfahrungen, Erei´gnisse etc. - Aufrechterhltung durch neg. Verstärkung, Vermeidungsverhalten und Aufmerksamkeits-/ Interpretationsbias
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  • soziale Angststörung (DSM 5) starke Angst vor mind. einer Situation, in der man kritische beobachtet/bewertet werden kann Sorge, dass Verhalten oder Anst neg. bewertet wird (lächerlich, etc.) enge verbindung von Stimulus und Reaktion Vermeidungsverhalten oder aushalten unter starker Angst angst ist unverhältnismäßig persitierend Angst Leiden keine organische Ursache keine anderr Störung als erklärung nicht nur im rahmen einer med. Krankheit --> Subtyp= sozial. A.  nur in Leistungssituationen
  • Häufigkeit und Verlauf der sozialen Angstst. Lebenszeit= 7-12&´% 12 Monate--> 6-8% - Beginn ist meist in der Kindheit/ jugend (Frauen häufiger) -chronischer Verlauf (kaum sponatn Remission: nach 8 Jahren unbehandelt noch 64%) - stark Komorbid (Angstst., affektive St., Sucht) Depression als Folge sozialer Isolation Sucht durch selbstmedikation
  • Entstehung und Aufrechterhaltende Faktoren bzgl sozialer Angststörung (Vuln.-Stress-Modell) --> Vul.-Stress.Modell neg. Schemata bzgl. der eigenen Person und sozialen Situationen neg. antizipatorische Verarbeitung post-event-processing (auch nach Ereignis noch damit beschäftigt) maladaptive Coping-Strategien (Sicherheitsverhalten, um Angst zu unterdrücken oder zu vermeiden) --> keine Gewöhnung neg. mentale Vorstellung Interpretationsbias (mehrdeutiges Sit. wird eher als Gefahr wahrgenommen) Erinnerungsbias (neg. soziale Erfahrungen werden eher erinnert) Aufmerksamkeitsbias (externe/ interne Infos bezgl. Gefahr wird fokussiert)
  • allg. kognitves Modell von Beck = die kog. Verarbeitung eines Ereignisses (Reiz) löst Emotionen aus, die das Verhalten beeinflussen. Das verhalten beeinflusst /verändert die wahrgenommene Situation, etc. und wirkt sich auf die kognitive Verarbeitung aus (z.b. gemachte Erfahrungen, bewertungen, etc.). Ebenso beeinflussen die Emotionen die kog, Verarbeitung (Angst--eher gGefahr wahrnehmen, etc.)
  • Modell der sozialen Angststörung (Clark, Wells) eine soziale Situationen aktiviert bestimmte Schemata es kommt zu einer Wahrnehmung von sozialer Gefahr--> Selbstfokussierung, somatisch/kognitive Symptome & Sicherheitsverhalten das Sicherheitsverhalten hält die Wahrnehmung von Gefahr aufrecht Selbstfokussierung --> wird durch Symptome und Sicherheitsverhalten verstärkt und hält beides aufrecht (wie nehmen mich die sicherlich anderen wahr?). Ebenso bleibt das Gefühl der Bedrohung erhalten --> wichtig ist als die selbstfokussierung (Aufmerksamkeitsbias), Sicherheitsverhalten und verarbeitungsprozesse vor, nach und während der Situation 
  • Besonderheit der sozialen Angstst. --> Selbstbild - das angenommene Bild, das andere von einem haben, wird nicht zusätzlich zu dem eigenen Selbstbild (je Situation und allgmein) beachtet, sondern ausschließlich! - durch die Selbstfokussierung wird ein Bild davon generiert, wie andere einen vermutlich wahrnehmen (neg.). Die Beobachtung der anderen und ob ihr Verhalten auf das konstruierte Bild passt, wird nicht mehr für wichtig gehalten (keine Ressource mehr) internaler Aufmerksamkeitsfokus
  • Folgen der soz. Phobie - erhöhtes Risiko für Depression (Folge der Konsequenzen) - starke verringerung der Lebensqualität, sozialer Rückzug, keine Entwiclkung der soz. Kompetenz -Probleme in Beruf, Schule, etc. ---> alles verstärkt sich wieder neu
  • andere Modelle der spez. Phobie (inzwischen verworfen) - 2 Faktoren- Modell= klassische+ operante Knditionierung (nicht bestätigt) keine Äquivalenzpotenzialität ( angstReize in ihrer Häufigkeit nicht über alle Kulturen, etc. gleich verteilt) preparedness-Modell (manches wird evol. leichter erlernt) nicht voll bestätigt ( erklrt nicht alles) - Three-Pathway-Modell (rachmann) spez. Phobie über Knditionierung, Modell und Insruktionslernen (alle drei können spez. Ängste umkehren--> Beleg)