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Biopsychologie 16 17 (Fach) / Sexualität (Lektion)

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Diese Lektion wurde von ToniSophie erstellt.

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  • Steroide Steroide sind eine Klasse zumeist lipophiler chemischer Verbindungen, die auf dem polyzyklischen Kohlenwasserstoff Steran aufbauen.
  • Steroide Sexualhormone Keimdrüsenhormone: Gonaden produzieren und schütten Hormone aus, die chemisch eng miteinander verwandt sind (Steroide) –  Androgene (wie Testosteron) –  Östrogene (wie Östradiol) –  Gestagene (wie Progesteron) –  sowie Androstendion (Androgen aus Nebennierenrinde) 
  • Androgene Als Androgene bezeichnet man synthetische oder natürliche Hormone, die die Entwicklung der männlichen Geschlechtsmerkmale steuern. (wie Testosteron)
  • Östrogene Die Östrogene gehören neben den Gestagenen zu den weiblichen Sexualhormonen. Biochemisch handelt es sich bei den Östrogenen um Steroidhormone. Sie werden hauptsächlich im Ovar, in den Zellen der Ovarialfollikel zyklusabhängig produziert. (wie Östradiol)
  • Gestagene Gestagene sind synthetische Gelbkörperhormone, die in ihrer Wirkung dem körpereigenen Progesteron ähneln. Oft wird das Progesteron auch als "körpereigenes Gestagen" bezeichnet. Es wird im Corpus luteum (Gelbkörper) gebildet.
  • Progesteron Progesteron ist ein weibliches Geschlechtshormon, das vom Corpus luteum in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus und, in wesentlich höheren Mengen, während der Schwangerschaft von der Plazenta gebildet wird. Geringe Progesteronmengen werden bei Frauen und Männern auch von der Nebennierenrinde synthetisiert.
  • Androstendion Bei dem Androstendion handelt es sich um ein Steroidhormon, das zur Gruppe der Androgene gehört. Funktionell und strukturell ähnelt es stark dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron. (Androgen aus Nebennierenrinde)
  • Testosteron Testosteron ist ein Steroidhormon und das wichtigste Androgen.
  • Östradiol ein natürliches Sexualhormon aus der Gruppe der Östrogene. Es kommt in synthetischer Form in erster Linie im Rahmen der Hormonersatztherapie bei Patientinnen mit Östrogenmangel zum Einsatz.
  • Gonadotropine Als Gonadotropine bezeichnet man eine Gruppe von speziellen Hormonen, die in Zellen des Hypophysenvorderlappens (HVL) gebildet werden und dem Wachstum von männlichen und weiblichen Keimdrüsen (Gonaden) dienen und anregend bzw. regulierend auf endokrine Funktionen wirken. Gonadotropine steuern die Sexualhormone
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  • FSH/Follikel-stimulierendes Hormon Das Follikelstimulierende Hormon, kurz FSH, ist ein in der Adenohypophyse (HVL) gebildetes Glykoprotein aus der Gruppe der Gonadotropine, welches in den Gonaden die Follikelreifung bzw. Spermatogenese stimuliert.
  • LH/Luteinisierungshormon Das Luteinisierende Hormon, kurz LH, ist in der Adenohypophyse (HVL) synthetisiertes Peptid aus der Gruppe der Gonadotropine, welches in den Gonaden die Synthese und Sekretion von Androgenen bzw. Östrogenen stimuliert. 
  • GnRH Als Gonadotropin releasing hormone, kurz GnRH, bezeichnet man ein Hormon, das im Hypothalamus gebildet wird und bewirkt, dass andere Hormone - die Gonadotropine - freigesetzt werden. Vorsignal zu LH FSH
  • SRY-gen SRY-Gen (sex-determining region of the Y-chromosome) – codiert TDF Gen (testis-determining factor, Hoden-determinierenden Faktor) 
  • Area praeoptica Area praeoptica, vor dem Opticus gelegenes Areal des Diencephalons, das zum Hypothalamus gehört und aus dem Nucleus praeopticus und dem Nucleus suprachiasmaticus besteht. In Area praeoptica medialis befindet sich der sexuell dimorphe Nucleus 
  • sexuell dimorpher Nucleus in Area praeoptica medialis befindet sich der sexuell dimorphe Nucleus  zum Zeitpunkt der Geburt gleich groß, danach stärkeres Wachstum bei Männchen frühe Kastration führt zu verringertem Wachstum des Kerns Testosteron bei neugeborenen Rattenweibchen vergrößert Kern Größe beim Männchen korreliert mit sexueller Aktivität Läsion beeinträchtigt Sexualverhalten allerdings kaum  Kern bereitet vor, aber wohl für Ausführung nicht mehr verantwortlich (1978 entdeckten Gorski und Kollegen, dass einKern in der präoptischen Region bei männlichenRatten um ein Vielfaches größer ist als beiweiblichen Ratten!)
  • Sexueller Reaktionszyklus und seine Phasen – Verlangen – Erregung – Plateau – Orgasmus – Entspannung