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Reporting und Risikoberichtserstattung (Fach) / WHT (Lektion)

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  • Grundsätze Berichtswesen ▲  Glaubwürdigkeit der Berichte ist sicherzustellen (Wahrheitsgetreu, Ausreißer, Datenqualität, Datenkonsistenz) ▲  Empfängerorientierung ▲  Pyramidale Struktur / Summaries ▲  Maximierung der Informationsdichte ▲  Zeitnahe Informationsbereitstellung ▲  Aufbau, Länge & Stil werden durch das Berichtsziel festgelegt ▲  Farbe ist mehr als nur Design 
  • Idealtypisch Reportingpyramide Konzern                                                   AR-Bericht (q) Bankenbericht (q) Eigentümerbericht (m) Top-Management-Bericht (m) Ressortberichte (m) (CTO, COO, CSO, CFO) Geschäftseinheit (m) (durch Konsolidierung zugeordnete Standorte) Standort-Berichte (m) Steuerung Standorte durch zuständige KL- Mitglieder erfolgt über die Standortberichte (folgen gleicher Struktur wie Konzern) 
  • Tabellen  ▲ Statischer bzw. dynamischer Bericht ▲ Zeilenstruktur ▲ Spaltenstruktur ▲ Layout ─ Schriftart(en) und –größen ─ Linien und Rahmen ─ Hintergrundfarben und Hervorhebungen ─ Ampeln und Abweichungen ▲ Formale Angaben und Beschriftungen 
  • Grafik welcher Typ  Strukturen K,S▲ Umsatzanteile nach Produkten, Regionen, ... ▲ Kostenstrukturen ▲ Schlüsselwörter: Prozent, Anteil, „davon“ Rangfolgen, Reihungen, gegenüberstellende Vergleiche B,S▲  Größenvergleiche (Marktanteile, Umsatz, Personalstand) ▲  Gegenüberstellung von Entwicklungen (Wachstum) ▲  Benchmarks (Rendite) ▲  Schlüsselwörter: größer/kleiner/gleich, über/unter, an xter Stelle Zeitreihe S,L▲ Saisonalität ▲ Schlüsselwörter: steigen/wachsen/sinken/fallen/stagnieren/schwanken Häufigkeiten S,L▲  Alterstrukturen (Mitarbeiter, Forderungen) ▲  Größenklassen (Kunden-, Auftrags- oder Produktsegmente) ▲  Demografische Daten ▲  Schlüsselwörter: von – bis, durchschnittlich, minimal- maximal
  • IR Warum? Unzufriedenheit bei Anwendern, Informationsempfängern & Standardsettern Einfluss nicht-finanzieller Informationen... ... auf die Unternehmensbewertung & strategische Entscheidungen steigt und erfordert eine umfassendere Betrachtung Anforderungen der Finanzmärkte... ...umfassen zunehmende Detailtiefe der Berichterstattungen inkl. nicht-finanzieller Informationen Mangelnde Transparenz...  Komplexität & Unverständnis...... entsteht durch steigende Anzahl an nicht verknüpften Unternehmensberichten und erzeugt Neues Framework des IIRC...... fordert Verlinkung von finanziellen und nicht-finanziellen Informationen 
  • IR Definition Integrated Reporting ist die Berichterstattung über Geschäftsmodell, Geschäftsstrategie und Performance eines Unternehmens, die es den Shareholdern und Stakeholdern ermöglicht, die Fähigkeit des Unternehmens zu beurteilen, über einen langfristigen Zeitraum Wert zu schaffen und zu erhalten. 
  • IR Reifegradmodell Eingeschränkte Integration Kombination Integration Intergrierter Bericht als PrimärBericht in einem gesamtheitlichen Kommunikationsmodell
  • Wesentlichkeit – Wertschöpfung – Wirkungsmessung KPIs speziell auf das Unternehmen abstimmen und klare Ziele und Branchen-Benchmarks angeben  Strategische Prioritäten im Bericht demonstrieren inkl. Zeithorizonten und Zielerreichungskriterien Bedeutende Informationen bzgl. langfristiger Wertschöpfung und Wettbewerbsumfeld darstellen Transparente Governance-Berichterstattung  Stakeholder-Informationen auf knappe und für die Wertschöpfung wesentliche Bereiche beziehen  Mögliche Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten von Chancen und Risiken veröffentlichen Konkrete strategische Maßnahmen und entsprechende KPIs darstellen 
  • Regulatorisch [...] Prüfungsausschuss bestellen, der sich mit der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems [...] befasst. ....Geschäftsführung verantwortlich für die Einrichtung und Wirksamkeit eines IKS und Risikomanagementsystems  IFRS UGB ÖCGK Basel I Basel II ISO 31000 
  • Extern-Intern Extern: WP,Behörden,Investoren,Gesetzgeber,Prüfungsauschuss Intern: Aufischtrat, Vorstand,GF,MGMT,IR,Devisionen
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  • Obwohl Adressaten und Unternehmen unterschiedliche Inhalte und Darstellungsformen fordern, müssen Grundsätze beachtet werden Darstellung des Risikoprofils des Unternehmens sowie der zugehörigen Veränderungen und Trends  Identifikation jener Risiken, die im Fokus der Aufmerksamkeit stehen sollten  Beschreibung der einzelnen Konzernrisiken, deren Gewicht und Entwicklung  Erläuterung der gesetzten/geplanten Maßnahmen des RM und deren Auswirkungen/Fortschritt Bewusstsein für eingetretene Risiken und Beinahe- Ereignisse Sichtbarkeit von entstehenden Risiken (und Risiko- Themen) und Trends der Schlüssel-Risikoindikator 
  • GRC Worauf kommt es an? Das System ergibt Sinn und ist erklärbar  Detaillierte Risikoanalyse mit laufender Aktualisierung  Auf die Risiken abgestimmte wirksame Kontrollen  Klare Verantwortlichkeiten und ein funktionierendes Zusammenspiel Aufdeckung und Sanktionierung von Compliance- Verstößen 
  • Ziele IKS Transparenz Prozessabläufe Risiken Kontrollergebnisse Berichterstattung an Stakeholder (z.B. Aufsichtsrat Sicherheit Rechtssicherheit Datenqualität Verminderte Fehler-und Betrugs-wahrscheinlichkeit Funktionierendes Risikomanagement Verbindlichkeit Prozesstreue Kontrolldurchführung Zuständigkeiten