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Psychiatrie1 (Fach) / Therapie (Lektion)
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- HCR-20 (Historical Clinical Risk Management) = set of professional guidelines for the assessment and management of violence risk 1. Statistische Variablen (History) 2. Klinische Variablen (Gegenwart) 3. Risikovariablen (Zukunft)
- Kognitive Verhaltenstherapie - setzt an den individuellen prädisponierenden, auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen an - ist transparent, ressourcenorientiert, „Hilfe zur Selbsthilfe“ - basiert auf der empirischen Psychologie, zeichnet sich durch Orientierung an wissenschaftlicher Evidenz aus Informationserhebung: Situation, Gefühle, Gedanken, Körper, Verhalten
- Expositionsverfahren - Im Mittelpunkt steht die Konfrontation mit Reizen, die unangenehme Gefühle auslösen - Verhaltensänderungen, Emotionsmanagement und Habituation führen zu neue Einsichten --> führt zur Gewöhnung
- Kognitive Verfahren - Im Mittelpunkt steht die Veränderung von Einstellungen, Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen - Neue Einsichten führen zu konkreten Verhaltensänderungen
- Exposition in vivo - bei Zwangserkrankungen- bei Angsterkrankungen - Konfrontation mit den Angst auslösenden Situationen- Anfangs therapeutenbegleitet in den Alltagssituationen des Patienten (zB zu Hause)
- Kognitive Interventionen Ziele:- Identifikation, Überprüfung (Logik, Gültigkeit, Angemessenheit) und Korrektur aufdringlicher Gedanken und deren Bewertung- Modifikation von dahinterstehenden Grundannahmen Interventionen:- ABC-Modell- 5-Spaltentechnik- Fokussierung auf Metakognition
- Zwangsstörungen Psychotherapie- Verhaltenstherapie--> Konfrontationstherapie--> Kognitive Verhaltenstherapie Antidepressiva - Bevorzugt SSRI (z.B. Citalopram, Paroxetin o. Fluvoxamin)
- Interpersonelle Psychotherapie (IPT) - Gute Wirkung bei schwerer Depression - Behandlungsfokus: aktuelle zwischenmenschliche/psychosoziale Probleme oder Lebensveränderungen - Fokussierte, zeitlich begrenzte Kurztherapie (12-20 Sitzungen)
- Elektrokrampftherapie - Indikationen - Depression mit psychotischen Symptomen - Schwere Suizidalität - Therapieresistenz (nach mind. 2 Antidepressiva) Therapieeffizienz 80%
- Fürsorgliche Unterbringung - Voraussetzungen 1. Schwächezustand 2. Geistige Behinderung 3. Schwere Verwahrlosung
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- Fürsorgliche Unterbringung - ärztliche Regeln - Arzt/Ärztin muss Patient persönlich untersuchen und anhören - Schriftlicher Unterbringungsentscheid mit1. Ort und Datum2. Name3. Befund, Gründe, Zweck der Unterbringung4. Rechtsmittelbelehrung - je ein Exemplar - Information einer nahestehenden Person
- Rückbehalt Wenn freiwillig eingetreten und wieder verlassen will: Kann für höchstens 3 Tage zurückbleiben bei:- Selbstgefährdung- Fremdgefährdung
- Häufigkeit von psychischen Störungen 1. Angststörungen 2. Insomnie 3. Depression 4. Demenz 5. ADHS 6. Somatoforme Störungen
- Placebo vs. Nocebo Placeboeffekt: Nichtspezifischer psychologischer oder psychophysiologischer therapeutischer Effekt, der sich in Symtomverbesserung ausdrückt. Noceboeffekt: Nichtspezifischer psychologischer oder psychophysiologischer therapeutischer Effekt der sich in Beschwerden oder Symptomverschlechterungen ausdrückt.
- Placebos Pharmakologisch unwirksame Substanz- Placebo: keinen spezifischen Effekt Pharmakologisch aktive Substanz - Pseudoplacebo: keinen spezifischen Effekt (fehlende Evidenz) bezüglich des Krankheitsverlaufes- Aktives Placebo: keinen spezifischen Effekt auf die Indikation aber Hervorrufung typischer Nebenwirkungen
- Mechanismen des Noceboeffekts Negative Erwartungen Hirnareale aktiviert bei erwarteten Schmerzen - Anterior cingulate cortex (ACC) - Präfrontaler Kortex - Insula Cholecystokinin als Mediator für Nocebo-Schmerz
- Dialektische Behaviorale Thearpie (DBT) Anwendung bei parasuizidalen Patienten, Selbstverletzung, Borderline-Störung - Achtsamkeit- Stresstoleranz- Emotionsregulation- Zwischenmenschliche Fähigkeiten- "Walking the Middle Path"