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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Fach) / Psychophysik (Lektion)
- Erkläre die Einführung in die Psychophysik ist eines der wissenschaftshistorischen ältesten psychologischen Forschungsgebiete sie bezieht sich auf die gesetzmäßige Wechselbeziehung zwischen subjektiv psychischen Erleben und quantitativ messbaren Reizen sie wurde 1860 als Teilgebiet der experimentellen Psychologie von Gustav Theodor Fechner begründet stützt sich auf die Vorarbeit von Ernst Heinrich Weber sie ist ein Teilgebiet der Sinnespsychologie, Wahrnehmungspsychologie und Psychophysiologie gehört zu den wissenschaftshistorisch bedeutsamen Vorreitern der naturwissenschaftlichen Erforschung von Bewusstseinsprozessen Gegenstand der Psychophysik: Zusammenhang zwischen physikalischem Reiz und Sinneswahrnehmung
- Nennen und erklären Sie die vier Forschungsbereiche Wahrnehmungsschwelle (Absolutschwelle): Wie stark muss die Reizung eines Sinnesorganes sein, damit eine Reaktion erfolgt? Die Wahrnehmungsschwelle kann durch Adaptionseffekten in verschiedenen Kontexten variieren. Reizunterscheidung (Unterschiedsschwelle): Wie verschieden müssen zwei Reize sein, damit sie in einem gegebenem Kontext als unterschiedlich empfunden werden? Wegen des Unsicherheitsintervalls werden die physisch verschiedenen Reize, die die gleiche Empfindung auslösen, definiert. Reizerkennung: Das Vorhandensein eines Reizes wird registriert und danach identifiziert (Reizdetektion). Skalierung: Es wird untersucht, ob eine Person eine Reiz erkannt hat. Außerdem wird untersucht, ob die Person schätzen kann, wie stark der Reiz ist. Die Skalierungsfähigkeiten variieren in den verschiedenen Situationen.