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Schlammbehandlung (Fach) / Einführung (Lektion)

Einführung in das Thema Schlammbehandlung

Diese Lektion wurde von CloacaMaxima erstellt.

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  • potenziell gefährliche Stoffe im Klärschlamm (3) Schwermetalle Krankheitserreger anthropogene Spurenstoffe
  • Was ist Rohschlamm ? nicht stabilisierter Schlamm
  • Was ist Primärschlamm ? Schlamm aus der Vorklärung
  • Was ist Sekundärschlamm ? Überschussschlamm aus der Belebung
  • Was ist Tertiärschlamm ? Schlamm aus der chemischen Fällung
  • Was ist Fäkalschlamm ? Schlamm aus Kleinstkläranlagen / Kleinkläranlagen
  • Was ist stabilisierter Schlamm ? anaerob behandelter Schlamm aerob behandelter Schlamm  biologisch Inaktiv
  • Was ist Klärschlamm ? Schlamm nach Stabilisierung , Entwässerung und ggf. Trocknung
  • Ziele der Schlammbehandlung (mind. 3) Verminderung der Feststoffmasse Hygienisierung ( Abtötung von Krankheitserregern ) Erzeugung von Klärgas Homogenisierung Reduzierung des Wasseranteils Bereitstellung von Puffer- und Speichervolumen 
  • Zukünftige Ziele der Schlammbehandlung Kraft Wärme Kopplung  Energieautarke Kläranlage zentralisierte anaerobe Klärschlammbehandlung evtl. Phosphat und Stisckstoffrückgewinnung als Dünger  Kunststoffherstellung
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  • 5 Verfahrensstufen der derzeitigen Schlammbehandlung biologisch ( aerob und anaerobe Stabilisierung)  chemisch (Flockung , Kalkung ) mechanisch ( Eindickung, Entwässerung ) physikalisch ( Ultraschall- Desintegration) thermisch ( Verbrennung, Pasteurisierung )
  • Ablauf der Schlammbehandlung (Systemgrenzen) (6) Eindickung Hygienisierung benötigt Energie  Stabilisierung erzeugt Energie Eindickung /Stapelung Trocknung Verbrennung 
  • Entsorgungspfade (mind. 4) Landwirtschaft  bis 2025 Landbau bis 2025 Mitverbrennung  bis 2025 Monoverbrennung mit Deponierung NEU  Deponierung ohne thermische Vorbehandlung bis 2005  Versenkung im Meer bis 1993
  • Vor- und Nachteile der landwirtschaftlichen Nutzung und Verwendung im Landschaftsbau + Nutzung des Nährstoffgehaltes als Dünger + Schonnung der P-Ressourcen  +Kostengünstigster Entsorgungsweg - Schadstoffe werden in den Boden eingetragen und Grundwasser - geringe Planungssicherheit aufgrund aktueller gesetzlicher Rahmenbedingung
  • Vor- und Nachteile der Mitverbrennung + Zerstörung organischer Schadstoffe + energetische Nutzung  + Kostengünstig - keine Nutzung der Nährstoffe  - Schlechte Klimabilanz bei langen Transportwegen - Entwicklung der Kapazitäten unsicher 
  • Vor- und Nachteile der Monovrebrennung + Hohe Planungssicherheit für Kläranlagenbetreiber + Zerstörung der organischen Schadstoffe + Phosphor verbleibt in hoher Konzentration in der Asche  - P-Rückgewinnung ist aufwendig  - Kostenintensiver Entsorgung - Erweiterung der Kapazität nur langfristig möglich 
  • Warum betreibt man Indirekteinleiterkontrolle ? Qualitätssicherung der Klärschlämme (immer mehr Parameter müssen analysiert werden ) Schadstoffeinleitungen an der Quelle verhindern
  • Gibt es finanzielle Unterschiede bei den Entsorgungswegen ? Schlammbehandlung und Entsorgung höchste beeinflussbare Komponente bei den Betriebskosten Landwirtschaftliche Entsorgung : 200 €/MGTS Mitverbrennung : 450 €/MGTS