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verhaltensmedizin (Fach) / VL4 (Lektion)

Gesundheitsverhalten

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  • Zähle die Dimensionen des "psychological well-being" nach Ryff & Keyes (1998) auf! - Selbstakzeptanz (eine positive Einstellung zu sich selbst) - Positive Beziehungen mit anderen (vertrauensvolle Beziehungen) - Autonomie (Selbstbestimmung und Unabhängigkeit) - Environmental mastery (Gefühl der Kompetenz, die eigene Umwelt leiten/beeinflussen zu können) - Zielsetzungen im Leben - Gefühl der persönlichen Entw.
  • Definition psychische Gesundheit nach der British Heart Foundation (2008): Die psych. Gesundheit steht wesentlich dafür, das Leben zu geniessen und gleichzeitig Schmerzen, Enttäuschung und Unglück zu überwinden. Sie ist eine positive Lebenskraft und ein tiefer Glaube an unsere eigene Würde und unseren Selbstwert.
  • Definition Gesundheit WHO (1946): Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen. Voraussetzungen, die Gesundheit ermöglichen: -Frieden -angemessene Wohnbedingungen -Bildung -Ernährung -Einkommen -stabiles Öko-System (sauberes Wasser, Luft) -sorgfältige Verwendung vorhandener Naturressourcen -soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit -----> Jede Verbesserung des Gesundheitszustands ist zwangsläufig fest an diese Grundvoraussetzungen gebunden.
  • Schweizerische Gesundheitsbefragung 2007: - 87% der Bevölkerung geht es nach eigener Aussage gesundheitlich gut oder sehr gut (das isch supi, wells nämli a hohi Korrelation zw. subj. Gesundheitsbefinden und tatsächlichem Gesundheitsbefinden git) - Ein Grossteil der Bevölkerung leidet über einen Zeitraum von 4 Wochen (vor der Befragung) unter körperl. Beschwerden wie Rückenschmerzen (43%), allgemeiner Schwäche (42%), Kopfschmerzen (36%) oder Einschlafstörungen (35%), Frauen sind häufiger betroffen als Männer - 16% der Bevölkerung leiden innerhalb eines Zeitraums von vier Wochen unter mittleren oder starken psychischen Belastungen. Am stärksten betroffen sind jüngere Frauen im Alter von 25-34 Jahren (23%). Je niedriger der Bildungsstand, desto höher ist der Anteil der Personen mit starken psychischen Belastungen. 5% der Bevölkerung weisen im Laufe eines Jahres die Symptome einer klinischen Depression auf.
  • Gesundheit im mittleren Lebensalter (30-65) Jahre: - Bereits im mittleren Erwachs.alter finden sich deutliche Geschlechtsunterschiede in Morbidität (Häufigkeit von Krankheiten in einer Bevölkerung) und Mortalität. - Die Sterblichkeit der Männer ist doppelt so hoch wie die der Frauen insbesondere, bei äusseren Ursachen (Unfälle, Suizide), Kreislaufkrankheiten und Krankheiten der Verdauungsorgane. - Hier spiegeln sich die höhere Risikobereitschaft der Männer im Umgang mit ihrem Körper und die riskanteren Arbeitsbedingungen wider. - Krebs- und Herzkreislauferkrankungen sowie psychische Krankheiten, Unfälle und Suizide beeinträchtigen in besonderem Masse die Gesundheit von Frauen und Männern im mittleren Lebensalter. - Dabei sind die genannten Gesundheitsprobleme für beide Geschlechter von unterschiedlicher Relevanz. Bezüglich Krebserkrankungen sind Männer eher von Lungenkrebs, Frauen in erster Linie von Brustkrebs betroffen. - Herzkreislauferkrankungen treten in den mittleren Lebensjahren bei Männern häufiger auf als bei Frauen. - Die Sterblichkeit nach einem Herzinfarkt, die in früheren Jahren bei Frauen höher als bei Männern war, hat sich mittlerweile zwischen den Geschlechtern ausgeglichen. - Unter psychischen Erkrankungen leiden mehr Frauen als Männer, während es sich bei Unfällen und Suiziden genau anders herum verhält.
  • Definition von Gesundheitsförderung nach Laaser, Hurrelmann und Wolters (1993): Gesundheitsförderung umfasst all jene Massnahmen, welche die Lebensqualität der Menschen positiv beeinflussen  1. Gesundheitserhaltung, d.h. Schutz vor Risiken und Krankheiten 2. Verbesserung und Steigerung von Gesundheit (insbesondere bei Kranken und chronisch Kranken)
  • Was ist Gesundheitsförderung gemäss der WHO (1986)? Ein sozio-ökologisches Gesundheits- und Präventivmodell. Gesundheitsförderung ist der Prozess, der den Menschen ein höheres Mass an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit ermöglichen soll. Jeder Mensch sollte in der Lage sein, ein persönliches Gesundheitsverständnis und persönliche Ziele für sich zu entwickeln. Voraussetzung dafür ist, dass Menschen ihre Bedürfnisse befriedigen, ihre Wünsche und Hoffnungen wahrnehmen und auch ihre Umwelt entsprechend beeinflussen können. Ein wesentliches Ziel dieser Form von Gesundheitsförderung stellt "Empowerment" (Bevollmächtigung) der Menschen dar. -> Sie sollen selber wissen ob sie so lange an der Sonne liegen bleiben wollen, aber sollen alle Infos dazu haben was für Auswirkungen das hat.
  • Nenne Faktoren, die das Gesundheitsverhalten beeinflussen (10 Faktoren!) - Soziokulturelle Faktoren (Ernährungsgewohnheiten, religiöse Verbote von Alkohol, Sexualmoral) - Umweltfaktoren - Gesetzgebung (zb Bestimmungen bezüglich Erwerb von Tabak und Alk) - Gesamtwirtschaftliche Faktoren (Armut/Reichtum) - Gesundheitsversorgung (Impfprogramme, kostenlose zahnärztliche Versorgung) - Soziodemographische Faktoren (Alter, Geschlecht, Status, Bildung, Beruf) - Gesundheitsstatus (zb eingeschränkte Beweglichkeit) - Gesellschaftliche und familiäre Faktoren - Psychologische Faktoren (zb Risikobewusstsein, Einstellungen und Überzeugungen) - Versorgungssysteme auf dem Waren- und Dienstleistungssektor (zb Vorhandensein sportlicher Einrichtungen, Produktion fettarmer Lebensmittel)
  • Auf welchen Ebenen kann Gesundheitsförderung ansetzen? Kognitionen: Risikowahrnehmung, Symptomwahrnehmung, Optimismus, Kontrollüberzeugungen, Selbstwirksamkeitserwartungen, Attributionen und Attributionsstile, Krankheits- und Gesundheitsschemata Verhalten: Handlungsroutinen, individuelle Fertigkeiten, soziale Kompetenzen, Bewältigungshandeln Rahmenbedingungen: Soziale Beziehungen und Stützsysteme, Selbsthilfegruppen, Organisationsstrukturen
  • Gesundheitspsychologie umfasst... den wissenschaftlichen und praktischen Beitrag der Psychologie -zur Verbesserung und Aufrechterhaltung von Gesundheit zur Prävention, Behandlung und Rehabilitation von Krankheiten -zur Analyse von Risikoverhaltensweisen und -Analyse der Ursachen von Gesundheitsproblemen sowie zur -Verbesserung des Gesundheitssystems
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  • Welche Ziele hat die Gesundheitspsychologie? - Steigerung des Gesundheitsverhaltens - Aufbau sozialer Unterstüzung - Verminderung von Depression und Ängsten - Aufbau von Copingstrategien - Entw. von adaptiven Attributionsstilen
  • Was haben Lutgendorf und Costanzo 2003 erstellt? Ein integratives Modell zur Erklärung des Zusammenspiels zwischen gesundheitspsychologischen und immunologischen Faktoren. -> Psychosoziale Aspekte (indiv. Differenzen, Stimmung, Ressourcen, Stressreaktivität), Biologische Faktoren, Gesundheitsverhalten ("lifestyle"), Life Stress, Health Psychology Interventions (Psychotherapie, Hypnose, Sport) haben alle Einfluss auf die Neuroendokrine und Neuroimmunologische Ebene. Diese haben wiederum Einfluss auf die Vulnerabilität/Resistenz, Symptomausprägung, Verbesserung/Recovery und Überleben/Lebensqualität.
  • Was sind zb Moderatorvariablen von Gesundheit? Happiness und Sport
  • Untersuchung zum Zushang zw. positivem Affekt (Happiness) und endokriner, immunologischer und kardiovaskulärer Aktivität (Steptoe, Wardle & Marmot; 2005): -116 Männer, 100 Frauen. Ratingskalen zu Hapiness, Stress und Müdigkeit. Cortisol-, Blutdruck und Herzrate 8 Mal am Tag während einer Woche. Plasma-Fibrinogen-Messung (brauchen wir für Blutgerinnung, zu viel jedoch auch nicht gut weil dann bilden sich Klümpchen im Blut) nach einem Stresstest. Ergebnisse: - Je höher die Happiness, desto niedriger der mittlere Speichelcortisolspiegel während eines Arbeitstages (keine sign. Geschlechtsunterschiede). - Im Schnitt weniger Herzschläge (zumind. bei Männern, nur bei Männern sign) die mehr Happiness haben. - Sehr hohe Fibrinogen-Kozentration (nicht gut weil zu viel) bei denjenigen mit tiefer Happiness (Männer sowie Frauen). -----------> Positiver Affekt und Wohlbefinden scheinen einen direkten Zushang mit gesundheitsrelevanten biologischen Prozessen zu haben.
  • Annahmen über die Auswirkungen sportlicher Aktivität auf das psychische Befinden: Steigerung: - Wohlbefinden (psychisch sowie physisch) - Selbstwertgefühl, Selbstkonzept, Körperkonzept - Kogn. Funktionstüchtigkeit Abbau: - Anspannung - Stress - Angst - Depression
  • Was zeigte die Metaanalyse zum generellen Zushang zw Aktivität und Gesundheit bei Erwachsenen (Schlicht, 1994)? (39 Originalarbeiten, Gesamtes N= 8909!!!! aus den Jahren 1980-1990) - Kein genereller Zushang zw regelmässiger sportlicher Aktivität und dem psychischen Gesundheitszustand. - Die Beziehung zw sportlicher Betätigung und der psych. Gesundheit ist bei Frauen enger als bei Männern. - Höherer Zushang im mittleren Erw.alter - Untersuchungen zum Zushang zw Sport und physischem Wohlbefinden beziehen sich mehrheitlich auf die Variable "Beschwerde-Wahrnehmung". - Training führt mehrheitlich zu einer Verbesserung der körperl. Verfassung
  • Was zeigte die Studie von Rimmele, Ehlert et al. (2007) zum Effekt von Spitzensport bei Männern im TSST (Stresstest)? Die trainierten Männer zeigten tiefere Cortisol-, Herzraten- und psychologische Responses bei psychologischem Stress im Vergleich zu untrainierten Männern.
  • Untersuchung der HHNA-Aktivität (=HPA-axis) auf Stress von trainierten und untrainierten älteren Frauen (66j.) im Vergleich zu jungen untrainierten Frauen (24j.) von Trautadottir, Bosch und Matt 2005: (Stresstest: Matt Stress Reactivity Protocol (MSRP) = ganze Stressbatterie bei der alle 5min neuer Test während 50min, Aufgaben wie Mathe, Stroop, Anagramm, Cold-Pressure (Hand in kaltes Wasser). Erhoben wurden Cortisol, ACTH, Herzrate und Blutdruck.) Ergebnisse:- Ältere trainierte Frauen zeigten kleinere Cortisolausschüttung als jüngere untrainierte Frauen (!) und ältere untrainierte Frauen. Zudem zeigten sie auch die niedrigste Herzrate. Hoch sign.! -------> Sport / physische Aktivität scheint einen positiven Effekt auf die Stressreaktivität zu haben, auch im höheren Alter.
  • Beeinflussen psychologische Variablen gesundheitsschädigende Verhaltensweisen? Ja und zwar in hohem Masse, sie hängen somit indirekt mit der Entstehung und Verhinderung von Krankheiten zusammen.
  • Was sind die häufigsten gesundheitsschädigenden Faktoren? - Rauchen: gehört zu den bedeutsamsten vermeidbaren Ursachen für Krankheiten, Invalidität und vorzeitigen Tod. - Ernährungsverhalten v.a. Übergewicht: zeigt Folgeschäden wie Hypertonie (Bluthochdruck), Diabetes, Herzmuskelverfettung etc. - Bewegungsmangel (Rauchen und falsche Ernährung gehen oft mit dem Risikofaktor Bewegungsmangel einher. Es ist davon auszugehen, dass körperl. Betätigung umso weniger ausgeführt wird, je sinnvoller es für die Betreffenden wäre.)
  • Welche Dinge führen am häufigsten zu Tod? - Hoher Blutdruck - Rauchen - Hohes Cholesterol - Child underweight for age - Unsafe sex - Low fruit and vegetable intake ......
  • Welche Dinge führen am häufigsten zu Krankheit? - Child underweight for age - Hoher Blutdruck - Unsafe sex - Rauchen - Alkoholkonsum - Hohes Cholesterol
  • Welche Lebensstilfaktoren haben einen Einfluss auf die Entw. von koronaren Herzerkrankungen? Rauchen, Alkohol, Stress, Sport, Körpergewicht, Fettgehalt der Ernährung
  • Welche Lebensstilfaktoren haben einen Einfluss auf die Entw. von hohem Blutdruck? Rauchen, Alkohol, Stress, Sport, Körpergewicht, Salzgehalt der Ernährung (hat nur Einfluss bei Menschen mit Polymorphismus Gen)
  • Welche Lebensstilfaktoren haben einen Einfluss auf die Entw. von Diabetes? Körpergewicht
  • Wieviele % der Bevölkerung litten 2007 an Übergewicht und Fettkleibigkeit (Schweiz)? Übergewicht: 37% Fettleibigkeit: 8%
  • Wo gibt es mehr Übergewichtige, bei Männern oder bei Frauen? Bei Männern (46%) im Vgl. zu Frauen (29%)
  • Stabilisierung des Übergewichts in der Schweiz: Der Anteil an übergewichtigen Personen stabilisierte sich zw 2002 und 2007 bei 37%, nachdem er seit 1992 (30%) bis 2002 regelmässig gestiegen war.
  • Wer achtet mehr auf die Ernährung (F od M)? Frauen! (77%) (Männer: 63%)
  • Was sind die Hindernisse für eine gesunde Ernährung bei F und M? Bei Frauen: die relativ hohen Kosten (56%) Bei Männern: die Vorliebe für gutes Essen (55%)
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  • Adiponectin und Depression: Frauen mit Major Depression in der Vorgeschichte hatten tiefere Werte in Adiponectin. (Adiponectin wird in den Fettzellen produziert. Bei höherem Gewicht geschieht eine geringere Produktion und als Konsequenz daraus geringere Insulinwirkung und damit eine Risikovariable für Diabetes.) Das heisst Frauen mit Major Depression erkrankten leichter an Diabetes.
  • Wieviele % aller Schüler (in DE) zw 14 und 18 Jahren zeigen ein gestörtes Essverhalten im Sinne eines mittleren bis hohen Risikos für eine Anorexie oder Bulimie? 20%! das heisst jeder fünfte!
  • Was zeigte sich weiter bei Schülern im Alter von 8-12 Jahren bzgl Gewichtssorgen? - 42% der Jungen und 53% der Mädchen bevorzugen ein dünneres Idealbild. - 32% der NORMALGEWICHTIGEN Kinder wären gerne dünner (etwa ein drittel) - 85% der übergewichtigen und 13% der normalgewichtigen Kinder glauben zu dick zu sein - Gewichtssorgen nehmen mit fortschreitendem Alter zu - Den grössten Einfluss auf das Essverhalten hatten bei Mädchen die Peers, bei Jungen die Kritik der Eltern
  • Körperunzufriedenheit mit dem Körper und Diäterfahrung nach Alter und Geschlecht bei 12- bis 16-jährigen: - Die Unzufriedenheit mit dem Körper steigt bei Mädchen von 12-16. - Die Unzufriedenheit mit dem Körper steigt bei Jungen von 12-15 und sinkt dann ziemlich fest mit 16. - Die Diäterfahrungen steigen bei Mädchen von 12-16. - Die Diäterfahrungen bleiben bei Jungen etwa konstant und liegen mit ca 10% deutlich unter den Diäterfahrungen bei Mädchen (25-40%).
  • Was haben Steinhausen et. al gemacht? Eine Längsschnittsstudie (3 Messzeitpunkte: 1994,1997, 2001) zum Alkoholkonsum von Schweizer Jugendlichen (n=593). - Alkoholkonsum ist von 1994-2001 gestiegen (vor allem in den Motiven Problems, Feeling High, Drunkness)
  • Was sind die 4 wichtigsten Gründe für ständige Erreichbarkeit in der Freizeit? - Ich arbeite gern - Es ist praktisch, immer erreichbar zu sein - Es ist mir wichtig, ständig über die Arbeit informiert zu sein - Mein Vorgesetzter erwartet von mir ständige Erreichbarkeit
  • Was sind die 4 wichtigsten Gründe für seltene Erreichbarkeit in der Freizeit? - Ich muss abschalten können - Andere Dinge sind wichtiger - Kollegen treffen auch ohne mich richtige Entscheidungen - Wenn wirklich wichtiges passiert, bin ich erreichbar
  • Abbau von gesundheitsschädigendem Verhalten ist mit vielen Schwierigkeiten gekoppelt, da sie... 1. fest eingespielte Verhaltensmuster/"Habits" sind 2. oft über Jahrzehnte hinweg ausgeführt werden 3. Ohne kognitive Kontrolle ablaufen ----> Deshalb müssen die eingespielten Verhaltensmuster zuerst wieder einer bewussten Steuerung unterworfen werden, damit sie veränderbar sind. ----> Gemeinsame Aspekte für die Intervention sind eine ausführliche Motivationsanalyse sowie Massnahmen zum Aufbau langfristiger Motivation.
  • Primäre Prävention (Aufklärung, Erziehung, Information, politische Aktionen) des Typ-2 Diabetes durch Lebensstilmodifikation von Kulzer et al. 2014: Insgesamt 12 Sitzungen: (Name der Intervention; PRAEDIAS) - 8 Sitzungen als Kernintervention (in 2 Monaten): Motivationsaufbau, Körpergewicht abnehmen, Gesunde Ernährung, Analyse und Modifikation des persönlichen Essverhaltens, Bewegung, Analyse und Modifikation des Bewegungsverhaltens, Soziale Unterstützung, Bilanzierung und Stabilisierung des Behandlungserfolgs - 4 Sitzungen als Boostersessions (verteilt auf den Rest vom Jahr, also 10 Monate): Umgang mit Rückfällen, Stressmanagement, Ressourcenaktivierung, den neuen Lebensstil beibehalten Ergebnis: Sign grössere Reduktion in Gewicht, BMI und Taille! Auch bezügl. des HbA1c (Glykohämoglobin) nur in der KG leichter Anstieg, bei Interventionsgruppe gleich geblieben (gut).