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FuI (Fach) / Wiederholungsfragen 10 (Lektion)
Finanzmanagement und Liquiditätssicherung
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- 1. Was gehört zu den Aufgaben des Finanzmanagements? Gestaltung des gesamten finanziellen Entscheidungsfeldes, das sich auf alle betrieblichen Organisationsstufen bezieht, d.h. auf Planung Beschaffung Verwaltung Disposition der Finanzmittel Operatives und Strategisches Finanzmanagement (Kapitalaufnahmen, Aufzeigen von Finanzierungsmöglichkeiten, Finanzstrukturmanagement, REWE, Controlling,…)
- 2. Von welchen Faktoren hängt die Eigenkapitalrentabilität eines Unternehmens ab? rE = r + ( r - rF ) (F/E) von Gesamtkapitalrentabilität (r) Fremdkapitalzins (rF) Verschuldungsgrad (F/E)
- 3. Warum ist auch dann eine übermäßige Fremdfinanzierung nicht sinnvoll, wenn der Zinssatz unter der Gesamtrentabilität des Unternehmens liegt? Durch steigenden FK-Einsatz steigen die Zinsrisiken und die Gewinnschwelle --> Bei Beschäftigungsschwankungen drohen Verluste
- 4. Wie lautet die „Goldene Bilanzregel“? = das Langfristige Vermögen soll auch langfristig finanziert sein. --> Ausschlaggebend: Verhältnis von EK zum Anlagevermögen o EK / Anlagevermögen --> wenn über 1 dann wird die Regel eingehalten
- 5. Was drückt der „Cash-Flow“ eines Unternehmens aus? Nettozufluss liquider Mittel (Geld, das dem Unternehmen zufließt) à Liquiditätsveränderungen Einzahlungen – Auszahlungen Erträge und Aufwendungen, die nicht in der Periode zahlungswirksam sind werden nicht beachtet Auskunft: Wie viele Mittel haben aus dem Umsatzprozess zur Investition, Tilgung, Gewinnausschüttung etc. zur Verfügung gestanden
- 6. Was versteht man unter „Fristenkongruenz“? Quasi Goldene Bilanzregel: Langfristiges Vermögen durch langfristiges Kapital, kurzfristiges Vermögen durch kurzfristiges Kapital Verhältnis zwischen verfügbaren Geldmitteln und fälligen Verbindlichkeiten
- 7. Was versteht man unter einem Liquiditätsstatus? Liquiditätsstatus = Aufstellung aller Zu- und Abflüsse aus dem Unternehmen Feststellung der aktuellen Zahlungsfähigkeit (Gegenüberstellung von Zahlungsmitteln und Zahlungsverpflichtungen); Lenkung der Zahlungen unter Berücksichtigung der Guthaben und Kreditlinien Erstellung vielfach täglich oder min. wöchentlich --> Übersicht aller Ein- und Auszahlungen, um Bedarf an Liquidität anzuzeigen und diese zu optimieren
- 8. Was versteht man unter horizontalen und was unter vertikalen Finanzierungsregeln? Auf Bilanz bezogen Horizontale Finanzierungsregeln Z.B. goldene Regel: Langfristiges Vermögen soll auch langfristig finanziert werden Vertikale Finanzierungsregeln Z.B. Verhältnis von EK-FK (Verschuldungsgrad = Eigenkapital soll mindestens so hoch sein wie das Fremdkapital)
- 9. Was ist das „working capital“? Differenz UV - kurzfristiges FK à Kennzahl für potenzielle Liquidität --> mit langfristigen Mitteln finanziertes UV (Wenn positiv = ein Teil des UV wird mir langfristigem Kapital gedeckt; Wenn negativ = das UV ist nicht ausreichend um alle kurzfristigen Verbindlichkeiten begleichen zu können, d.h. ein Teil des AV ist kurzfristig finanziert)
- 10. Welche Aufgaben gehören zum Liquiditätsmanagement? Alle Maßnahmen der kurzfristigen Finanzdisposition im Unternehmen à Sicherung der Liquidität
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- 11. Was sind „Liquiditätsgrade“? Geben Auskunft ob das Unternehmen liquide ist oder ob Zahlungsschwierigkeiten zu erwarten sind. Dabei werden verschiedene Werte stets in das Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten gesetzt, um festzustellen, ob diese durch die Mittel gedeckt werden können.
- 12. Was ist ein „Ebit“ und was will man damit beschreiben? Gewinn vor Zinsen und Steuern = operatives Ergebnis ermöglicht den direkten Vergleich des betrieblichen Gewinns verschiedener Geschäftsjahre ohne Verzerrung durch schwankende Steuersätze/Zinssätze
- 13. Wie ermittelt man den mittelfristigen Liquiditätsbedarf? Verknüpfung der Kosten- und Erfolgsplanung mit der Bilanz Kapitalbindungsplanung: Aus Planbilanzen werden Veränderungen der Bilanzpositionen abgeleitet, sodass Mittelbindung, Mittelfreisetzung und Finanzierungsbedarf ersichtlich werden
- 14. Wie berechnet sich der Return on Investment (ROI)? ROI = Umsatzrentabilität * Kapitalumschlag o Umsatzrentabilität = Gewinn / Umsatz o Kapitalumschlag = Umsatz / Kapital