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Chemie (Fach) / AC6 (Lektion)

AC6

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  • Mangan Oxzahlen, KZ Darstellung wichtigste Oxidationszahlen:  + II (d5, high spin)  + IV (d3) + VII (d0) bekannt sind - II bis + VII - II  -I   0  +I werden durch Π-Akzeptor-Liganden stabilisiert  (CO2, NO+) KZ 4 oder 6  Darstellung:  2 MnO + Si --> 2 Mn + SiO2 oder Elektrolyse von MnSO4 Lösung 
  • Technetium nur künstlich darstellbar  sendet beta-Strahlen, Halbwertszeit 2*105 Jahre 43 99m Tc wird als Metallkomplex in der medizinischen Diagnostik verwendet 
  • Cr VI Verbindungen Peroxoverbindung:  CrO5  Chrom(VI)peroxid eine Dpbdg zu O, zwei "Dreiecke" mit zwei O Herstellung: Dichromate mit Wasserstoffperoxid in schwefel- oder salpetersaurer Lösung Cr2O72- + 4 H2O2 + 2 H+ --> 2 [CrO(O2)2] + 5 H2O blaue Lösung (Hydroxokomplex), zersetzt sich in Wasser  CrO5 kann durch Ligandenzugabe substituiert werden (z.B. durch Pyridin oder Diethylether) 
  • Cr IV Verbindungen Cr V Verbindungen IV (d2) CrF4 Ba2[CrO4] Sn2[CrO4]  nicht beständig in Wasser, in wässriger Lösung disproportioniert Cr IV zu Cr III und Cr VI  V (d1) CrF5 [CrOF4]- Cr V Verbindungen nicht sehr stabil 
  • Cr III Verbindungen Cr III (d3) III ist stabilste Oxidationszahl des Cr immer oktaedrisch koordiniert ändert Farbe mit Temperaturveränderung [Cr(H2O)6]Cl3           violett, bei tiefen T [Cr(H2O)5Cl]Cl2       hellgrün [Cr(H2O)4Cl2]Cl       dunkelgrün, bei hohen T
  • Cr II Verbindungen starke Reduktionsmittel Cr2+  --> Cr3+ + e- Oktaedrische Highspin Cr II Verbindungen sind Jahn-Teller verzerrt (Aufspaltung des entarteten Zustands durch Erniedrigung der Symmetrie)  [Cr(H2O)6]2+ [Cr(NH3)6]2+ Cr II Verbindungen bilden Cr-Cr-Mehrfachbindungen 
  • Uranerze Uraninit/Pechblende UO2 U4+ kdp, O2- in allen Tetraederlücken  Carnotit K2[UO2|VO4]2 . 3 H2O
  • Urananreicherung es gibt zwei nat. Isotope: 238U = 99,3 % und 235U = 0,7 % 235U wird angereichert ab 20 % 235U spricht man von HEU (highly enriched uranium) für Reaktoren braucht man Anteil von 2-5 % für Kernwaffen von ca 90 %  Darstellung UF6 UO2 + 4 HF (bei 200°) --> UF4 + 2 H2O  UF4 + F2 -->  UF6 in Gaszentrifugen wird gasförmiges UF6 nach Uranisotopen getrennt (über 90.000 rpm= Umdrehungen/Minute)
  • Anwendung von V2O5 Chemische Industrie:  Katalysator im Kontaktverfahren zur Herstellung von H2SO4 V2O5 + SO2  --> V2O4 + SO3 V2O4 + 1/2 O2  --> V2O5 SO3 + H2SO4 --> H2S2O7 (Dischwefelsäure)  H2S2O7 + H2O --> 2 H2SO4
  • Ansäuern Chromatlösung Chromat-Dichromat-Ggw CrO42-  + H+ -> <-  HCrO4-                                 bei pH 6-7      liegt Ggw links, gelb  2 HCrO4- -> <- Cr2O72- + H2O                      bei pH 2-6b    im Ggw, orange HCrO4- + H+ -> <- H2CrO4 (Chromsäure)      bei pH 1        liegt Ggw rechts, rot  K = 102,2
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  • Struktur Chrom II acetat [Cr(CH3COO)2]2 . 2 H2O d4-highspin-Komplex Jahn-Teller-verzerrtes Metallzentrum
  • Beispiele Metall-Metall-Bindung für die Bindungsordnungen: 1, 2, 3, 4 1           [Mo2Cl9]3- 2 (d2)    [Mo2(OR)8] 3 (d3)     [W2Cl9]3- 4 (d4)    [Re2Cl8]2-
  • Rhenium und Technetium Eigenschaften Verwendung Heptoxide Trioxide Re: Re ist seltenes Element+ VII typische Oxidationszahl + II Verbindungen sehr selten bei + III Verbindungen gibt es Re-Re-Mehrfachbindungen KZ 4, 6, 7, 8, 9 Legierungsbestandteil Verwendung in der Herstellung von bleifreiem Benzin Tc: Radiomedizin (99mTc), schwache Strahlung, kurze Verweilzeiten, ungiftig, Leber, Gelenke, Schilddrüse 99Mo -> 99mTc -> 99Tc -> 99Ru Heptoxide: Tc2O7, Re2O7  durch Verbrennung an der Luft  Trioxid:  ReO3 durch Reduktion von Re2O7 mit CO
  • Rhenium und Technetium Hydride Halogenide Hydride mit Re/Tc:  KReO4 + Na/K (in Ethylendiamin, C2H8N2) --> K2ReH9  KTcO4 + Na/K (in Ethylendiamin) --> K2TcH9 es entsteht ein dreifach überkapptes trigonales Prisma  Halogenide:  ReCl3  Re3Cl9-Einheiten mit Re3-Clustern  im festen Zustand ist es ein (ReCl3)x Polymer [Re2Cl8]2-  Octachloridodirhenat (hat eine Vierfachbindung)