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Wissenschaftstheorie (Fach) / Wahrheit + Konstruktion (Lektion)

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  • Wieso ist der wiss. Fortschritt wichtig? da die Wiss. ein epistemisches Ziel haben, d.h. ihre Bemühungen zielen auf etwas (z.B. Erkenntnis, Erklärungen)
  • Aufgrund welcher Kriterien kann wiss. Fortschritt festgemacht werden? extern-quantitative Kriterien: z.B. Statistiken, wie viel publiziert wurde extern-qualitative Kriterien: z.B. Nützlichkeit der wiss. Erkenntnisse intern-quantitiative Perspektive: je mehr Wissen erarbeitet wird, detsto stärker schreitet Wissenschaft voran intern-qualitative Perspektive: berücksichtigt neben der quantitativen Menge des neuen Wissens auch die Verständnistiefe von Problemen
  • Wie lässt sich der Fortschritt darstellen oder rekonstruieren? (Popper) Welche 2 Probleme gibt es hierbei bei Popper (als Ausgangspunkt)? Poppers Falsifikationismus Jede Theorie sollte nur so lange als vorläufiges Gesetz gelten, bis sie durch ein Experiment widerlegt (falsifiziert) wird! Probleme: Abgrenzungsproblem und Induktionsproblem
  • Betrifft Charakterisierung wiss. Dynamik: Beschreibe hierzu Poppers 1. Problem (Induktionsproblem)! emp. Wissenschaften sind durch Methode der Induktion gekennzeichnet (durch Schlüsse von besonderen Sätzen auf allgemeine) beim Induktionsschluss fehlt Induktionsprinzip, das den Übergang von besonderen zu allg. Sätzen logisch korrekt regelt Induktionsprinzip bei empirisch-synth Sätzen nicht mögl -> infiniter Regress! stattdessen: Deduktive Überprüfung! (deduktive Methodik der Nachprüfung)
  • Laut Popper ist Induktion als wiss. Methode nicht zu rechtfertigen. Stattdessen soll deduktiv überprüft werden. Beschreibe die deduktive Methodik der Nachprüfung! Was versteht man in diesem Zusammenhang. dass es eine "Theoriegeladenheit der Beobachtung" gibt? Im krit. Rationalismus geht es um Falsifikationismus anstatt um Begründungsdenken, d.h. Sätze können nur von anderen Sätzen widerlegt werden hierbei geht es um Basissätze als Überprüfungsinstanzen, wenn Theorie geprüft wird Basissätze: dies sind Überprüfungsinstanzen oder „Tatsachenfeststellungen“, auf die hin die Theorie geprüft wird.       "Wir nennen eine Theorie nur dann falsifiziert, wenn wir Basissätze anerkannt haben, die ihr widersprechen!" Theoriegeladenheit der Beobachtung:  Beobachtungen sind von Theorien durchsetzt Beobachtungen werden Problemen+Theorien geleitet
  • Betrifft Charakterisierung wiss. Dynamik: Beschreibe das Abgrenzungsproblem nach Popper (d.h. wie könnten wiss. Sätze von nichtwiss. Sätzen unterschieden werden?) -> Kritischer Rational. nach Popper: Falsifizierbarkeit: die Abgrenzung wiss. Sätze sieht er in ihrer Falsifizierbarkeit ->wiss. Sätze müssen falsifizierbar sein können und daher auch überprüfbar sein! Fallibilismus: d.h. die Annahme, dass Thoerien prinz. falsch sein können, da man Gegenteil nicht beweisen kann. Folge: Wahrheitsbegriff kann als Ziel nicht erreicht werden daher hat er Approximationstheorie der Wahrheit vorgeschlagen: Annäherung an Wahrheit durch permanentes Überprüfen, Widerlegen...)
  • Betrifft Charakterisierung wiss. Dynamik: Kuhn hat einen anderen Zugang zur Darstellung von wiss. Dynamik. Beschreibe sein Phasenmodell Kuhns Phasenmodell: er sieht die wiss. Entwicklung als eine Folge traditionsgebundener Perioden, zwischen denen nicht-kumulative Umbrüche liegen. Für die Folge traditioneller Phasen gibt es 4 Phasen: Phase: Standards in Wissenschaft herausbilden, bis man Paradigma hat. Dieses bildet den Rahmen künftiger Forschung Phase der Normalwissenschaft: geprägt durch gemeins. Abrbeit an unterschiedliche Problemen. Hier verläuft Fortschritt kumulativ, d.h. neue Erkenntnisse vermehren sich stetig Phase der Krise: wenn sich im Rahmen des herrschenden Paradigmas Probleme häufen u sich Ansichten ändern. Dann muss Paradigma neu ausgerichtet werden Phase des Übergangs zu neuem Paradigma: "wiss Revolution" (meist durch Generationenwechsel)
  • Was bedeutet nach Kung der "nicht-kumulative Paradigmenwechsel"? d.h. das der Übergang von einem Paradigma zu neuem nicht kumulativ verläuft. sieht er eher als Sprung, da Dinge anders gesehen werden seiner Meinung nach vertrauen Wissenschaftler in Problemlösungskraft einer Theorie daher lehnt er die Möglichkeit einer Falsif. ab
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