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MC neurologie (Fach) / Neurolokalisation (Lektion)

Lokalisation von Symptomen

Diese Lektion wurde von mary2rade erstellt.

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  • Neurolokalisation Großhirn Verhaltensänderungen (gesteigerte Aggression)  Kopfpressen Schmerzwahrnehmung= herabgesetzt ( Wunden an Kopf)  Bewusstseinstrübung ( Solmnolent, Sopor, Koma) Gangstörungen: Drangwandern, Zwangsbewegungen Spinale Reflexe = gesteigert, Stellreaktion= vermindert, einseitig betont, Ausgefallen,  Epileptische Anfälle Großhirnrine = Verblödung, Hunger, Durst, Lernfähigkeit,  Optische Nerven= Sehstörungen = zentrale blindheit kein Visus bei normaler Pupillenreaktion 
  • Neurolokalisation Kleinhirn generalisierte Ataxie (grobes Schwanken des ganzen Körpers) aber keine Schwäche  umfallen Hypermetrie normaler Visus aber kein Drohreflex !!!! Spinale Reflexe: gesteigert Bewusstsein und Stellreaktionen sind normal  Muskeltonus gesteigert Pontozerebellum: Verlust der Koordination der Kopfbewegung: Tremor der Kopfes Intentionstremor: Zittern des Kopfes bei Initiation von Kopfebewegungen
  • Neurolokalisation Hirnstamm Bewusstseinseintrübung Verhalten herabgesetzt: Sopor, Solmnolenz,  Kreislaufen,  Kopfnerven: Multiple ausfälle  Vestibularsyndrom Lange Bahnen: Tetraperese/plagie, !!! extreme Spasmen aller Strecker, Ophistotonus,  Spinale Reflexe: gesteigert, Seitenbetont Haltungs und Stellreaktionen: Herabgesetzt mit Seitenbetonung  Schmerzempfindung, gesteigert, herabgesetzt, ausfall, !!! Ausfall vitaler Funktionen 
  • UMN gesteigerte Segementale reflexe gesteigerter Muskeltonus langsame muskelatrophie
  • LMN Reduzierte segmentale Reflexe reduzierter Museklzonus schnelle Muskelatrophie
  • Reflexe nach Sektionen Ausfall VGM und HGM Ausfall segmentale Reflexe ? Nein = C1-C5 Ja = C6- TH2 nur HGM betroffen Ausfall segmentale Reflexe ? Nein = TH3 -L3 Ja = L4 - S3 Haltungs und Stellreaktionen Vier extremitäten Betroffen= C1-TH1 HGM Betroffen= TH2-S2
  • Vestibularapperat Kopfschiefhaltung (Verstärkt durch Zubinden der Augen )  generalisierte Ataxie  Streckstimulation der ipsylateralen Muskeln fehlen  horizontaler und vertikaler Nystagmus  beim Aufstehen verstärkt sich die Kopfschiefhaltung  Arten=  Paradoxes VS: Läsionen des Vestibuläranteiles des Kleinhirnes können Symptome der gegenüberliegenden Seite hervorrufen infolge: siehe Kleinhirn  Bilaterales VS: Meist Tetraparese; Fehlen des Kopfschiefhaltens, Nystagmus u. Lateralisierung der Bewegungsstörung; Fehlen d. Aufrichtereaktion und weites Ausschwingen der Kopf-Hals- Bewegungen infolge: diffuse Entzündung im HS  Ipsilaterale zentrale Läsion des VS:  Kopfschiefhaltung, vertikaler Nystagmus oder Positionsänderung; (Tetraparese) Weitere Kopfnervenausfälle (V, VI, VII u.a.);Hypermetrie, Kopftremor, Intentionstremor, fehlender Drohreflex infolge: Entzündung im HS  Ipsilaterale periphere Läsion des VS: Kopfschiefhaltung, Kreisgehen, horizontaler Nystagmus, Facialisparese infolge: Otitis externa, media, interna; Fraktur des Zungenbeines; Periarthritis des Zungenbeingelenkes am Felsenbein; osteolytische Veränderungen d. Bulla tympanica 
  • Neurolokalisation Rückenmark Verhalten: Normal Bewusstsein: Normal Körperhaltung: Tetraparese, Tetraplegie, Lähmung der Nachhand (Paraplegie) u. Spastizität der Vordergliedmaßen Gekrümmter Rücken, steifer Hals, Bewegungsunlust  Gang: Bilaterale Schwäche, stolpern, Zehenschleifen, Überköten u. Ataxie der HE oder aller Gliedmaßen  Muskeltonus: vermindert hinter der läsion gesteigert spinale reflexe: Hypo- od. Areflexie, Hyperreflexie cd. d. Läsion, Areflexie d. Pannikulusrefl. cd. d. Läsion, gekreuzter Extensor-Flexorreflex  Haltungs und Stellreaktionen: herabgesetzt  Harn und Kotabsatz: retension  Läsion C1 - C5: Tetraparese, spinale Reflexe bei allen Gliedmaßen gesteigert Läsion C6 - Th1: schlaffe Lähmung vorne, deshalb A- od. Hyporeflexie, hinten gesteigert infolge fehlender Hemmung d. oberen MN Läsion Th2 - L2: Paraparese in d. Nachhand, vorne normale, hinten gesteigerte Streckreflexe (Shiff Sherington Haltung) Läsion L3 - S1: schlaffe Lähmung hinten, deshalb hinten A- od. Hyporeflexie, vorne normal  Läsion S2 - S3: Lähmung der Blase, des caudalenkl. Kolons,Rektums/Anus,Penis, Schweifes
  • Neurolokalisation Mononeuropathie Neuropathie ist eine Gruppe von Erkrankungen, welche die Nerven außerhalb des Gehirns und Rückenmarks (die peripheren Nerven) betrifft. Mononeuropathie bezeichnet eine Störung, bei der nur ein einzelner Nerv bzw. eine Gruppe von Nerven geschädigt ist. Diese Störung beeinträchtigt den Teil des Körpers, der mit diesem Nerv bzw. dieser Nervengruppe verbunden ist, und verursacht einen Verlust von Sensibilität, Bewegung und/oder Funktion in diesem Teil des Körpers. Mononeuropathie kann jedoch jeden Körperteil betreffen Verhalten= Normal Bewusstsein= Normal Gang=Lähmung einer Extr., d. Schweifes, Sphinkter  Kopfnerven: einseitige Lähmung d. mim. Musk., Ohrs, Zunge, Unterkiefers  spinale Reflexe =herabgesetzt bei gelähmter Muskulatur Haltungs und Stellreflexe= herabgesetzt bei gelähmter Muskulatur Schmerz= herabgesetzt
  • Neuroloalisation Polyneuropathie Bewusstsein= normal Haltung= herabgesetzt Kopfnerven= multipler bilateraler Ausfall  Schlaffe Lähmung alle 4 Gliedmaßen  reduziete Segmentale Reflexe in allen 4 Gliedmaßen alles andere herabgesetzt hochgradige Spontanaktivität bei im Myelogramm bei Polyradikuloneuritis
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  • Trigeminus Kieferlähmung, Anästhesie, Analgesie, Parästhesie im Kopfbereich, Kopfschütteln 
  • N. Facialis Ursachen: Otitis externa purulenta, Neuritis im Canalis facialis; Trauma  Verzogene Oberlippe, herabhängende(s) Unterlippe, Oberlid, Ohr; Keratitis
  • Vagus + glossopharyngeus Schluckstörungen, Regurgitation, Hemiplegia laryngis sinistra 
  • N. laryngeus recurrens Hemiplegia laryngis sinistra aut dextra) 
  • N. Hypoglossus heraushängende Zunge 
  • N. accessorius Stimmveränderung 
  • N. Femoralis uni- oder bilateral hängendes Knie; die Gliedmaße kollabiert bei Belastung im Kniegelenk, beim Aufstehen Schwierigkeiten zu strecken; Analgesiebezirk: lateral um das Kniegelenk 
  • N. Peroneus gestrecktes Sprunggelenk und Überköten der HE, Analgesie: dorsal bis über Sprunggelenk. 
  • N. Ischiadicus Paralyse aller Muskeln distal des Knieg., Überköten und Nachschleifen der HE 
  • N. Tibialis Lähmung der Strecker mit starker Beugung im Tarsus; Analgesie: plantar bis Tars. 
  • N. Obturatoius Innervation der Adduktoren fällt aus, Seitwärtsgleiten der Gliedmaße 
  • Myopathien verhalten: erhöht oder erniedrigt Bewusstsein: Sopor, Solmnolenz, Koma, Gang= rasche ermüdung, Stacksig, Steif, Krämpfe,  spinale Reflexe: herabgesetzt bzw. fehlend spontane Muskelaktivität im Elektromyogramm
  • Dezerebrationssyndrom (Enthirnungssyndrom) Häufigste Ursachen der dezerebrierenden Schädigungen sind schwere Hirnverletzungen, Entzündungen des Gehirns, Vergiftungen und vorübergehende Sauerstoffmangelversorgung. Dezerebrationssyndrome beinhalten Bewusstseinsverlust, Lähmungen der Extremitäten, Störungen der Augenbewegungen und der vegetativen Funktionen.
  • N. Trigeminus ( opthalmicus, Maxillaris, mandibularis) - " dropped Jaw"
  • Stellreaktionen alle 4 Gliedmaßen - überköten - Tischkantenprobe - Hüpfreaktion - Kronsaumtest Vordergliedmaßen - Schubkarre fahren