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Psychologie M1 (Fach) / Diversität (Lektion)

Diversität M1

Diese Lektion wurde von Emelie10 erstellt.

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  • Ageism Gesellschaftliches oder kulturelles Muster von weit verbreiteten Vorurteilen und Diskriminierungen gegen Einzelpersonen oder Gruppen von Menschen aufgrund ihres Alters. 
  • Welche Einschätzung betrifft eher ältere Frauen anstatt Männer ? Sie werden früher als alt eingeschätzt und dadurch auch früher mit Stereotype konfrontiert.   ( double standart of ageing )
  • demographischer Wandel und sein Bezug.... Bezieht sich eigentlich auf jegliche Veränderung von demografischen Variablen innerhalb einer Gesellschaft, wird aber oft in Bezug auf das Alter von Bevölkerungen verwentet. 
  • Welche Prognose bezüglich des Alterns liegen in der EU vor? Die Lebenserwartung von älteren Menschen steigt weiterhin an.  Die Geburtenrate geht zurück.  Das Durchschnittsalter von Frauen bei der ersten geburt ist deutlich gestiegen auf 30,2 Jahre . Deutschland hat die geringste Quote an unter 20- Jährigen ca. 18,8 % . und höchste an über 64- Jährigen von 20,7 %.   Der Altersdurchschnitt ist derzeit 44, 2 Jahre 
  • Welche Stereotype die älteren Menschen zugeordnet werden kennst du Laut Palmore 1990 und dem Ergebnis seiner Studie ( 1980 )  Schlechter Gesundheitszustand, Asexualität/ Impotenz, Unattraktivität , kognitiver und psychischer Verfall, Gefühl der Nutzlosigkeit, soziale Isolation, Einsamkeit, Armut und Unzufriedenheit mit dem Leben so wie Depressionen. 
  • Mit welchen Eigenschaften werden paternalistische oder wohlwollende Stereotype in Bezug auf ältere Menschen belegt ? Stereotype über ältere menschen sind häufig ambivalent. Im Vergleich zu jüngeren Menschen werden sie vielfach für "liebenswürdiger" und "warmherziger" gehalten.  Dafür aber auch weniger "kompetent".   Diese Form der Stereotype zeichnet  sich für eine bemitleidende Haltung aus und gehen mit anmaßenden bzw. unerwünscher Hilfe einher.   
  • Welche Begriffe stellen in der Summe menschliche Sexualität dar ? Emotionen, Fantasien, Wünsche 
  • Indikatoren für sexuelle Orientierung emotionale Vorlieben ( Partnerwahl ) soiziale Vorlieben      ( soziale gruppenzugehörigkeit ) sexueller Lebensstil ( präsentation nach außen )
  • Was steckt hinter dem Begriff LGBT Lesbian, Gay, Bisexual, Trans   oft  wird als Überbegriff "queer" benutzt um LGBT zu umfassen. 
  • Trans Transsexuelle Menschen vsuchen ihre Geschlechtsidentität durch Hormone oder chirurgische Eingriffe anzugleichen. 
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  • transgender Mit diesem Begriff werden versucht Personden zu benennen deren Ausdruck von Geschlechtlichkeit nicht mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmt. 
  • Intersexualität Nichteindeutigkeit der biologischen Geschlechtskörpermerkmale. ( Keine Information über sexuelle Orientierung )  Eine biologisch natürliche Variation bei ca. jeder 2000ten Geburt weltweit. 
  • Wie sind religiöse Probleme mit sexuellen Minoritäten zu verstehen ? lehnen diese ab Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft fordert das Ablehnen. Zur Aufrechterhaltung des eigenen, positven Selbstbildnis ist die negative Einstellung ( Bezug zum Glauben ) wichtig, bzw. funktional. 
  • Was passierte beim "Stonewall-Aufstand" ? 27./28. Juni 1969 führte die New Yorker Polizei eine Razzia in einem bekannten Treffpunkt der homosexuellen Szene durch. ( Christopher Street ) Diese endete in gewalttätigen Konflikten.  Duch den Aufstand wurde  die wissenschaftliche  Erforschung sexueller Identitäten angestoßen. 
  • Coming Out Modell von Trioden ( 1988) Phase 1  Sensitization : vor der Pubertät.  72% schon in der Grundschule das Gefühl anders zu sein. Kinder die schon während dieser Zeit geschlechts-atypisches Spielverhalten aufweisen, entdecken ihre homosexuelle Identität in der Regel früher . Phase 2 Confusion: mit ca. 17J. bei m. und 18J. bei f. wird die Möglichkeit homosexuell zu sein in Erwägung gezogen. Mit 19 Jahren Klarheit darüber. Sprechen seltener darüber da Angst vor Stigma.  Phase3 Identity Assumption: Akzeptanz der homosexuellen Identität , wird ausgelebt. Vertrauen sich Verwandten oder Freunden an.  Phase4 Commitment: homosexuelle Identität wird völlig akzeptiert und gelebt. 
  • Für wen steht der Begriff LGBT Er steht für Lesbian, Gay, Bisexual, Trans,  manchmal wird dieser Begriff noch durch ein I ergänzt  Das I steht in dem Fall für  Intersexual. 
  • Aus welchen Bereichen setzt sich das sexuelle Leben zusammen sexuelle Neigungen, sexuelle Fantasien und sexuelle Verhaltensmuster. 
  • was sind die Indikatoren für die sexuelle Orientierung im engeren Sinne emotinale Vorlieben ( bei der Partnerwahl )  soziale Vorlieben ( soziale Gruppenzugehörigkeit ) sexueller Lebensstil ( Präsentation nach außen )  ( subjektiove ) Selbstidentifikation 
  • Was wird einer transgender oder transsexuellen Person zugeordnet ? subjektive Geschlechtsidentität die nicht kongruent mit dem biologischen männlichen oder weiblichen Geschlecht ist was ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.  Oberbegriff Trans Transgender  versuchen durch Kleidung und Verhalten ihr  Wunschgeschlecht auszudrücken.  Transsexuelle versuchen ihren Geschlechtswunsch durch Hormone oder Operationen anzugleichen. 
  • Ist Trans auch eine Information über die Partnerwahl Nein, es sagt nichts über die Geschlechts-partnerorientierung aus. 
  • Was verbirgt sich hinter dem Begriff Intersexualität Es ist die Bezeichnung für eine Nichteindeutigkeit der biologischen Geschlechtskörpermerkmale. 
  • Wie viele Menschen leben homosexuell ? Laut heutiger Studie  und Untersuchungen in USA , Nord- und Westeuropas zeigt sich das,  ca. 2-3% Prozent der sexuell aktiven Männer und ca. 2 Prozent der sexuell aktiven Frauen ausschließlich geleichgeschlechtliche Partner haben. 
  • Kennst Du die Anteile von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften aus 2012 Es waren 73.000 davon 44% in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft.  
  • Was sind die Gründe einer Homophobie bei manchen Personen ? Stereotype wie:  Homosexualität ist abnormal, da es auch im Tierreich keine homosexuellen Partnerschaften gibt. ( Bonobos zeigen hohen P>rozensatz geleichgeschlechtlicher Beziehungen )                     Homosexuelle Männer produzieren zu wenig und homoseyuelle Frauen zu viel Testosteron . Ist empirisch widerlegt.  Homoseyuelle Beziehungen sind nicht so befreidigend wie heterosexuelle Beziehungen. ( ähnliche Erwartungen und Problem der Beziehung wie bei heterosexuellen Personen ( empirisch belegt )                                                                                                                                   Männer homosexueller Beziehungen sind nicht so treu wie Männer in heterosexuellen Beziehungen)  Ist in etwa gleich hoch  wie in anderen Beziehungen auch. 
  • Wie ist die Situation über Vorbehalte von Homosexuellen und Positionen derer im öffentlichen Leben ? 1973 gaben noch 50 Prozent der Befragten an Vorbehalte  zu haben, wohingegen es 1998 nur noch 20-30 Prozent der Befragten angaben.  Die Zahl der Vorurteile hat auch mit der Berufsgruppe zu tun. Die Ablehnungsquote ist deutlich höher , wenn es um Personen einer  Berufsgruppe wie Grundschulkräfte, Geistliche, Ärztinenn oder Ärzte geht. 
  • Wie ist die gesellschaftliche Akzeptanz , der Homosexualität global gesehen ? laut Umfragen: Deuschland 87% mit ja , ebenfalls postiv eingestellt, andere europäischen Länder, Nordamerika und in Teilen von Südamerika.  Im asiatischen Raum sehr gemischt , Akzeptanz bei ca. 73% auf den Philippinen Indonesien nur 3% Akzeptanz  Durchweg ablehnend in Afrika, und mittlerer Osten ( 3% Zustimmung in Ägypten, Ghana und dem Senegal ) 
  • Welche Gemeinschaften lehnen Homosexuelle eher ab ? Männer, Ältere, religiöse Menschen, politisch Konservative Menschen . Ebenfalls Menschen die keinen homosexuellen Menschen persönlich kennen.  Oft besteht der Glaube Homosexualität sei selbstgewählt und jederzeit ablegbar. 
  • Warum sind sexuelle Vorurteile gegenüber Homosexualität in Religionen so signifikant ,häufiger verhaftet ? Sexuelle Vorurteile erfüllen basale Motive.  Zum einen ist dies das Motiv nach sozialer Zugehörigkeit. Ablehnung wird durch Autoritäten der Gruppe ( Predigern) hervorgehoben.  Durch den Ausdruck der negativen Einstellung gegenüber Homosexuellen stärkt die Person die Bindung zu anderen Gruppenmitgliedern. Dies ist ebenfalls wichtig für die Aufrechterhaltung eines eigenen positiven Selbstbildes und funktional.  Religiöse Lehren beinhalten klare Glaubenssätze über sexuelle Minoritäten. Religiose Werte die im Zusammenhang mit der eigenen sexuellen Orientierung stehen werden positiv betont = Bestärkung des eigenen Selbstbildes und Gefühl der Überlegenheit. Negative Einstellung dient ebenfalls dazu eigene Ängste und Unsicherheiten in Bezug auf die eigene Sexualität zu regulieren = Folgen von einfachen moralischen Leitlinien. 
  • Erkläre das "Coming Out" Modell von Trioden ( 1988) Phase 1 Sensitization:  vor der Pubertät ( ca 72% )  Pahse 2  Confusion:  Es wird in Erwägung gezogen homosexuell zu sein. Mit ca. 17 Jahren bei Männern , mit cah 18 Jahren bei Frauen.  Mir 19 Jahren haben ca. 74% der Lesben und 84% der Schwulen erkannt , dass sieh nicht heterosexuell sind. Nach Akzeptanz der homosexuellen Identität Phase3 Identity Assumption: Vertrauen sich Verwandten und Freunden an ( coming out)  Altern Männer zwischen 19 und 21 Jahren Frauen zwischen 21 und 23 Jahren.  Phase4 Commitment: homosexuelle Identität wird völlig akzeptiert und gelebt. Sexuelle und emotionale Beziehungen werden in eine homosexuelle Identität integriert, wenn auch nciht immer öffentlcih. Öffentlich  versteckt ( = Covering ) oder irrelevant für die Identität daher wird sich nicht gezeigt (= Blending ) oder insbesondere öffentlich  ( =Conversion)
  • Kritik am Coming out Modell von Troiden ? Befragt wurden hauptsächlich Erwachsene retrospektiv befragt und nicht Adoleszente
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  • Was sind Regenbogenfamilien ? Gleichgeschlechtliche Paare, bei denen mindestens ein KInd unter 18 Jahren lebt. Die Kinder können aus vorangegagnenen heterosexuellen Beziehungen stammen oder in die gleichgeschlechtliche Gemeinschaft hineingeboren worden sien ( z.B. Insemination oder Leihmutterschaft, Adoptiv-oder Pflegekind ) 
  • Gibt es Unterschiede in der Eltern Kind Beziehung zwischen gleichgeschlechtlichen und heterosexuellen Paaren ? Scheint nicht der Fall zu sein . Wenn Unterschiede, schnitten Familien mit zwei Müttern besser ab als mit Mutter und Vater. Je warmherziger die Mütter sind, desto weniger Erziehungsstress empfinden die Kinder . Über eine Vater+Vater Eltern Gemeinschaft gibt es kaum Studien. 
  • Wie wirkt sich die homosexuelle Paarbeziehung auf die psychosoziale Anpassung der Kinder in Regenbogenfamilien aus ? Je zufriedener die Eltern in der Beziehung desto weniger Problemverhalten der Kinder . Gleichermaßene Arbeitsaufteilung der Eltern wirkt sich positv auf das Wohlbefinden der Kinder aus.  Jegliche Geschlechterkombinationen könnnen ihre Kinder gut erziehen wenn beide Eltern stabil und die Beziehung konfliktarm ist. 
  • Erfahren Kinder aufgrund der sexuellen Orientierung ihrer Eltern Stigmatisierung , wie kann die coping Strategie nützen? Coping Strategie laut einer Studie:  frühzeitige Aufklärung der Kinder   Im Alter von 5 JKahren erleben ein fünftel der Kinder Erfahrungen mit Homophobie durch andere Kinder oder Betreuungspersonen.  10 jährige haben zu fast 50%  diskriminierungen aufgrund der sex. Orientierung der Eltern erlebt. Trotzdem kaum Auffälligkeiten. Kindern ging es besser, wenn Homosexualität teil des Lehrplans war.  Mit 17 Jahren wiesen die Kinder lesbischer Eltern signifikant weniger aggressives Problemverhalten auf als Kinder aus klassischen Familien.  Bei häufiger Sitgmatisierung im Laufe des Lebenes der Kinder höhere Werte  bei internalisiertes Problemverhalten. 
  • definiere Diversität Bezeichnet ganz allgemein menschliche Vielfalt 
  • Diversity mangement ? sind Ansätze in der Personal und Organisationsentwicklung die soziale und kulturelle  Vielfalt von Mitarbeiter konstruktiv zu nutzen 
  • Beschreibe den Leitgedanken von Diversity mangement ist das Erreichen eines Klimas der Wertschätzung was die Mitarbeiter motiviert ihre vielfältigen Ressourchen in das Unternehmen mit einzubringen.
  • was gehört zu diversity Management Strategien Antidiscriminierungspolices , Sensibilisierung für  Verhaltensweisen die als diskriminierend erlebt werden können
  • Was sind die ökonomischen Vorteile von Diversität Gewinnmaximierung,  Heterogene Gruppen können homogenen Gruppen überlegen sein unter der Voraussetzung , dass sie interkulurelle Kompetenzen  besitzen .( ansonsten ggf. negative Auswirkungen ) Ebenfalls an Bildungsinstituionen so wie bei stadtteilorientiertem Arbeiten findet sich das Potential eines großen ökonomischen und sozialen Nutzens.
  • Sozialpolitische Vorteile von Diversität Herrstellung von Chancengleichheit (  die ersten Ansätze von diverstität management waren durch Emanzipationsbewegungen  geprägt ( z.b durch Frauenbewegung oder in der USA Bürgerrechtsbewegungen ) 
  • Welche Gesetze sichern die Rahmenbedingungen von Diversität ? Grundgesetzte der BRD  ( alle Menschen sind vor dem Gesetzt gleich )  allgemeine Gleichbehandlungsgesetzte ( AGG) Ziel ist es hier  Benachteiligungen aufgrund von Abstammung zu verhindern. 
  • Was weißt du über den Einfluss von Diversität im Studium ? Demokrafischer Wandel Zunehmende Internationalisierung  Erasmus- Program ( Einführung des European Credit Transfer Systems ( ECTS ) Förderung des Austausch Studierender, Mobilitätsförderung Bologa-Prozess: Ziel ist die Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraums. Unter anderem wurde hier die Umstellung auf das Bachelor/ Master-System beschlossen. 
  • Wichtige Kompetenzen von Beratungspsychologen Bewusstsein um persönliche Einstellungen gegenüber sozail und kulturell unterschiedlichen Klieentinnen und Klienten.  adäquates Wissen überunterschiedliche Kulturen und Gruppen Fähigkeit, auf die Kultur abgestimmte Interventionstechniken zu nutzen.