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Wirtschafts- und Unternehmensethik (Fach) / WS 2016/2017 (Lektion)

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  • Zitat: "Sie wollen Wirtschaftsethik studieren? Entscheiden Sie sich für das eine oder das andere!" Karl Kraus, österreichischer Satiriker und Gesellschaftskritiker (1874 - 1936)
  • Zitat: "Der Mensch ist gut, aber die Verhältnisse erlauben es nicht." Bertold Brecht
  • Zitat: "Bedenke bei deinem Handeln, welche Folgen dein Tun für die 3. und 5. Generation nach dir haben wird." Stamm der Irokesen
  • Zitat: "Es ist unmöglich, dass ein Mensch gut sei, außer er stehe im rechten Bezug zum Gemeinwohl." Thomas von Aquin
  • Zitat: "Handle nach einer Maxime, die zugleich als ein allgemeines Gesetz gelten kann." Kategorischer Imperativ nach Immanuel Kant
  • Welche beiden Ziele will Wirtschaftsethik miteinander verbinden? Beachtung von ökologischen, sozialen und humanen Zielen UND das Erreichen der Unternehmensziele.
  • Begriff: Ethik Lehre von Moral und Ethos, also vom menschlichen Handeln, welches sich von der Differenz zwischen gut / moralisch richtig und böse / moralisch falsch leiten lässt.
  • Wie lautet das erste Prinzip der Ethik? Das erste Prinzip der Ethik lautet, dass das Gute zu tun und das Schlechte zu meiden sei.
  • Ethik findet statt zwischen... ...dem, was sein soll und dem was ist. Also zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
  • Ethik bemüht sich, ... Ethik erklärt, ... Ethik untersucht... Ethik bemüht sich, Aussagen über das gute und gerechte Handeln des Menschen zu machen.Ethik erklärt, WIE der Mensch handeln soll.Ethik untersucht Motive und Folgen des Handelns.
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  • Begriff: Moral Moral ist der Inbegriff der Normen und Werte, die durch gemeinsame Anerkennung als verbindlich gesetzt werden, und die durch Gebot und Verbot vollzogen werden. Handlung, Zustand oder Haltung, was was zu einer bestimmten Zeit in einer bestimmten Gesellschaft im Allgemeinen für gut und wünschenswert bzw. für böse und verboten gehalten wird.- erkennbar in Handlungsnormen und Wertmaßstäben- wichtige, grundsätzliche Aspekte des Verhaltens- Grenzen nicht immer eindeutig
  • Begriff: Desktriptive Ethik (IST) Die deskriptive Ethik beschreibt als empirische Disziplin, wie es in bestimmten Gesellschaften oder bei bestimmten Gruppen um Moral und Ethos bestellt ist.
  • Begriff: Normative Ethik (SOLL) Die normative Ethik sucht nach den richtigen sittlichen Sollensaussagen. Sie will begründete und verbindliche Aussagen dazu machen, wie der Mensch handeln soll (Handlungsnormen oder Pflichten), was er anstreben soll (Strebensziele oder Werte/Güter) und wie er sein soll (Haltungsnormen oder Tugenden).
  • Begriff: Metaethik (Wissenschaftstheorie der Ethik, Grundlage der Normativen Ethik) Die Metaethik will keine inhaltlichen Aussagen über das sittlich Gute machen, sondern ethische Aussagen untersuchen. Ihr Forschungsgegenstand ist die Ethik an sich, nicht Moral und Ethos.
  • Was ist der Unterschied zwischen Ethik und Moral? - Ethik ist eine Ebene höher als Moral- Ethik ist die Wissenschaft, Reflexion, kritische Prüfung und Philosophie der Moral- Es gibt mehrere Moralen, aber nur eine Ethik- Ethik als wissenschaftliche Disziplin ist immer verbindend, während Moral zwar auch verbindend, aber sehr oft auch trennend sein kann
  • Zitat: "Zuerst kommt das Fressen und dann die Moral." Bertold Brecht
  • Zitat: "Moral ist die Summe aller Grundsätze, die unser Miteinander bestimmen." Jean Moreau
  • Welche drei Kriterien weist jede Moral auf? 1. Es handelt sich um ein Normensystem2. das sich auf menschliche Handlungen bzw. Handlungen vernunftbegabter Wesen bezieht3. und dabei im Gegensatz zu reinen Geschmacksurteilen oder zur Etikette einen Anspruch auf unbedingte Gültigkeit hat.
  • Begriff: Gesinnungs-, / Pflichten-, / Folgen-Ethik Gesinnungs-Ethik: subjektives Wollen des Individuums, die Motivation, aus der heraus gehandelt wirdSind die Absichten gut? Pflichten-Ethik: pflichtgemäßes Handeln gegen sich selbst und andereSind die Taten gut? Folgen-Ethik: macht die sittliche Bewertung einer Handlung von deren Folgen abhängigSind die Folgen gut?
  • Begriff: Ethos Ein Subjekt erkennt eine bestimmte Moral als verpflichtend für sein Handeln und das Handeln ist dauerhaft durch die Anerkennung geprägt (innere Moral).- innere Verpflichtung zum Guten- auch Moralität oder Tugend genannt
  • Welche menschlichen Handlungen sind Objekt der klassischen Ethik? Technische Fähigkeiten Vegetative Vollzüge (?) Menschliche bzw. sittliche Handlungen- frei- mit Wille und- Vernunft- zielorientiert Nur die letzten Handlungen sind in unserem Sinne relevant.
  • Aus welcher Fähigkeit des Menschen ergibt sich die Pflicht zur Verantwortung? Aus der Fähigkeit, sein Handeln zu reflektieren.
  • Begriff: Vernunft (im Bezug auf Ethik) Die Fähigkeit des Menschen, die ihn in die Lage versetzt, sich seiner selbst, seiner Umwelt und der Beziehung zwischen seiner selbst und der Umwelt bewusst zu sein.
  • Zitat: "Je pense, donc je suis" oder "Cogito ergo sum" (Ich denke, also bin ich) René Descartes
  • Begriff: Verantwortung (im Bezug auf Ethik) die Bereitschaft, Aufgaben zur Durchführung von Handlungen zu übernehmen und sich die Folgen zurechnen zu lassen