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Veterinärmedizin (Fach) / VPH ll (Lektion)

Veterinary Public Health

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  • Anwendungsgebiete Risikoanalyse in VetMed Sehr breit, Import!!
  • Risikoanalyse und Monitoring/Surveillance --> Bezug Surveillance liefert Input für alle Schritte der Risikoabschätzung: Exposition, Konsequenzen. Einfluss auf Qualität der Risikoabschätzung. Validität.Monitoring/Surveillance Datenquelle für Risikoabschätzungen. Etablierung von Surveillance Systemen fördern!!  Optimale Überwachung - Betriebe, Produkte mit erhöhtem Risiko sollen vermehrt untersucht werden - Risikoabschätzung als Grundlage für Surveillance.
  • Hazard Gefahrenquelle Gegenstand, Tätigkeit, die ein unerwünschtes Erreignis hervorrufen kann.
  • Risiko Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines unerwünschten Ereignisses und Konsequenzen des Auftretens.
  • Fragestellungen Risikoanalyse Erfolg einer Therapie, Erfolg einer Kontrollmassnahme, Notwendigkeit einer Kontrollmassnahme Erreignis in der Zukunft Ursrpung waren internationale Handelsbeziehungen
  • Monitoring Kontinuierlicher, dynamischer Prozess zur Erfassung gesunheitsrelevanter Faktoren oder Ereignisse in einer definierten Population während einer bestimmten Zeit.
  • Surveillance  Spezialfall des Monitorings - beim Überschreiten von Schwellenwerten werden Massnahmen ergriffen. Immer Teil eines vordefinierten Bekämpungprogrammes zur Risikominderung.
  • MOSS Zyklus Prüfen, Sammeln --> Daten -- ordnen, zusammenfassen, Analysieren --> Information --> bei einem Schwellenwert -- Interpretieren Masnahmen ergreifen ja/nein: ja Handeln, nein Monitoring weiter. Monitoring Surveillance das Gesamte.
  • Ziele von MOSS Beschreibung Häufigkeit, räumliche Verteilung, Auswirkung Krankheit Beschreibung Veränderungen, zeitlicher Trend, Erfolg von Massnahmen Neue Fälle schnell erkennen Bestätigung der Seuchenfreiheit
  • Fragen an MOSS Was, Wer, Wieviel, Wann, Wo, Warum Vorkommen einer Krankheit, betroffene Populationssegmente, Anzahl, zeitliches Muster, geographisches Muster, beeinflussende Faktoren.
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  • Prävalenz, Morbidität, Letalität, Mortalität Infizierte pro Population Erkrankte pro Infizierte Tote pro Erkrankte Tote pro Population
  • Prävalenz, Inzidenz Inzidenz ist eine Rate - Propotion pro Zeit - meistens pro 100 Kühe im Jahr. Prävalenz ist Wahrscheinlichkeit, das Tier befallen ist, Prozentzahl.
  • MOSS unterscheiden sich in Falldefinition - klinische Fälle, Labortest, Kombi Klinik/Labor, Syndrome Surveillance Datenquellen - Betrieb, Labor, Schlachthof, Suisselab, Serumbank, Sentinelnetzwerk...
  • Tierärzte in MOSS überall - BetriebsTA, Spezialist Klinik, Labordiagnostiker, VetDienst, Zoonose Zentrum, Programm Management.
  • Aktive, Passive MOSS Aktiv: gezieltes Suchen, Studien, Nachfragen -- Vollerhebung, Zufallsstichprobe, risikobasierte SP, Sentinel Systeme. Passiv: Meldepflicht (Meldung klinischer Fälle, duch Labore, durch Schlachthöfe), Abwarten, was kommt, das kommt, abhängig von Motivation/Sensibilisierung.
  • Syndromic Surveillance Früherkennung von Krankheitsanstiegen Emerging Diseases erkennen! Zeigen das keine Gesundheitsgefahr besteht, Quantifizierung, Überwachung der Gesundheitsgefahr, Erkennen Beginn eines zu erwartenden Ausbruchs -- Grippewelle zb --> Google Suchen analysieren.
  • Risikobasierte Surveillance Fokus Überwachung, wo das Risiko höher ist - man kann aber falsch liegen!! Wenn man z.B. falsche Mückenart beobachtet. Vorherige Informationen nötig - Risikofaktoren. Ausschlaggebend für Qualität der Ergebnis. Mit gleich viel Geld bekommt man eine höhere Sicherheit der Stichprobe - mit weniger Geld eine gleich hohe wie beim herkömmlichen Sampling -- sofern man richtig liegt!!!
  • Sentinel Surveillance definierte Gruppe als Stellvertreter, wird laufend überwacht. Freiwillige, nicht repräsentative Auswahl, besonders empfängliche Tiere, besonders gefährdete Regionen. Equinella - freiwillige TA, melden Symptome, nicht meldepflichtige Krankheiten - aber eigenltich Syndromüberwachung - wenn ähnliche Symptome, wird Region gewarnt. Forellen hinter Kläranlage, Kanarien in Bergwerken, Stockenten in Sentinel Teichen.
  • Gesetzgebung Seuchen Welt: WTO (SPS), OIE, SChutz der Tierpopulation, Marktzugang EU: bilaterale Verträge CH: TSV
  • Seuchenfreiheit CH Schutz der einheimischen Nutztierpopulationen, vermeiden von teuren Ausrottungsprogrammen, erhalten der Exportfähigkeit, Vertrauensbildung.
  • Überwachung mittels SP aktuell SP - bilateral vorgeschrieben: IBR, ELB, B. melitensis, Aujeszky SP freiwillig, keine Garantien: PRRS, CAE Nicht Impfen: Newcastle Zusätzliche Garantien: IBR, Aujeszky
  • Seuchenfreiheit gemäss bilateraler Verträge Nachweis, dass weniger als 0.2% der Betriebe verseucht sind Aussage muss zu 99% sicher sein Jährliche Untersuchung CH amtlich anerkannt frei
  • Wahl Stichprobe Theoretische Population - Studienpopulation, wo man Zugriff hat - Stichprobengrundlage, wie erhält man Zugriff - die Stichprobe. Population, Stichprobenbasis, Auswählbare Population, Stichprobe, Teilnehmende, Auswertbare. Sollte repräsentativ und unverzerrtes, verkleinertes Abbild der Population sein!
  • Bias Stichprobe Bsp: Betrieb, Rind, ab 15 Tieren Stichprobenbias: Man streicht die kleinen - Risikopopulation ausgewählt, mehr Tiere, höhere Infektionsgefahr! Informationsbias: die kleinen Betriebe fehlen Interviewbias ...
  • Stichprobengrösse Je mehr Tiere, desto kleiner zufälliger Fehler Genauigkeit steigt mit Stichprobengrösse Grosse Effekte nachweisen --> kleine Stichprobe nötig. (Prävalenz 100% reicht ein Tier um es zu bestätigen, ebenso Prävalenz 0%. Grösste Stichprobe bei 50% nötig.)
  • Arten Stichprobe Zufallsstichprobe Systematische Stichprobe - z.B. jedes xte Tier Stratifizierte Stichprobe - vermeiden Über/Unterpräsentation - Tiere anhand Sprache vom Betrieb auswählen. Strata: Regionen, unterschiedliche Herdengrössen, Alter.... Cluster Stichprobe - man nimmt ein Cluster (z.b. ein Abteil im Schweinestall) 2stufige Stichprobe - aus jedem Cluster nimmt man ein Tier - aus jedem Schweinebetrieb eine Bucht und daraus 5 Schweine.
  • Stichprobenberechnung Je grösser Population, desto grösser SP - irgendwann aber Wert, wo kein Vorteil mehr. Abhängig von Prävalenz, akzeptierte Schätzzuverlässigkeit/Konfidenzintervall (in der Regel 95 oder 99% - AlphaFehler von 5 oder 1% (=falsch negative), Populationsgrösse. 2stufig in CH für IBR, EBL, Brucellose Sf, Zg, Aujeszkysche K, PRRS (freiwillig) -- Seuchenfreiheit Betrieb, Seuchenfreiheit vom Land.
  • Seuchenfrei - und dann? Jährliche Wiederholungsuntersuchung: Laufendes Risiko --> WiederholungsUS müssen Rückgang der Sicherheit ausgleichen - risikobasierte müssen Rückgang der Sicherheit ausgleichen. Vertrauensverlust ausgleichen. Risikoabschätzung je nach Wahrscheinlichkeit Einschleppung, Berechnung SP. Kleinere SP, geringere Kosten
  • Wildschwein - Hausschwein Schweiz KSP, ASP, MKS, (Brucellose) Surveillance bei KSP/ASP, Monitoring bei Aujeszky Kaukasus ASP --> Einschleppung über Wildschweine, Ausbreitung über Handel Hausschwein, da Wildschwein nicht mehr weit kommt, stirbt schnell. Virus überlebt aber lange im Kadavert, braucht aber engen, direten Kontakt. In Hochansteckend, da hohe Letalität.Quellen: Illegale Abfallverfütterung, schlechte Biosicherheit, Grassfutter, Belarusbesuche, Kontakt mit Wildschwein.EU: Disease awareness und surveillance vom Wildschwein. Übertragung: vermehrte Freilandhaltung, Wildtierpupulation Zunahme, verseuchte Futterquellen, Tierhalter --> Jäger, Abfallverfütterung. Kranke Nutztiere - nicht aufgestallt - direkter Kontakt, Aborte, Exkrete, illegale Beseitigung von Kadavern in freier Natur. Primärausbruch vor allem wegen Wildschweinen (auch Abfall, Transportfahrzeuge), sekundär: Handel (auch Nachbarschaft, Personen). MKS Bulgarien 2011 von Wildschweinen oder Fütterung. Seuche bei Wildschwein: Eradikation, Tilgungsplan, Seuchengebiet und Überwachungsgebiet, Schutzmassnahmen für Hausschw, Surveillance bei HausS und WildS. Gebietsgrösse abhänig von WildS Population, Topographie, Standorttreue, Wildwechsel, künstl. Hindernisse, Kantons, Landesgrenze(?). KSP CH: Ein Ausbruch in CH bei WildS 1998/99 - Grenze zu Italien, keine Haussw betroffen. Eradikation in kurzer Zeit. Wildtierpassagen gesperrt, keine Jagd, damit an Ort bleiben, schnelle Durchseuchung, verstärkte Jagd auf JT. Beseitigung Jagdabfälle, Surveillance, evtl. Impfung, ideal falls DIVA. Fütterung für Impfung aber auch Nachteil, da Treffpunkt, Ansteckung. Verstärkte Surveillance beim HausS, Disease Awareness Tierhalter, TA, Verbot Freilandhaltung, doppelte Einzäungun, keine Jagd für SHalter, Handelsrestriktionen. Bestätigung bei Erstausbruch von IVI nötig. Virusnachweis aber teuer, Vorselektion der Tiere. Akute Phase - kurze Zeit nach Ausbruch. Kranke, tote, geschossene Tiere. Proben: Blut, Organe, Ausscheidungen (Speichel). Serologie: nach 7-14Tagen, bei genesenen, gesunden Tieren. Falls keine Klinik erwartet wird. KSP/ASP lebenslang Klinik.Freulandhaltung intensiver überwachen. Serum, Plasma, Körperhöhlenflüssigkeit. Verhältnis AK/Virus positive Tiere Hinweis auf Aktualität des Seuchengeschehens. Problem: Polupaltionsgrösse oft unklar, Selektion der Proben durch Jäger, tote Tiere nicht repräasentativ (Bias auf positive Tiere), Datenerhebung schwierig, Proben ungeübte Personen, nicht ideal von totem Tier - Hämolyse, Autolyse. Monitoring Aujeszky WildS: abklären ob WildS Gefahr, WildS werden nicht krank, nur Labor möglich. Virusnachweis schwierig - HerpesVirus. AK-N oft falsch positiv.In CH: vereinzelte AK, aber kein Virus - unkar: Diagnostik auch bei WildS gut? gleicher Virus Wild und HausS?Übertragung Wild HausS überhaupt möglich? Wildschweine als uelle von Mykoplasmen -- grosse Wahrscheinlichkeit, dass es eingetragen wird, doppelte Zäune bei Haltung im Freien.
  • Ausbruch Tierseuche Vorgehen Bestätigung VD Definition Krankheitsfall Abschätzung Grösse Problem - Attack Rate, Anzahl betroffner Tiere, Anzahl empfänglicher Tiere zu Beginn Epidemie Verlauf über Zeit, Raum, Populationen - Kurve Zeit: Wellen vs ein Berg, geographisch Cluster vs verteilt. Auswertung vorhandener Daten, Attack Rates, RelRisiko Arbeitshypothese über vermutete Ursache (muss oft nochmals modifiziert werden) Einleitung Kontrollmassnahmen, Therapien Intensiver Follow-up - Tracing, Ursachenforschung Erstellung Ausbruch, Seuchenbericht 1-4 Beschreibende Phase, 5-6 Analytische Phase, 7-9 Kontrollphase
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  • Tierseuchenbekämpfungsprogramme Wenn Antrag Krankheit soll ausgerottet werden: Erreger, Wirtsspektrum, Übertragungswege, Epidemiologie, Diagnostik, Inkubationszeit, wirschaftliche Schäden, internationales Umfeld, Organisation, Logistik, Tierhaltende vs. Verbände sollten bekannt sein. Beispiele Erreger: MKS schon lange bekannt, BSE war völllig unbekannt. Beispiel Wirtsspektrum: Komlexität zunehmend von Mono, Plurispezies zu Wildtiere betroffen, Zoonose.Tuberkulose CH: über Wildtiere zurück?? Sehr viele Wirtsspezies, vorhanden in offiziell freien Ländern, Ländern mit bTB, Bekämpfung sehr schwierig, kostenintensiv. Beispiel Epidemiologie: EIA --> Seuchenfälle in vielen Ländern Europas, intensiver Handel Pferde EU und CH. Studie Vetsuisse konnte nichts entdecken, Prävalenz unter 0,5%, 95% Sicherheit. Beispiel Diagnostik: CAE: hatte Diagnostikproblem mit MVV! Idexx ELISA kein Unterschied, SU5 ELISA vom Referenzlabor jetzt schon. Internationales Umfeld Beispiel: BT: Frankreich starker Einfluss auch CH. BTV8 Erfolgsaussichten: Bekannte Konzepte? alles neu? Kosten/Nutzen? Zeithorizont?Tollwut: Norditalien hat es verpasst, die Front zu impfen. Konsequenzen für CH: Population in gefährdeten Grenzgebieten Fuchs, Passübergänge, Seuchendynamik. Früherkennung!! Wildhüter GB, Nationalpark. Feslegen der primär zu impfenden Gebieten, Impfstoff, Organisation der Stoffausbringung, Erfolgskontrolle, Zeitpunkt. Logistik/Organisation --> Vetdienst Tierhaltende --> Motivation, Information, Kommunikation, Zoonose. Messung der Erfolgsparameter -- kontinuierlich ist kritisch, Übergang Bekämpung auf Überwachung ist heikel (BVD Programm, wieder ansteigende Fälle - Disease Awareness... siehe BVD)
  • BVD Schweiz Bekämpfungsprogramm Nicht PI Tiere st grösster Verlust in CH - Fruchtbarkeit, Missbildungen. Jährliche Schäden 6-10Mio. Europa: Sw, DK, Nor, Fin kurz vor Ausrottung oder bereits, D, A, Irl, Nationale Verordnungen, F, Nl, Schottl, I, Regional, Zuchtverbände. CH 2008 start Bekämpfungsprogramm. Prävalenz war ei 58%. PI Tiere sollen ausgemerzt werden - Testen auf Antigen, Sperren im Tierverkehr, schweizweit. Tests vor Sömmerung 2008, PI Tiere ausmärzen, ELISA Antigen oder PCR. Auf Alp nur negative Tiere. BVD Ohrmarke.Initialphase: Sperren, alle noch nicht getesteten Rinder noch getestet. Alle Rinder gesperrt bis Testresultate, PI Tiere entfernen, Sperren aller trächtigen Tiere bis Abkalben.Kälberphase Jan-Sept09 - alle neugeborenen Kälber flächendeckend beprobt bei Ohrmarke setzen.Überwachungsphase bis Dez09, 2.9Mio getestete Kälber. Intensive Epi wenn PI Tier vorhanden - Kontakte, Muttertier nachtesten, Aufenthalte, Aborte, Zwischenstationen falsch negativer Tiere etc etc. Datenfluss: Labore - zentrale LaborDatenbank, ISVET - Infosystem VetD --> TVD Status darin eingetragen, BVD Web. Erfolg: Volluntersuchung, Kälber -- sofortige Entdeckung, Elimination PI Tiere, Tierverkehr, einheitliche Strategie - Impfverbot, Datenverwaltung, Epi wenn PI Tier, Information, Kommunikation. Dann aus Kosten/Effizienzgründen --> Kälberbeprobung weg - Tankmilchuntersuchung - AK Titer beobachten. 99,5% der CH Betriebe sind frei.Serologie: Absicherung Erfolg, Reduktion Kosten, Nachweis Seuchenfreiheit.Milch, Blut??Tankmilch bis 2015 halbjährlich, dann jährlich; PI Tier, nicht milchliefernde Betriebe; sero von Blutprobe einer Rindergruppe jährlich, 1x in 3Jahren; Spezialbetriebe: viro der neugeborenen Kälber. Dann Neuinfektionen: Zukauf PI Tier, Infektion Muttertier - Heimbetrieb, Sömmerung, Aufzuchtbetrieb, Händlerstall... Jetzt verzögerte Entdeckung - Nachlassen Disease Awareness!! Mangelhafte TVK, Lücken in Epi bei Seuchenfall. Viele Fälle konnten auf ein PI Tier zurückgeführt werden 2011. Massnahmen: Verschärfung, intensive Epi, TVD wurde kontrolliert, Disease Awareness fördern TA, TH.Unterbrechung der Infektionskette, keine Neuinfektionen bei BVD freien Betrieben, Virus nicht in CH, Nutzen der BVD Ausrottung aufzeigen, Kosteneffizienz -- jetzt im Plus aber verspätet.
  • Tierische Nebenprodukte BSE Tiermehle BSE - wahrscheinlich Hauptursache (MBM), Rd zwischen 4-6 Jahre alt, Inkubation 5Jahre. GB: Verfütterungsverbot Fleischknochenmehle an Wdk 1988, praktisch keine Reaktion von anderen Ländern. Export Tiermehl aus GB! 1996: 1. BSE Krise. vCJD wahrscheinlich über Fleischprodukte mit ZNS. Medinhype, Awareness in Bevölkerun, Rinderkonsum zurück. BSE Organe: Gehirn, RM, Augen, Trigeminal Ganglien, Spinalwurzelganglien, Ileum, Tonsillen. Spezifiziertes Risikom --> Schädel inkl. Hirn und Augen, RM, WS, Darm, Tonsillen. Verbrennung von BSE Fällen, SchlachttierUS, SRM Verbot LM, Separatorenfleischverbot, Importbedingungen, Kontrolle. 2000/01: 2. BSE Krise: In EU weiter ausgebreitet, Osten und Spanien/Port dazu. Zudem erster ausserhalb Europa --> Japan!!! Wieder Medienhype, Awareness Bev. Anderes Fleisch verwendet. CH Verbote: 1990 Tiermehl an Wdk Verbot, 1996 SRM Verbot in Futter, 1993 Erhitzung Tiermehl, 1990 SRM nicht LM, 2001 komplettes Tiermehlverfütterungsverbot. UK jeweils etwas vorher, EU etwas später.Kreuzkontaminationen: Schweine/Geflügelfutter, Petfood in Wdk Futter - deswegen noch Fölle nach Fütterungsverbot. BSE 2000 ---> Schnelltest ELISA, passive Überwachung bis 1999, dann nicht ausgereicht, gezielte Überwachung Risikopopulation --> alle toten/getöteten adulten Rinder, alle Krankschlachtungen, Stichprobe regulär geschlachtete Rd. SCRAPIE beim Schaf/Zg: schon lange bekannt, weltweit ausser NZ, Australien. Verschiedene VirusStämme, Organe ähnlich BSE. BSE in Sf/Zg klinisch nicht zu Scrapie unterscheiden, Risiko Mensch??? Tiermehl an Schafe - kein Anstieg an Scrapie Fälle seit BSE, Volluntersuchung Schweiz: keine BSE in Sf/Zg. ----- Tierische Nebenprodukte:Tierkörper, Tiere und Teile, die nicht zur Verwendung als LM bestimmt sind, Stoffwechselprodukte - Harn, Kot, Pansen, Magen, Darminhalt. Kategorie 1: Verbrennung: BSE RM, Verendete Tiere, Flotate von Wdk, Tiere mit verbotenen Substanzen, Grenzwertüberschreitungen festgestellt. Kategorie 2: Technische Verwertung, Vergärung: Schlachttierkörper, von FK als ungeniessbar, Flotate ohne Wdk, Stoffwechselprodukte aus Schlachtanlagen. Kategorie 3: Petfood: Schlachttierkörper von FK als geniesbar, aber nicht LM oder ungeniessbar, aber keine ansteckende Kkh, Speisereste, geniessbares Rohmaterial von LM Herstellung. Das was jeweils nicht verwendet werden kann für Petfood oder Vergärung etc -- in Verbrennung oder eben Vergärung. Schlachthof: Identifizierun und Trennung der Kategorien - Gebindekonzept (eindeutige Behälter, beschriftet, farblich gekennzeichnet. KEIN Vermischen der Kategorien. Hygiene!! Entsorgung nur durch bewilligte Entsorger - Sammlung und Transport. Entsorgungsvertrag, Entsorgungsbewilligung. Warenflusskontrolle, Überwachung Fleischkontrolle. Kompost, Biogas -- Kategorie 2 und 4. Drucksterilisation obligatorisch ausser Stoffwechsel, Häute, Hufe, Borsten, Federn K3... Handel über Landesgrenzen: CH Kat 1 und 2 verboten, in EU auch. Handel Kat3 möglich innerhalb EU, CH. Grenzen geschlossen bei Seuche.
  • aktiver Vektor Organismen mit Erregerzyklus im Gewebe - infizierte Tiere  Blauzunge, Malaria
  • passiver Vektor Verschlepper von Krankheitserregern mechanisch, taktil, exkretorisch, sekretorisch Fliegen, Schaben, Ratten, Mäuse
  • Reservoir Krankheitserreger können im Tier überleben, sich vermehren
  • aktive Übertragung Vektor wird infiziert
  • passive Übertragung taktile se- und exkretorische Keimübertragung, keine Infektion vom Vektor.
  • Vektoren - emerging diseases Klimaänderung bringen Änderungen in Virus, Vektor, Wirt. Sehr multifaktoriell, Einflüsse von überall. Vektorübertragende Krankheiten: Poxviridae, Flaviviridae (WNF), Bunyaviridae (RVF, SchbV), Reoviridae (BT, AHS), Retroviridae. Mücken, Culicoides, Zecken, Tabanids als Vektoren. Asiatische Tigermücke schon bis Norditalien, Spanien, Mittelmerinseln, Kroatien verbreitet.Gnitzen ebenfalls. Vektorassoziierte KKh: BT, AHS, WNF, SchBV, ASP und andere. Arboviren: Arthropod-borne! Vermehrung in Arthropoden, Wirbeltieren. Speicheldrüsen der Arthropoden, Vektoren erkranken nicht. Weitergabe an Nachkommen möglich. 550 Viren aus verschiedenen Familien.
  • Biohazard Symbol ein Kreis mit 3 Kreisen ringsum - Memorable, but meaningless. Orange, Rot, Gelb, Auffällige Farben.
  • Biosicherheit in Deutsch -- verscheidene Bedeutungen Labor Biosicherheit - Schutz der Personen, Umwelt, Population - Kontaminationskontrolle. Bioschutz -- Labor Biosecurity - Leute vor Biowaffen schützen. Zutritt schützen. Biowaffen seit langem angewant. Pesttodesopfer in Städte geworfen, Leprablut mit Wein gemixt, Smallpox Decken an NativVölker Nordamerika. Auch in beiden Weltkriegen (Pest, Anthrax, Rotz).2001 Anthrax Brief in USA, 5 Tote, 17 Infiziert. Feld/Farm - nochmals etwas andere Umsetzung, Stiefel, Hände Desinfektion. Fluss der Tiere, Personen, Material, Futter, Dünger, Abfall, Tote Tiere, Fahrzeuge, Luft sollte kontrolliert werden. Zonen, Dekontaminationsstellen. Schutzzone, Überwachungszone. Bsp: Tierpfleger ORF - ORF Läsionen nach Nadelstich - Parasitenbehandlung. Ging in Ferien, Ägypten, dachte von da. Ging etwas bis Zusammenhang da, dann symptomatische Behandlung. Kann auch schlimmere Läsionen geben als Pusteln - Türkei relativ häufig, stärkere Behandlung. Labor England: Menigokokken -- Labor war kontaminiert, Frau, die nicht damit arbeitete, angesteckt, zu spät erkannt - Arm verloren. Polio Virus in Fluss freigelassen, Aktive Viren!! in Nordsee - Verdünnung war gross und noch 80% der Leute geimpft zum Glück. Noch keine Badesaison. Schweinegrippenvirus in USA in Zug transporiert - Tockeneis - Explosion - Viren freigesetzt, gesamter Zug hospitalisiert. Risk assessment: Methoden, Ausrüstung, Technik - nicht alle Anlagen/Labore gleich. Biosaftey Levels je nach Land verschieden benamselt. CH: Einschliessungsverordnung, Arbeitnehmerschutz. Kontrolle: Substitution, Technik -- Belüftungen, Abfall Systeme, Equipment, Organisation -- Administrative Kontrollen, Hygiene, wie wird gearbeitet, Desinfektion, Personal -- Schutzkleidung - Eliminiert den Hazard nicht!! man kann am wenigsten tun! stört. An mögliche Störfaktoren denken - Huhn das entkommt muss man wieder einfangen können.
  • Risikogruppen Biosicherheit VetMed Gruppe 1: gerade kein Risiko oder vernachlässigbares Risiko, Erreger sind nicht pathogen - B. thuringensis, E. coli K12... Gruppe 2: Erreger mit aktuell geringem Risiko: Influenza A, SchBV, Staph. aureus - lösen nicht schwerwiegende Krankheiten aus, keine gravierende Konsequenzen. Gruppe 3: Moderates Risiko: H5N1, HIV... Monatelange Behandlungen, man hat aber Impfungen, Therapiemöglichkeiten Gruppe 4: Hohes Risiko: Ebola, Marburg, Lassa, FMDV, ASF, AHSV - die letzten nur so hoch, weil Umwelt frei davon ist. Für Mensch Gruppe 1.
  • Avian Influenza - USA 2015 (Ende14) HPAI, H5N2, H5N8, H5Nq Kein Kontakt zu toten, kranken Vögeln, Fäzes, oder anderem kontaminierten Geräten, Dingen!! Biosicherheit war wichtig - Möglichkeit gegen viruelente KKh anzukommen. Alles verpacken, dekontaminieren. Holland H7N7 in 2003 - ein TA starb - entweder nicht richtig geschützt oder beim Ausziehen kontaminiert.
  • Coxiella burnetii - Q Fieber In Holland 2007-2010, Ausbruch obwohl man Kkh kannte - Bedingungen geändert. Massive Tierkonzentration - LW - Stadt nahe, Wetterbedingungen, Management, Anhäufung Dung. In CH mehr Fälle seit 2005 bei Tieren, aber insgesamt niedrig. Meiste Leute klinisch inapparent, 2010-2015 74 Tote in Niederlande. Infektion mit Aerosol, Aborte von Ziegen. Inhalation. Akutes Q Fieber - Asymptomatisch, Grippe oder sehr unspezifische Symptome. Chronisch: Endokarditis. reemerging disease, überwachende TS. Aborte Meldepflicht! Beim Menschen seit Nov12 auch meldepflichtig. Gram neg, obligat intrazellulär, sporenähnliche Formen - hohe Infektiosität. Pasteurisierung! Grosses Wirtsspektrum mit Vögel, Insekten. Mensch Haustierzyklus wichtig. Europa: Hasen Reservor. Känguru Australien auch betroffen, Faultiere. Katze, Hunde -- Ausbrüche in Familien. Wdk: Aborte, immer dramatischer, je mehr es Richtung Ziege geht. Tiere können oft asymptomatische Ausscheider sein. Ausbruch Lavaux 2012 - Schafe. Impfung nicht zugelassen - Ausnahmegenehmigungen.
  • Biosicherheit Farm Feld Hygiene und Quarantäne am wichtigsten!! Personen schützen, Reinigen, Desinfektion, Dekontamination, Abfall regeln, VerkehrKontrolle.....
  • Ziele Tiergesundheit 2010+ Prävention, Früherkennung, Kriesenvorsorge Kantonal vereinheitlichen Tierhaltende einbeziehen Interantionale Vernetzung Institute Internationale Vernetzung Forschung Keine Hemmschwellen für Verdachstfälle - Restriktionen. Zeitverlust wenn man erst spät testet!! GB MKS!!! Ausschlussuntersuchung im Frühling 2011 - Disease Awareness, Hemmschwelle senken, Krisenvorsorge - Prozesse sind geübter, Labor macht es mehr, Laborkosten zulasten Bund!
  • Früherkennung wer beteiligt? Staat. VetD Diagnostiker, Labore Branchenorganisationen TA TH Humanmedizin International Vekorten, Wildtiere
  • Früherkennung soll was verkürzen? Zeitspanne von symptomloser Verlauf/Landwirt erkennt bis Probennahme!! Diagnose dauert normal nicht länger wie 8-12h, kein Problem.
  • Früherkennung effizienter wenn Daten zusammen laufen - denn man hat mehr verschiedene TH dann, die die selben Symptome haben - kann man an einem Punkt erkennen, aber wenn 3 versch. TÄ, sind die persönlich noch nicht alamiert, weil es nur 1-2 Fälle waren.
  • Apinella Sept 2014: Erstmaliger Nachweis Kl. Beutenkäfer in Europa. Vile Bienenimporte aus Süditalien nach Nordeuropa - Nachweis war in Italien, Kalabrien! TSV geändert auf 1. April 2015: von überwachend zu zu bekämpfende Tierseuche. Apinella ab Mai 2015. Sentinel Bienenbestände - Sentinel-Imker - Kontrollieren auf Beutenkäfer. APP/Internet. Regelmässige Darstellung der Situation. 163 Imker, um die 1000 Bienenvölker. Noch keine Funde! Schäfer Diagnosefalle.FUND: sofort melden Telefonisch an Kanton, Bieneninspektor, Vorgehen gemäss TSV.