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Klinische Chemie (Fach) / Prinzipien (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Daniel1 erstellt.

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  • Nenne das Prinzip der GOD-PAP-Methode (Glukose) Prinzip der enzymatischen Farbreaktion, Endpunktbestimmung Glucose + O2 + H2O →GOD→ Gluconsäure + H2O2 H2O2 + Chromogen → POD→ Farbstoff + H2O Farbintensität ist der Glukose-Konzentration proportional,            Extinktions-/Absorptionsanstieg ist der Glukosekonzentration proportional
  • Nenne das Prinzip der Biuret-Methode (Gesamteiweiß) Prinzip der Biuret-Methode, Endpunktbestimmung Protein + Cu++ →alkalisch→ violetter Farbkomplex Farbintensität ist der Gesamteiweißkonzentration proportional, Extinktions-/ Absorptionsanstieg ist der Gesamteiweißkonzentration proportional.
  • Nenne das Prinzip der Azobilirubin-Methode (Gesamtbilirubin) Prinzip der Methode nach Jendrassik-Gróf, Endpunktbestimmung Bilirubin + diazotierter Sulfanilsäure → Azofarbstoff Während das wasserlösliche Bilirubinglucuronid direkt reagiert, setzt sich das albumingebundene indirekte Bilirubin erst in Gegenwart eines Accelerators um.                                                                         Farbintensität ist der Gesamtbilirubinkonzentration proportional. Extinktions-/Absorptionsanstieg ist der Gesamtbilirubinkonzentration proportional.
  • Nenne das Prinzip der Berthelot-Methode (Harnstoff) Prinzip des enzymatischen Farbtests, Endpunktbestimmung: Harnstoff + 2 H2O →Urease→ 2NH4+ + CO32- NH4+ + Salicylat + Hypochlorit → Farbstoff. Farbintensität ist der Harnstoffkonzentration proportional.         Extinktions-/Absorptionsanstieg ist der Harnstoffkonzentration proportional.
  • Nenne das Prinzip der Emissionsflammenfotometrie Prinzip und Technik der Emissionsflammenfotometrie: Bei der Flammenfotometrie handelt es sich um ein Messverfahren zur quantitativen Bestimmung von Alkali- (Na+, K+,Li+) und Erdalkalimetallen (Ca++), aufgrund von Emission angeregter Atome im gasförmigen Zustand.                                                                                                           Alkali- und erdalkalimetallhaltige Lösungen (Serum, Urin) werden in eine Flamme zerstäubt.                                                                                         Die Atome werden durch die thermische Energie in einen energiereicheren („angeregten″) Zustand versetzt, in dem die Elektronen kurzzeitig auf eine weiter außen liegende Elektronenbahn gehoben werden. Bei der Rückkehr der Elektronen auf ihre ursprüngliche Bahn (im kälteren Randbereich der Flamme), wird die zur Anregung aufgenommene Wärmeenergie in Form von Licht abgegeben (emittiert). Die Wellenlänge und damit die Farbe des emittierten Lichts ist charakteristisch für das jeweilige Metall.                                                        Die Flammenfotometrie ist ein „Relativmessverfahren″, d.h. das Messsignal der unbekannten Probe wird mit dem Signal einer bekannten Standardlösung verglichen (Vergleichslösung) und hieraus die Probenkonzentration ermittelt.
  • Nenne das Prinzip der Chloridbestimmung Prinzip und Technik der coulometrischen Chloridbestimmung:                  In eine saure, wässerige Elektrolytlösung tauchen vier Silberelektroden ein, wovon jeweils zwei Elektroden den Generator- und Indikatorkreis bilden.                                                                                                                   Im Generatorkreis werden durch elekrischen Strom aus der Silberanode oxidativ Ag+-Ionen freigesetzt.                                                                   Solange in der Elektrolytlösung freie Ag+-Ionen vorhanden sind, fließt im Indikatorkreis ein Strom. Die Stromstärke ist von der Anzahl der freien Ag+-Ionen abhängig. Wird der Elektrolytlösung eine Cl--haltige Probe (Serum,Urin) zugesetzt, so bildet sich nahezu unlösliches AgCl.            Vom Generatorkreis werden solange Ag+-Ionen freigesetzt, bis die Gesamtmenge an zugegebenen Cl--Ionen als AgCl ausgefallen ist. Treten wieder freie Ag+-Ionen in der Lösung auf, steigt der Strom im Indikatorkreis stark an und schaltet die Spannung im Generatorkreis ab.  Gemessen wird die Fließzeit des konstanten Generatorstroms, sie ist der Cl--Ionenkonzentration der zugegebenen Probe proportional.
  • Nenne das Prinzip der Kryoskopie (Osmolalität) Prinzip und Technik der Kryoskopie:                                                          Die Osmolalität gibt die Konzentration von osmotisch wirksamen Teilchen in einer Lösung an.                                                                            Bei der Kryoskopie wird die Gefrierpunktserniedrigung (-depression) der Lösung gegenüber dem reinen Lösemittel gemessen.                             Die Probe wird unter ihren Gefrierpunkt abgekühlt und anschließend die Kristallisation (Gefrieren) durch eine Erschütterung  ausgelöst. Durch die Eisbildung steigt die Temperatur auf die Gefriertemperatur der Lösung an.                                                                                                                     Die Differenz der Gefriertemperaturen von Lösung und reinem Lösemittel ist der Osmolalität der Lösung proportional.                                            Eine ideale wässerige 1 osmolale Lösung zeigt eine Gefrierpunktserniedrigung gegenüber reinem Wasser auf -1,86°C.
  • (Teststreifen) Nenne das Prinzip für Dichte Die Testzone enthält einen Komplexbildner und einen pH-Indikator. Die im Urin vorhandenen Kationen, z.B. Na+, veranlassen den Komplexbildner H+ abzugeben und werden dabei selbst komplexgebunden. Je höher die Salzkonzentration im Urin ist, desto mehr Protonen (H+) werden freigesetzt. Die H+-Konzentration wird durch Farbumschlag des pH-Indikators angezeigt.
  • (Teststreifen) Nenne das Prinzip für den pH-Wert pH-Testpapier enthält eine Kombination von pH-Indikatoren. Dadurch ergeben sich im Bereich pH 5-9 Farbabstufungen.
  • (Teststreifen) Nenne das Prinzip für Leukozyten Ester →Granulozytenesterase→ Alkohol Alkohol + Diazoniumsalz →sauer→ Azofarbstoff
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  • (Teststreifen) Nenne das Prinzip für Nitrit Griess’sche Probe Nitrit + aromatisches Amin →sauer→ Diazoniumsalz Diazoniumsalz + Kupplungskomponente →sauer→ Azofarbstoff
  • (Teststreifen) Nenne das Prinzip für Protein Testfeld enthält Puffergemisch und einen pH-Indikator, der bei konstant gehaltenem pH-Wert in Gegenwart von Protein einen Farbumschlag zeigt.                                                                                                          „Proteinfehler des pH-Indikators″
  • (Teststreifen) Nenne das Prinzip für Glukose Glukose + O2 + H2O →GOD→ Glukonolacton + H2O2 H2O2 + Farbindikator →POD→ H2O + Farbstoff
  • (Teststreifen) Nenne das Prinzip für Ketonkörper  Probe nach Legal Glycin + Natriumnitroprussid + Acetessigsäure/Aceton →alk.→ violetter Farbkomplex                                                                                                      β-Hydroxibuttersäure wird nicht erfasst.
  • (Teststreifen) Nenne das Prinzip für Urobilinogen Diazoniumsalz + Urobilinogen →sauer→ Azofarbstoff
  • (Teststreifen) Nenne das Prinzip für Bilirubin Diazoniumsalz + Bilirubin →sauer→ Azofarbstoff
  • (Teststreifen) Nenne das Prinzip für Blut/Erythrozyten Farbindikator + organisches Hydroperoxid →Hb/Myoglobin(Pseudo-POD)→ Farbstoff
  • Nenne das Prinzip der Reflexionsfotometrie Teststreifen wird im Reflexionsfotometer nach definierter Inkubationszeit an der Messposition von einer Leuchtdiode mit Licht bestimmter Wellenlänge angestrahlt. Das vom Testfeld reflektierte Licht wird von einem Fotodetektor empfangen. Die reflektierte Lichtmenge ist ein Maß für die Verfärbung eines Testfeldes und somit der Parameterkonzentration proportional.