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Klinische Chemie (Fach) / Messung (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Daniel1 erstellt.

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  • xx Messung bei Berthelot-Methode (Harnstoff) - gegen Reagenzienleerwert - mit Standardvergleich
  • xx Messung bei GOD-PAP-Methode - gegen Reagenzienleerwert - mit Standardvergleich
  • xx Messung bei Biuret-Methode (Gesamteiweiß) - gegen Reagenzienleerwert - mit Standardvergleich
  • xx Messung bei Azobilirubin-Methode - gegen Probenleerwert
  • xx Wozu wird bei Bilirubin gegen den Probenleerwert gemessen? Stark ikterische Seren zeigen eine intensiv gelbe Farbe mit einer hohen Eigenabsorption. Wird dieses bei der Messung der Analysenansätze nicht berücksichtigt, würden immer fälschlich zu hohe Bilirubinkonzentrationen berechnet werden. Daher muss in diesem Fall gegen einen Probenleerwert gemessen werden. Mit einem Probenleerwert wird die Eigenfarbe einer Probe ausgeglichen (kompensiert). Dies bedeutet, dass für jede Probe ein eigener Probenleerwert mitgeführt werden muss. Mit Hilfe des Probenleerwertes wird am Fotometer E/A = 0 eingestellt (Nullpunkt-Einstellung).
  • xx Wozu wird gegen den Reagenzienleerwert gemessen? Da das verwendete Reagenz eine Eigenfarbe besitzt, muss gegen einen Reagenzienleerwert gemessen werden, um diese Eigenfarbe zu kompensieren. Würde man dies nicht tun, so wären die gemessenen Extinktions/Absorptionen falsch zu hoch und damit auch die errechneten Konzentrationen im Untersuchungsmaterial fälschlich zu hoch.                  Mit Hilfe des Reagenzienleerwertes wird am Fotometer E/A = 0 eingestellt (Nullpunkt-Einstellung)
  • xx 7 Wozu Messung mit Standardvergleich bei GOD-PAP-Methode (Glukose)? Bei einer Glukose-Bestimmung mit GOD liegt kein stöchiometrisches Verhältnis vor, da die GOD mit Katalase verunreinigt ist. Katalase spaltet O2 von H2O2 ab. Dies bedeutet, dass im Proben-Reagenzgemisch weniger H2O2 vorhanden ist als dem Reaktionsablauf nach (im stöchiometrischen Verhältnis) hätte vorhanden sein müssen. Die Berechnung kann daher nicht über ε ^ ac erfolgen, sondern über einen mitgeführten Standard.
  • xx 8 Wozu Messung mit Standardvergleich bei Biuret-Methode (Gesamteiweiß)? ε ^ ac ist unbekannt. (Durch das Mitführen eines bekannten Standards können auch Einflüsse wie unterschiedliche Inkubationstemperatur, -zeit, Lichteinfluss und dgl. ausgeglichen werden, da davon auszugehen ist, dass diese Einflüsse sich sowohl auf den Standard als auch auf die Proben auswirken und somit bei der Konzentrationsberechnung kompensiert werden können.)
  • xx 9 Wozu Messung mit Standardvergleich bei Berthelot-Methode (Harnstoff)? ε ^ ac des Farbstoffs ist unbekannt (der Einfluss der Inkubationstemperatur auf die Farbentwicklung spielt eine große Rolle), daher erfolgt die Berechnung über einen mitgeführten Standard.
  • x 10 Was ist eine kinetische Bestimmung? messen der Produkte während der Reaktion
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  • x 11 Was ist eine Endpunktbestimmung? messen der Produkte nach der Reaktion
  • x 12 Wie funktioniert der enzym. Farbtest? 1. spez. enzym. Reaktion - Reaktionsprodukte nicht fotom. messbar 2. Indikatorreaktion - Reaktionsprodukt aus 1. wird chem. umgesetzt →    neues Reaktionsprodukt fotom. messbar
  • x Was für eine Bilirubinart findet man physiologischer Weise im Urin/Plasma? Urin- D Bil (direktes Bilirubin) Plasma- I Bil (indirektes Bilirubin)
  • x Was ist die Ursache für den Anstieg von Serumbilirubin? -prähepatisch: z.B. Erythrozytenzerfall erhöht → I Bil erhöht -hepatisch, intrahepatisch: z.B. Leberzirrhose → I Bil erhöht, Hepatitis → D Bil erhöht -posthepatisch: z.B. Abflussbehinderung → D Bil erhöht
  • x Wann besteht eine Urämie (Ursachen)? wenn Harnstoff erhöht ist prärenal: Fieber, Hunger reanl: Niereninsuffizienz postrenal: Tumor, Urolethiasis
  • x Nenne das Lambert-Beer(sches)-Gesetz die Extinktion (Adsorption) ist der Konzentration und Schichtdicke bei konstanter Wellenlänge direkt proportional E = ελ · c · d            ελ-Extinktionskoeffizient A = ac · c · d            ac-Apsorptionskoeffizient
  • x Was sind die Vorraussetzungen für fotom. Messungen? -monochromatisches Licht (ideal 1nm Bandbreite) -verdünnte Lösungen (<0,1 mol/L) (für quantitative klinisch chem. Bestimmungen muss man im Bereich des Absorptionsmaximums messen)
  • x Wovon sind fotom.Messungen abhänigig? - Wellenlänge d. verwendeten Lichts - Konzentration d. Analyten i.d. Lösung - Schichtdicke d. durchstrahlten Küvette
  • x Nenne 2 Fotometertypen Spektralfotometer: Kontinuumstrahler + Prismen-, Gittermonochromator Spektrallinienfotometer: Diskontinuumstrahler + Filter
  • x Was macht ein Dis-/Kontinuumstrahler? Nenne den Weg von Lichtquelle bis zur Meßwertanzeige Kontinuumstrahler: sendet kontinuierlich Licht aus Diskontinuumstrahler: sendet diskontinuierlich Licht aus Strahlungsquelle→Optik+Blende→Lichtzerlegung(Filter/Monochromator)→Blende→Küvette→Strahlungsempfänger (Umwandlung von Lichtenergie in elektr. Energie)→Galvanometer (Meßwertanzeige)
  • x Nenne die 3 Auswertungen fotom. Messungen 1.- Analyt folgt LBG, ε/ac ist bekannt      A = ac · c · d 2.- Analyt folgt LBG, aber ε/ac ist unbekannt      pro Analysenreihe 1Standard/Kalibrator      CProbe / EProbe = CStandard / EStandard  →  CProbe = CStandard / EStandard · EProbe 3.- Analyt folgt LBG nicht      pro Analysenreihe mehrere Standards/Kalibratoren (5-8)
  • x (Emissionsflammenfotometer) Nenne die 2 Lösungen und deren Aufgabe 1.- Standby-Lsg.: Spülen des Systems, Standby-Betrieb verhindert trockenlaufen des Gerätes 2.- Lithiumverdünnungs-Lsg.: Verdünnung von Probe und Standard, Nullpunkteinstellung des Na+ und K+-Kanals       - Kalibration (2-Pkt.Kalibration)         a)- Nullpunkteinstellung des Na+ und K+-Kanals mit Li.-Verd.-Lsg               Ca-Kana´l: Gerätseitig rechnerisch         b)- Standard-Lsg. (Gerät kalibriert selbst)