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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Fach) / Das visuelle System (Lektion)

Grundlagen

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  • Wozu dient Wahrnehmung? =Ermöglicht zielgerichtetes Handeln in der Umwelt zum Überleben
  • Definition Wahrnehmung =Die Summe der Prozesse, mit deren Hilfe wir Informationen, Wissen über externe Objekte und Ereignisse gewinnen
  • Wahrnehmungsarten -Licht -Ultraschall (Fledermäuse) -Elektroortung (Haie und Rochen) -Magnetsinn (Zugvögel)
  • Wahrnehmung ist... -subjektiv -kontruiert -erfahrungsabhängig -kontext- und kulturabhängig
  • 3 Stufen Prozess der Wahrnehmung 1. Sensorische Prozesse: Umwandlung von physikalischer Ernergie in Gehirn Kodierung 2.Perzeptuelle Organisation: Zusammenfügung zu einheitlicher Wahrnehmung 3.Identifikation/ wiedererkennen von Objekten: weist der bedeutung Erfahrung/Erinnerung zu Bottom-up Verarbeitung: aufsteigende Informationsverarbeitung, Analyse durch Sinnesrezeptor, Integration zum Gehirn Top-Down Verarbeitung: absteigende, konzeptgesteuerte Informationsverarbeitung: Steurung durch höhere mentale Prozesse( Durch Erfahrung und Erwartung wird Info interpretiert)
  • Visuelle Areale im Kortex -Areale/Gruppen reagieren auf: Lichtreize, bestimmte Farbkombinationen, hell-dunkel Kontraste, Lichtbewegung -Diese Eindrücke vergleicht das Gehirn mit gespeicherten Bildern, deswegen ist eine Wiederkennung bsp. von Gesichertn möglich -Aus Gesamteindrücken nimmt das Gehirn dann Form, Fabe, Bewegung wahr und ist in der Lage ein Muster wiederzuerkennen
  • Linse =Reflektiertes Licht wird in Linse gebündelt
  • Ziliarkörper =verändert die Krümmung der Linse so, dass das fixierte Objekt scharf abgebildet wird (Akkommodation)
  • Iris =Regelt die einfallende Lichtmenge, wie die Blende einer Kamera (Adaption)
  • Sehachse =fixiertes Objekt liegt in der Sehachse und wird auf der Fovea abgebildet
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  • Fovea =Der Bereich des schäfsten Sehens auf der Retina
  • Retina (Netzhaut) =auf der Retina werden die Lichtsignale durch chemische Reaktionen in neuronale Informationen umgewandelt
  • Glaskörper =gallertartige Masse, die das Auge ausfüllt
  • Sehnerv =leitet die neuronalen Informationen der Retina an das Gehirn
  • Papille (blinder Fleck) =Wo der Sehnerv das Auge verlässt, sind keine Rezeptorzellen und deshalb ist dort keine Wahrnehmung möglich 
  • Stäbchen =Fotorezeptor -sind sehr lichtempfindlich (Dämmerungssehen) -erkenen schwarz/weiß -ermöglichen peripheres Sehen
  • Zapfen =Fotorezeptoren -ermöglichen Detailsehen -können Farben unterscheiden -sind in der Fovea konzentriert 
  • Die Netzhaut ( Prozess) -einfallendes Licht löst photochemische Reaktion in Stäbchen und Zapfen im hinteren Retinabereich aus  -Dies aktiviert die Bipolarzellen -Diese aktivieren die Ganglienzellen -Diese laufen zusammen und bildem den Sehnerv
  • Funktionen der Netzhaut (Retina) -Umwandeln von Lichtphotonen in Nervenimpulse  -Verarbeiten der Impulse  -Weiterleiten der gefilterten Lichtinformation ins Gehirn
  • Licht und Sehen -Wir sehen elektromagnetische Wellen zwischen 400 und 700 Nanometern Wellenlänge -Wir können Objekte sehen, wenn die Lichtwellen reflektieren - Die wahrgenomme Farbe egibt sich aus der Zusammensetzung der reflektierten Lichtwellen -Lichtberechung an Objektkanten gibt uns Informationen über die Objektbeschaffenheit 
  • Akkomodation Der Ziliarkörper verändert die Krümmung der Linse so, dass das fixierte Objekti scharf abgebildet wird 
  • Adaption =Iris regelt die einfallende Lichtmenge -Das Auge kann seine Lichtempfindlichkeit erhöhen -Die Steigerung erfolgt durch die Regeneration lichtempflindlicher Pigemente (Stäbchen und Zapfen) -Während der Apation verschiebt sich das sektrale Helligkeitsempfinden 
  • Charisma opticum -Hier kreuzen sich die Sehnerven -Im linken visuellen Kortex entsteht eine Repräsentation des rechten Gesichtsfelds u. anders
  • Ausfälle des visuellen Assoziationskortex: Agnosie =Störung des Erkennens (ohne sensorische Defizite, kognitive Ausfälle, Aufmerksamkeitsstörungen etc. vorliegen) -Schädigung in Arealen führt zu Aufällen in der Benennung von gesehenen Objekten -Patienten bemerken Objekte, können Sie aber nicht benennen
  • Ausfälle des visuellen Assoziationskortex: Prosopagnosie = Unfähigkeit Menschen am Gesicht wieder zu erkennen: eine Störung des visuellen Erkennens  -Ursache: Schädigung des Gehirns z.b. Schlaganfall oder Unfall, teilweise auch vererbt 
  • Laterale Hemmung =Kontrastverstärkung  -eine visuelle Kante ist die eigtnliche Wahrnehmung eines Kontrasts zweier benachbarter Stellen im Gesichtsfeld Laterale Hemmung als allgemeines Verschaltungsprinzip im Gehirn: benachbarte visuelle Zellen hemmen sich gegenseitig  -An den Übergängen zu helleren (oder dunkleren) Bereichen ist die Hemmung durch die NAchbarzellen schwächer (oder stärker) -Dadurch erscheinen dunklere Felder am Rand heller, hellere Felder am Rand dunkler