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Ethologie der Katze (Fach) / Katze 3 (Lektion)

Spezielle Ethologie der Katze

Diese Lektion wurde von Colmsee erstellt.

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  • Worin unterscheidet sich die durchschnittliche Hauskatze von ihrer wilden Stammform der Falbkatze? (1x) a) durch das Fehlen der charakteristischen, kleinen Ohrbüschel b) durch Verhaltensänderungen, die eine Fortpflanzungsschranke errichten c) durch die kürzeren Extremitäten d) durch genetische Veränderungen, die eine fruchtbare Verpaarung mit der Falbkatze verhindern e) durch das Fehlen des charakteristischen schwarzen Sohlenflecks. c
  • Was versteht man unter einem Antrieb? (1x) a) einen physikalischen Impuls, z. B. beim Absprung b) eine klassische oder instrumentelle Konditionierung c) eine Anregung zum Reagieren auf Außenreize d) eine Neigung zu bestimmten Taxien e) eine innere Triebfeder, bestimmte Tätigkeiten auszuführen e
  • Wann traten die ersten Hauskatzen im westlichen Europa auf? (1x) a) vor 3500 Jahren, in einer Darstellung als Begleiterin der Göttin Freia b) um 850 an karolingischen Fürstenhöfen c) um 700-300 v. Chr., als Gravur in einer Skythischen Silbervase d) um 550 v. Chr. durch phoenizische Seefahrer b
  • Welches ist die Besonderheit in der Geschichte der Domestikation der Katze? (1x) a) Die Katze ist ein "junges" Haustier b) Die Katze ist auch heute noch kein richtiges Haustier c) Die Domestikation erfolgte über die Verehrung der Katze als Göttin im alten Ägypten d) Über die Geschichte der Domestikation der Katze ist viel weniger bekannt als bei anderen Tieren. e) die Selbstdomestikation der Katze e
  • Was verstehen wir unter "Ausdruck" bei Katzen? (1x) a) ein Verhalten mit Mitteilungsfunktion b) eine Bekundung eines Empfindens c) einen Auslöser d) innerartliche Kommunikation a
  • Was zeigt "Du-Evidenz" einer Katze im Spiegelexperiment? (2x) a) sie starrt lange in den Spiegel b) Sie führt eine Nasenkontrolle mit dem Spiegelbild aus c) Sie droht das Spiegelbild an d) Sie kann nichts Sinnvolles im Spiegel sehen e) Sie ignoriert das Spiegelbild b + c
  • Warum sind Hauskatzen in ihrem Erscheinungsbild en Europäischen Waldwildkatzen (Felis Silvestris) ähnlicher geworden? (1x) a) durch Hybridisierung Felis libyco f. catus mit F. Silvestris b) durch Einflüsse von Domestikation und Klima c) durch die veränderten Anforderungen beim Beutefang d) wegen der Zuchtwahl durch den Menschen b
  • Welche besonderen Lernvorgänge kennen wir von Katzen? (1x) a) durch adaptive Modifikation des Verhaltens b) durch Imitation c) Erkundungsverhalten d) neukombiniertes Verhalten durch Abrichtung e) Verhaltensanpassung durch individuelle Erfahrung b
  • Wie sieht der durchschnittliche Speiseplan einer freilebenden bzw. verwilderten Katze aus? (1x) a) 30% Wald-, Wühlmäuse usw. 50% Vögel, 20% Kaninchen b) 40% Wald-, Wühlmäuse usw. 30% Vögel, 30% Niederwild c) 50% Wald-, Wühlmäuse usw. 30% Vögel, 20% Insektenfresser d) 70% Wald-, Wühlmäuse usw. 20% Vögel, 10% anderes e) 60% Wald-, Wühlmäuse usw. 10% Vögel, 20% Niederwild, 10% Insekten d
  • Warum schließen sich Hauskatzen vertrauten Menschen näher an als anderen Katzen? (2x) a) weil der Mensch sie regelmäßig füttert b) weil der Mensch für die Katzen viele positiv empfundene Rollen einnimmt c) weil sie die Überlegenheit des Menschen anerkennen d) weil der Mensch zu wenig den "Artgenossen" der Katze darstellt, um als Konkurrent zu wirken e) stimmt nicht, die Katze versteht zwar dem Menschen zu schmeicheln, sie kennt aber als Einzelgänger keine persönliche Anhänglichkeit an ihn. b + d
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  • Was bedeutet es, wenn die Katze abwechselnd die Vorderpfoten spreizt und die Krallen ausfährt? (1x) a) eine leichte Gereiztheit b) ein "Zurechttreteln" einer weichen Unterlage vor dem Niederlegen c) eine frühkindliche Verhaltensweise d) die Katze ist etwas verunsichert c
  • Wie verhält sich das Instinktrepertoire von Feliden gegenüber dem ursprünglicherer Raubtiere, etwa der Raubbeutler? (1x) a) Feliden haben ein reicheres Instinktrepertoire und müssen deshalb diesem weniger Erlerntes hinzufügen b) Feliden haben ein vielfältigeres Instinktsystem und können und müssen deshalb mehr lernen c) Feliden haben ein ärmeres Instinktsystem, dafür können sie aber mehr erlernen. d) Feliden haben ein einfacheres Instinktrepertoire, das sie jedoch sehr gezielt einzusetzen verstehen. b
  • Was ist ein "Eindruck"? (1x) a) der notwendig zugehörige (entsprechende Gegenpol eines Ausdrucks b) erfolgreiche Kommunikation c) das Erfassen eines Ausdrucks d) die Antwort auf den Ausdruck c
  • Sollte man empfehlen, eine Katze beim Umzug in ein neues Wohngebiet mitzunehmen? (1x) a) nein, eine Katze hängt mehr am Haus als am Menschen b) ja, die Katze hängt mehr am Menschen als an der Umgebung c) ja, wenn man die Katze künftig ausschließlich in der Wohnung hält d) meistens ja, es kommt auf die Katze und auf die Begleitumstände an. e) nein, sie leidet zu sehr unter dem Umzugsstress d
  • Warum gibt es keine Gebrauchtkatzenrassen? (1x) a) Katzen entziehen sich gewöhnlich einer Zuchtwahl durch den Menschen b) Katzen lassen sich nicht gut abrichten c) man hat sich nie für eine entsprechende Zucht interessiert d) Katzen sind in ihrer genetischen Diversität zu eingeschränkt e) die Ergebnisse solcher Zuchten sind zu wild und deshalb für den durchschnittlichen Haushalt nicht geeignet. a
  • Soll sich ein Mensch, der sich auf vertrauten Fuß mit Katzen stellen will, mittels "kätzischem" Ausdruck mit ihr verständigen? (1x) a) ja, sonst könnte sie den Menschen ja nicht verstehen b) besser nicht, die Gefahr von Missverständnissen ist zu groß c) ja, dies vertieft die Vertrautheit d) besser nicht, abgesehen von einigen Ausnahmen d
  • Das Blinzeln der Katzen gilt dem menschlichen Lächeln als (1x) a) homolog b) analog c) homolog d) analogistisch b
  • Sind Hauskatzen nun Einzelgänger oder nicht? (1x) a) nein, sie leben auch gern gesellig b) ja, doch mit bestimmten geselligen Neigungen c) nein, schließlich kann man Katzen auch zu mehreren halten d) ja, sie kommen allein am besten zurecht b
  • Soll die Katze mit in den Urlaub genommen werden? (1x) a) ja, wenn man sie von klein auf ans Reisen gewöhnt, geht es gut b) ja, schließlich hängt die Katze mehr am Menschen als am Haus c) nein, Katzen leiden im allgemeinen unter den Veränderungen d) nein, es ist besser, die Katze in einer Tierpension unterzubringen c
  • Welche Rassekatzen kann man als "sprechbehindert" bezeichnen? (2x) a) die Siamkatze b) weiße Katzenrassen mit blauen Augen c) die Pudelkatze d) die Manxkatze e) die Bengalkatze c + d
  • Warum sind die meisten Katzen im Vergleich zur Mäusejagd bei der Singvogeljagd nicht besonders erfolgreich? (1x) a) Singvögel sind zu unruhig b) Singvögel sind zu selten geworden c) Singvögel sind für Katzen weniger reizvoll als Mäuse d) Singvögel sind wegen ihrer Federn für Katzen nicht sehr bekömmlich a
  • Tierarztbesuch: In der Praxis oder bei der Katze zu Hause? (1x) a) Besser zu Hause, der Transportweg zu Praxis bedeutet für die Katze unnötig Stress b) im allgemeinen besser in der Praxis b
  • Was ist das "Plaudern" der Hauskatzen? (2x) a) eine Übersprungshandlung, ähnlich dem "Schnattern" b) eine kindliche Lautäußerungsform c) eine besondere Art sozialer Stimmfühlung d) eine komplexe Form der Mitteilung e) eine Überlagerung verschiedener Lautgebungsformen c + e
  • Wie lange zumindest soll man eine Jungkatze bei der Mutter lassen? (1x) a) so lange, als sie auf die Muttermilch angewiesen ist b) etwa 8-9 Wochen c) 3 Monate d) 6 Monate e) 9 Monate c
  • Was bedeutet es, wenn die Katze einem Menschen während des Streichelns das Hinterteil zuwendet? (1x) a) eine Geste des Vertrauens b) eine leicht sexuell betonte Gestimmheit c) das Präsentieren eines sexuellen Auslösers d) einen Kontaktabbruch a
  • Warum glaubt man, dass nur wenige Katzen Ratten töten können) (1x) a) weil Ratten normalerweise zu angriffslustig sind b) weil Katzen gewöhnlich viel zu großen Respekt vor Ratten haben c) weil die üblichen Laborversuche fehlerhafte Ergebnisse bringen d) weil auch die Wanderratte inzwischen selten geworden ist c
  • Trauern Katzen um einen verstorbenen Artgenossen? (1x) a) nein, sie sind froh, die Zuneigung ihres Menschen nun nicht mehr teilen zu müssen b) nein, Trauer, Freude und ähnliche Gefühle sind allein dem vernunftbegabten Wesen Mensch vorbehalten c) nicht wirklich, sie entbehren nur den Spielkameraden, den man möglichst schnell ersetzten sollte d) ja, manchmal sogar ziemlich lange >1 Jahr d
  • Was für einen Einfluss hat die Kastration auf das Verhalten eines Katers - abgesehen vom Sexualverhalten? (1x) a) die Neigung zu allnächtlichen Ausflügen schwindet b) die Reizschwellen für kampfauslösende Situationen verschieben sich c) der Appetit nimmt zu d) die Kastraten jagen weniger b
  • Inwieweit ist die Katze ein Gewohnheitstier? (1x) a) Katzen sind stark von ihren natürlichen Aktivitätszyklen abhängig b) Katzen sind als Opportunisten in der Aufteilung ihres Tagesablaufes stets anpassungsfähig c) Katzen sind von einem geregelten Tagesablauf weitgehend unabhängig d) Katzen sind "opportunistische Gewohnheitstiere" d
  • Was macht die Katzen mitunter zu schwierigen Patienten? (1x) a) Sie teilen ihr Missbehagen meist kaum mit b) sie reagieren unberechenbar c) Sie leiden besonders häufig und stark unter Nebenwirklungen von Medikamenten d) Kranksein macht sie oft sehr aggressiv a
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  • Welche Katzenrassen neigen besonders oft zu kurzem Oberkiefer? (2x) a) Burmakatze b) Cymric c) Maine Coon d) Perserkatze e) Exotic Shorthair d + e
  • Welche Verhaltenshypertrophie findet man typischerweise bei Katzen? (1x) a) die Unfähigkeit, den korrekten Tötungsbiss durchzuführen b) Fehlprägungen im Bereich des Beutefangs c) übersteigertes Putzverhalten d) sexuelle Fehlprägung c
  • Wie reagieren Katzen auf Farbreize? (1x) a) gar nicht, deshalb hat man lange bezweifelt, dass sie Farben wahrnehmen können. b) stark, wenigstens auf die Farbe Rot c) kaum, Katzen können zwar Farben recht gut wahrnehmen, doch schenken sie ihnen gewöhnlich wenig Beachtung d) fast gar nicht, die Farbwahrnehmung ist sehr schwach und bewegt sich hauptsächlich im grünlichen Bereich c