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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / Informationsverarbeitungsparadigma (Lektion)

Grundkonzepte, Ursachen von Persönlichkeitsunterschieden, Abgrenzung von anderen Paradigmen, Pros und Cons etc.

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  • Worin können sich Personen laut Informations-verarbeitungs-paradigma unterscheiden? Individuelle Besonderheiten werden in Geschwindigkeiten und schwellen informationsverarbeitender Prozesse und in deklarativem und prozeduralem Wissen gesucht.  Parameter der Verarbeitungsprozesse: 1. Personen unterscheiden sich in der Informationsverarbeitung : Geschwindigkeit (Bsp. Sternberg - Paradigma, Geschwindigkeit mit der Aufgaben bearbeitet werden (Zugriffsgeschwindigkeit und Kurzzeitspeicher, Bsp. Arbeitsgedächtniskapazität: Personen 7 plus minus 2 2. Personen unterschieden sich in Schwellen für Wahrnehmung, Speicherung oder Erinnerung: Beispiel: der Wahrnehmung von aggressionsrelevanter Reize.  Personen Unterscheiden sich in ihrem Wissen (sofern Wissen mittelfristig stabil ist, handel es sich um eine Eigenschaft der Person; individuelle Besonderheit)  Unterschide in Deklaraktivem Wissen (Einstellungen, Selbstkonzept ) Unterschiede im Prozeduralen Wissen (Problemlösestil; Handlungskontrollstile), dies beinhaltet explzities und implizites Wissen. 
  • Methodik zur Erfassung Explizitem Wissen Messung der Prozessparameter: - direkte Messung des expliziten Wissen: Erfassung von Eigenschaftsbestimmung von Reiz-Reaktions-Ketten durch Fragebogen: Wenn ich etwas Wertvolles verloren habe und jede Suche vergeblich war, dann a) b) c) Wenn...dann...  (Erfassung von Handlungs-Lagegorientierung)  Denken und Problemlösen durch Methode des lauten Denkens. 
  • Methodik zur Messung impliziten Wissens Messung von impliziten, assoziativen Wissenstrukturen --> Einstellungen, Selbstkonzept  Verfahren: Priming oder Impliziter Assoziationstest, um implizite Einstellungen zu erfassen 
  • Worauf basiert der IAT? Was wird gemessen? IAT misst implizite Einstellungen relative Verzögerung der Reaktionszeit bei der Zuordnung von negativer und positiver Adjektiven zu Personen oder Objekte, Beispiel: Alt vs. Jung; dick vs. dünn; Frau vs. Mann - die Reaktonszeit ist länger wenn eine entgegengesetzte Assoziation besteht --> längere Reaktionszeit; sie ist schneller, wenn eine positive oder negative Assoziation besteht. Block 1: M(RTa) = 800 ms bei Dick; negativ vs. Dünn; positiv Block2: M(RTb) = 900 ms bei Dick; positiv vs. Dünn; negativ  --> IAT Effekt: M(RTb) - M(RTa) / SD (RT) = (900 - 800) / 400 = 0.25
  • Empirische Bewährung des Informations-verarbeitungs-paradigmas? Pros und Cons für Priming und IAT zeitliche Stabilität und interne Konsistenz eher unbeachtet fehlende Aggregation über mehrere ähnliche Aufgaben Priming: unzureichende konsistenz und Stabilität IAT: gute interne Konsistenz: .70 - .80, etwas niedrigere Stabilität .50 - .60
  • Persönlichkeitsentwicklung durch.... Erleben und Verhalten beruft auf Prozessen der Informationsverarbeitung, diese kennzeichen die Persönlichkeit und wandeln sich mit dem Alter. 
  • Sternberg Paradigma Gedächtniskapazität und Informationsverarbeitungsprozesse:Ein Proband wird aufgefordert, einige Items (z.B. Ziffern) im Gedächtnis zu behalten. Die danach folgende Frage, ob sich eine bestimmte Ziffer unter den zu merkenden Items befand, soll er so schnell wie möglich beantworten. Die Reaktionszeiten liegen zwischen 400 und 600 msec bei einem Umfang von eins bis sechs Ziffern. Wird die Zahl der Items erhöht, steigt die Reaktionszeit zum Beantworten der Frage (ausgehend von einem Schwellenwert, der nicht unterschritten wird) linear mit der Anzahl der Items an. Erklärt wird dieser Befund dadurch, daß eine bestimmte Zeit notwendig ist, um den Reiz zu enkodieren, dann muß der Reiz mit jedem der Vergleichsreize verglichen werden, was etwa 38 msec pro Reiz erfordert. Schließlich muß noch die Antwort generiert werden (Informationsverarbeitung)
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