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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Fach) / Nervenzellen (Lektion)

Grundlagen

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  • Neurone (Nervenzellen) -Hauptzellen -Weiterleitung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen
  • Gliazellen -Helferzellen -Fähigkeit zur Zellteilung -Stützen, ernähren, Abwehr oder Isolierung von Neuronen -Es gibt verschiedene Arten 
  • Aufgabe des Neurons -Infomrationen empfangen, verarbeiten und weiterleiten (elektro-chemische Signale) -Unterscheiden sich in: Gestalt, Größe, chemischer Zusammenhang, Funktion
  • Zellkörper (Soma) Zentrum des zellulären Stoffwechsels
  • Dendriten -Verbindung zu anderen Neuronen zur Informationsaufnahme -Struktur erleichtert Vernetzung
  • Axon -Fortsatz des Zellkörpers zur Informationsleitung -Transport weg vom Zellkörper
  • Myelinschicht -Fetthaltige Umhüllung des Axons -Sicherung und Beschleunigung der Impulsleitung -Schnürringe als Unterbrechung
  • Kollateralen -Verzweigungen an den Enden des Axons mit Verdickungen am Ende, die sich mit anderen Neuronen oder Muskeln verbinden
  • Synaptische Endigung -Kontaktfläche zu Dendriten oder Muskeln -Informationsweitergabe findet chemisch oder elektrisch statt
  • Myelin =Nervenisolierung  -weiße Subastanz im Gehirn -Leitungsgeschwindigkeit wird durch die Dicke des Myelins bestimmt (Markscheide): je dicker das Myelin umso schneller die Gewindigkeit -hat kleine Lücken, zwischen den das AP weiter springt = vervielfacht Leitungsgeschwindigkeit
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  • Axonhügel Kegelförmiger Bereich an der Verbindung zwischen dem Axon und seinem Zellkörper
  • Oligodentrocyten (Gliazelle) =Art der Gliazellen -Ummanteln mehree Neuronen (elektrische Isolation) -Förderung der Neuronenvernetzung -Schutz- u. Stützelemente -Entgiftung, absorbiert tote Zellen -Verbesserung der Nevenleitung= Grundlage der Myelinschicht
  • Schwann-Zellen (Gliazelle) =Art der Gliazelle im peripheren Nervensystem -Ummantelt jeweils ein Axon: bildet ein Myelinsegment  -Schutz- u. Stützelemente -Können Axon nach Schädigung regenerieren 
  • Ruhemembranpotential -Neuron ist in seinem Inneren negativ geladen -Zellumfeld ist positiv geladen
  • Ionentransport -Schneller Austausch elektrisch gelanderen Teile durch Kanäle in der Zellwand mit der Natrium-Kalium Pumpe
  • Refraktärzeit -Zeit die notwendig ist, um das Rahepotential wieder herzustellen -Zelle in dieser Phase nicht aktivierbar 
  • Zeitliche Summation Potentiale im Neuron "schaukeln sich auf", weil die Refraktärzeit nicht vollständig durchlaufen wird
  • Räumliche Summation Mehrere erregende Synapsen bewirken zusammen Depolarisation bis zum Aktionspotential
  • Hemmung Durch hemmende Neurone kann es zu einer gehemmten Neurotransmitterausschüttung kommen
  • Hebbsche (Lern-)Regel =liefert eine Erklärung für das Lernen in Neuronalen Netzwerken über Neuronenm die gemeinsame Synapsen haben -Je häufiger das eine Neuron mit dem anderen aktiv ist, um so mehr erhört sich die Übertragungsfrequenz (umso bevorzugter reagieren die Neurone aufeinander) -Synaptische Plastizität ist die Grundlage von Lernen und Gedächtnis
  • Synaptische Vesikel =kugelförmige Membranpakete, die Neurotransmittermoleküle bis zur Freisetzung an der Synapse speichern
  • Neurotransmitter =chemische Botenstoffe -Regulieren physische, psychische und emotionale Erfahrung -Fast alle Funktionen werden über Neurotransmitter kontrolliert -Gestörtes Gleichgewicht: Risiko von Depression -Drogen verändern/verlangsamen die Wirkung von Neurotransmittern
  • Endknöpchen =Axone enden in kugelförmigen Endknöpfchen -Diese liefern den mechanismus zur Übermittlung der Signale an einen anderen Dendriten oder Zellkörper
  • Endknöpchen =Axone enden in kugelförmigen Endknöpfchen -Diese liefern den mechanismus zur Übermittlung der Signale an einen anderen Dendriten oder Zellkörper
  • Schritte der Aktivierung von Neurotransmittern 1. Synthese = Neurotransmittermoleküle werden aus Vorläufermolekülen und Einfluss von Enzymen synthetisiert 2.Speicherung in den Vesikeln 3.Abbau von entwichenen Neurotransmittern durch Enzyme 4.Exocythose= Ap veranlasst Vesikel mit der Membran zu verschmelzen und die Neurotransmitter in den präsynaptischen Spalt zu geben 5.Hemmende Rückkopplung= Freigesetze Neurotransmitter binden an Autorezeptoren und verhindern weitere Ausschüttung 6.Aktivierung von postsynaptischen Rezeptoren durch die Neurotransmitter 7.Deaktivierung  der Neurotransmitter durch Re-up-take oder enzymischen Abbau
  • Glutamat =am meisten verbreiteter erregender Neurotransmitter (50% der Gehirnneuronen setzen Glutamat frei)
  • GABA und Glycin =wichtigster hemmender Neurotransmitter (33-50% der hemmenden im Gehirn) -Gylcin wirkt im Rückenmark und Hirnstamm
  • Acetylcholin (ACh) =kann hemmend oder erregend sein -Haupttransmitter des vegetativen Nervensystems -Botenstoff, mit dem Neurone im Rückmark ihre Signale an Muskeln übertragen
  • Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin) -Adrenalin= Botenstoff des sympathischen Nervensystems (aktivierend) -Noradrenalin= Gehirn (Aktivierung -Dopamin= Gehirn: Lernprozesse, Belohnung, Suchtentwicklung, Willkürmotorik
  • Serotonin -Wird im Hirnstamm produziert -Regulation von Rhythmen (Schlaf-Wach, Hunger, Durst) emotionale Befindlichkeit, Schmerzwahrnehmung -Serotonin (mangel) wird mit Depressionen und Essstörungen in Verbindung gebracht
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  • Neurone Plastizität und neuronales Lernen =Neuronale Verbindungen sind lernfähig -Reduzierung oder Erhöhung von Synapsenempfindlichkeit für die Neurotransmitter -Erhöhung oder Reduktion der Rezeptoranzahl -Erhöhung oder Reduktion der Anzahl an Synapsen