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Klinische Chemie (Fach) / Fehlerquellen (Lektion)
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- Glukose falsch neg.: - Ascorbinsäure falsch pos.: -durch Reste von peroxidhaltigen oder anderen stark oxidierenden Reinigungsmitteln im Uringefäß
- Ketonkörper falsch pos.: -Medikamente mit Sulfhydryl-Gruppen
- Bilirubin falsch neg.: -längeres Stehen des Harns, besonders im direkten Sonnenlicht -große Mengen Ascorbinsäure falsch pos.: - Medikamente, die den Harn rot färben bzw. die im sauren Milieu rot gefärbt sind
- Urobilinogen falsch neg.: - längeres Stehen des Harns, besonders im direkten Sonnenlicht - Konservierung der Probe mit Formaldehyd falsch pos.: - Medikamente, die den Harn rot färben bzw. die im sauren Milieu rot gefärbt sind
- pH-Wert Bei zu langem Stehen der Probe kann der Harn in Folge von Bakterienwachstum auch durch Kontamination alkalisch werden (pH >7). Der pH-Wert ist dann diagnostisch ohne Bedeutung. Hohe pH-Werte haben außerdem analyt. Bedeutung, weil Ery´s und Leuko´s in diesen Urinen schneller lysieren
- Protein falsch pos.: - Infusion von Blutersatzmittel - Reste von Desinfektionsmittel im Uringefäß
- Nitrit falsch neg.: - Hungerzustände - parenterale Ernährung - gemüsefreie Diät - abgestandener Urin - zu kurze Verweildauer des Harns in der Blase falsch pos.: - bakterielle Kontamination von abgestandenem Urin
- Leukozyten falsch neg.: - hohe Eiweiß- und Glucoseausscheidung - Konservierungsmittel (Borsäure) falsch pos.: - Konservierungsmittel (Formaldehyd)
- Blut/Erythrozyten falsch neg.: -Ascorbinsäure falsch pos.: -Reste von stark oxidierenden Reinigungsmitteln im Uringefäß
- Dichte Bei pH-Werten von 7 oder höher ist das Testergebnis um 0,005 g/ml zu erhöhen. Analytische Bedeutung besitzen Werte <1,010 g/ml, weil Ery’s und Leuko´s ind diesen Urinen rasch lysieren
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- (Gesamteiweiß) Biuret-Methode hämolytisches, ikterisches und lipämisches Serum
- (Gesamtbilirubin) Azobilirubin-Methode falsch erniedrigt: -Lichteinwirkung -hämolytische Proben falsch erhöht: -urämische Seren
- (Harnstoff) Berthelot-Methode lipämisches und hämolytisches Serum
- (Glucose) GOD-PAP-Methode Katalase
- (Chlorid) coulometrische Chloridbestimmung Jodid und Bromid werden miterfasst (wegen äußerst geringer Konzentration zu vernachlässigen) Serum schnell vom Blutkuchen trennen
- (Na,K,Ca) Emissionflammenfotometrie -hämolytisches Probenmaterial -Serum rasch vom Blutkuchen trennen -Leitungswasser enthält viel Ca++, deshalb nur gut gespülte Gefäße benutzen und zum Ansetzen der Lösungen möglichst aqua bidest benutzen -Die Schwierigkeit einer Vergleichsmessung liegt in der unterschiedlichen Zusammensetzung (Viskosität) von Vergleichslösung und biologischem Untersuchungsmaterial, die dadurch auftretenden Fehler lassen sich trotz Quotientenbildung nicht vollständig eliminieren