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Psycholgoie (Fach) / Wirkung von Arbeit und Stress (Lektion)
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- 4 Ansätze Kognition Behavioristisch =Reiz-Reaktionsverknüpfungen Informationsverarbeitend - mentale Prozesse und Strukturen Gestalttheoretisch = Verwandlung schlechter in gute Gestalten neuroreduktionistisch = Zurückführung mentaler Erlebnisse auf physiolog. Prozesse
- Was ist Stress? Stress ist ein subjektiv intensiv unangenehmer Spannungszustand, der aus der Befürchtung entsteht, dass eine zeitliche nahe / eingetretene stark aversive subjektiv langandauernde Situation sehr wahrscheinlich nicht kontrollierbar ist
- Psychische Belastung Die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken.
- Psychische Beanspruchung Die unmittelbare (nicht die langfristige) Auswirkung psychischer Belastung im Individuum in Abhängigkeit von seinen jeweiligen überdauernden und augenblicklichen Voraussetzungen, einschließlich der individuellen Bewältigungsstrategien
- Stressoren sind Faktoren (externe oder interne Stimuli), die mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Stressreaktionauslösen
- Nachteile subjektiver Stresskonzepte in Abhängigkeit von der jeweiligen person kann eigentlich alles xum Stressor werden
- Was braucht man, um eine alpgemeingültige Empfehlung zur Arbeitsgestaltung geben zu können was Stress betrifft? Für allgemeingültige Empfehlungen zur Arbeitsgestaltung muss die Existenz personenunabhängiger Stressoren gezeigt werden
- Ressourcen personale/innere oder situative/äußere Potentiale, welche einen direkten Effekt auf Gesundheit und psychisches Befinden haben können ODER auch dabei helfen mit Stressoren besser umzugehen (Moderatoreffekt)
- 3 Arten von Ressourcen Organisationale - Tätigkeitsspielraum Soziale - Kollegen, Individuelle - Selbstwirksamkeit
- Wie kann man Stressoren taxonomieren / kategorisieren? (2) Inhaltliche Taxonomie Taxonomie nach der Wirkweise, z.B. aus Sicht der Handlungsregulationstheorie (HRT
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- Quelle Physikalische Umgebung, Beispiel Stressor .... Lärm, Hitze, Staub, Schmutz
- Stressorquelle Arbeitsaufgabe und organsation, Beispiel... quanti. / quali. Überforderung
- Stressorquelle Rolle Rollenkonflikte
- Stressorquelle Zeitliche Dimension Nacht- und Schichtarbeit, lange Arbeitszeiten
- Stressorquelle soziales Umfeld und Kundenkontakt Unfairness, Soziale Konflikte
- Stressorquelle Gesamtbalance Einsatz <-> Ertrag Gratifikationskrisen
- Stressorquelle Kunden-und Klientenkontakt emotionale Distanz, schwierige Kunden
- Stressorquelle work life conflict work life conflict
- 5 Arten von Regulationsproblemen nach HRT Hindernisse Unsicherheiten Unterbrechungen Erschwerungen Überforderungen
- Regulationsunsicherheiten Qualitative Überforderung, Rollenkonflikte, ambiguität
- Regulationsunterbrechungen Person, Funktionsstörungen, organisationale Unterbrechung
- Regulationserschwerung Infomationelle oder motorisch
- Regulationsüberforderungen Zeitdruck, Konzentrationsanforderungen
- kurzfristige Reaktion auf Stress (3 Gebiete) erhöhter Herzschlag und Blutdruck, Stresshormone werden ausgeschüttet, Anspannung, Nervosität, Frustration, Ärger Leistungsschwankunge, nachlassende Konzentration
- mittel- und langfristige Auswirkungen von Stress in den drei Bereichen somatisch, kognitiv und Verhalten psychosomatische Beschwerden, Rückenschmerzen, Erwerbsunfähigkeit Unzufriedenheit, Ängste, Depression Sucht, Fehlzeiten
- 3 Arten der kurzfristigen Fehlbeanspruchung ermüdung sättigung monotonie
- Ermüdung reversible Minderung personeller Leistungsboraussetzungen als Folge von Tätigkeit Kann durch Erholung wie zB Pausen ausgeglichen werden
- Monotonie Zustand herabgesetzter psychophysischer Aktivierung •Gefühl von Müdigkeit und Schläfrigkeit •Gesenkte Umstellungs-und Reaktionsfähigkeit --> verschwindet bei Wechsel zu anspruchsvollerer Aufgabe
- Sättigung man will Tätigkeit nicht fortsetzen, kann bei verschiedenen Tätigkeitsformen auftreten in Abhängigkeit der individuell unterschiedlichen emotionalen Bewertung sowie den Zielen der betreffenden Person
- Burnout kennzeichnet sich durch drei Punkte: emotionale Erschöpfung reduzierte Leistungsfähigkei Depersonalisationim Sinne einer negativen und zynischen Einstellung gegenüber anderen
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- 4 Modelle zur Erklärung der Entstehung von Stress Transaktionales Stressmodell (Lazarus, 1966) •Effort-Reward-Imbalance Modell (Siegrist, 1996) •Job Demand-Control (Support) Modell (Karasek, 1979) •Job Demands-Resources Modell (Demerouti et al., 2001)
- Transaktioneles Stressmodell nach Lazarus Primary Appraisal (Primäre Bewertung): Situationen können nach Lazarus als positiv, irrelevant oder stressend ( bedrohend, herausfordernd oder schädigend) bewertet werden. Secondary Appraisal (Sekundäre Bewertung): In der Sekundärbewertung wird überprüft, ob die Situation mit den verfügbaren Ressourcen bewältigt werden kann. Reappraisal (Neubewertung): Möglichkeit der Veränderung der Erstbewertung, da Bewertung und tatsächliches Coping interagieren
- 2 Arten von Coping beim Lazarus Modell Problem. oder emotionsorientiertes Coping
- Problemorientiertes Coping eher dann, wenn Situation als veränderbar eingeschätzt wird auf umgebung oder eigene person richten
- emotionsorientiertes Coping Regulation der durch die stressende Situation ausgelösten Emotionen Gefahr der Selbsttäuschung
- Zentrale Aussagen des Lazarus Modell Stress hängt maßgeblich davon ab, wie man ihn bewertet Wahrgenommene Bewältigungsmöglichkeiten (= externe und interne Ressourcen) sind wesentlich dafür, ob Stressor als Bedrohung oder Herausforderung gesehen wird
- Effort-Reward-Imbalance Modell Stress entsteht, wenn es ein Ungleichgewicht zwischen Anstrengungen (extrinsisch und intrinsisch) und Belohnungen gibt (Lohn, Karriere) (ERI-Hypothese) > hohes Overcomittment erhöht Gesundheitsrisiko (Hypothese) >dann sollte sich auch Ungleichgewicht besonders stark auswirken (Interaktionshypo)
- Praxisanwendung Effor Reward Imbalance Modell Reduktion von Stressoren in der Arbeit •Stärkung der eigenen Ressourcen und Entwicklung förderlicher Einstellungen •Stärkung von Belohnungen (Arbeitsplatzressourcen)
- Job Demand Control Modell Zwei wichtige Faktoren: Beanspruchung (demand) und Kontrolle, Lernen und Entwicklung (control) low demand, high control: low strain job high demand, high control: active job low demand, low control; passive job high demand low control: high strain job
- Handlungsspielraum Ausmaß, zu dem ein Arbeitsplatz dem/der Arbeitenden die Möglichkeit bietet, auf Ziele und Vorgehensweisen innerhalb der eigenen Arbeit Einfluss zu nehmen und darüber Entscheidungen zu treffen, zB Zeitliche Rahmen für Aufgabe, Vorgehensweise
- Wirkmechanismen von (funktionaler) sozialer Unterstützung Stärkung des Selbstvertrauens •Verringerung der objektiven Stressoren •Verringerung der Wahrnehmung von Stressoren •Förderung von günstigen Coping-Strategien
- Grundaussage Job Demands Ressources Modell Stressoren erschöpfen Energiereserven > Beanspruchung und Krankheit •Ressourcen wirken energetisierend und motivierend >Arbeitsmotivation
- Anforderungen sind Denk- Problemlösungs- Planungsfordernisse in der Arbeit, sie sind sehr wichtig und förderlich, es sei denn sie sind zu och oder niedrig und damit belastend
- Unterschied Belastung Beanspruchung siehe Grafik: Belastung ist das objektive Einwirken von Dingen auf den Menschen, unter Beanspruchung versteht man subjektiven Folgen der Belastung wie zB Gesundheitprobleme
- Formen sozialer Unterstützung affektiv bestätigend instrumentell: mit anpacken