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Unfallschirurgie (Fach) / Alles (Lektion)

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  • Lasègue-Zeichen und Bragard-Zeichen Auslösung eines Dehnungsschmerzes im Bereich der Spinalnervenwurzeln der Rückenmarkssegmente L4-S2 und des Nervus ischiadicus. Das Lasègue-Zeichen ist positiv, wenn eine Beugung um etwa 70-80° (gesund: 90°)aufgrund von vorher eintretenden Schmerzen in Bein, Gesäß oder Rücken nicht durchführbar ist. positiv bei Bandscheibenvorfall und Meningitis Bragard-Zeichen: die zusätzliche Dorsalextension in oberen Sprunggelenk führt zur Schmerzverstärkung
  • Was prüft der Hackengang? Lähmung des Fußheber (L5-Symptomatik)
  • Was prüft der Zehengang? Lähmung der Fußsenker (S1-Symptomatik)
  • Arthrosezeichen in Rö -Gelenkspaltverschmälerung -subchondrale Sklerose -Geröllzysten -Osteophyten
  • Innenrotation/Außenrotation im Hüftgelenk 40-50/30-45°
  • Adduktion/Abduktion im Hüftgelenk 20-30/30-45°
  • Extension/Flexion im Hüftgelenk 12°-0°-130°
  • Früheres Zeichen der Koxathrose Einschränkung der Abduktion und Rotation bei der Untersuchung. Rö: Gelenkspaltverschmälerung, Sklerose, Geröllzysten, Osteophyten
  • positiver Valgusstress bei gestrecktem Knie -Läsion des Innenbandes, posteromediale Kapsel, Kreuzbänder
  • positiver Varusstress bei gestrecktem Knie -Läsion von Außenband, posteriore Kapsel, Kreuzbänder
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  • Steinmann-I-Zeichen -Innen/Außenrotation des Fußes bei 30° gebeugtem Knie. -bei Außenrotation: Innenmeniskus -bei Innenrotation: Außenmeniskus
  • Steinmann-II-Zeichen -Der Untersucher palpiert den Gelenkspalt ventromedial und ventrolateral bei gestrecktem Knie nach Schmerzpunkten -Knie beugen und strecken, dabei rotieren am Unterschenkel
  • Payr-Zeichen -Schneidersitz -Wenn eine Schädigung des Innenmeniskus (Meniscus medialis) vorliegt, treten Schmerzen im medialen Gelenkspalt auf (Hinterhornläsion)
  • Lachmann-Test Oberschenkel wird mit einer Hand umgriffen, fixiert. Mit der anderen Hand wird der Unterschenkel nach vorne gezogen. Prüft den vorderen Kreuzband
  • Thompson-Test Bei gerissener Achillesssehne bleibt bei Kompression der Wade die Plantaflexion des Fußes aus (in Bauchlage)
  • Welche Haltungstype kenne Sie? -thorakale Hyperkyphose (Rundrücken) -lumbale Hyperlordose (Hohlkreuz) -Kypholordose (Hohlrundrücken) -Totalkyphose -Flachrücken
  • Mennel-Handgriff -Untersuchung der Sakroiliakalgelenke -Pat. liegt auf dem Bauch -mit einer Hand Becken fixieren, mit der anderen das gestreckte Bein nach oben ziehen
  • Schober-Zeichen Wirbelsäulebeweglichkeit -von S1 10 cm nach kranial (norm. mind 4 cm)
  • Ott-Zeichen Wirbelsäulebeweglichkeit -von C7 30 cm nach kaudal (norm 0-2 cm)
  • Versorgung von Beckenfrakturen (konservativ/operativ) Typ A und stabile Typ B bei geriatr. Pat.: 1-2 Wochen Bettruhe, danach schmerzabhängige Teilbelastung instabile Typ B und Typ C: Plattenostheosynthese oder Zugschraube, Fixateur externa Bei allen Frakturen: Thromboseprophylaxe!!!
  • Bankart-Läsion das teilweise oder vollständige Abreissen des Labrum glenoidale im unteren Bereich des vorderen Pfannenrandes bei einer vorderen Schultergelenksluxation und ist unter anderem ein Hauptgrund rezidivierender Schulterluxationen.
  • Hill-Sachs-Läsion eine Impression am Humeruskopf, die durch den Druck der Schultergelenkspfanne auf den Humeruskopf bei einer vorderen (dorsale Hill-Sachs-Delle) oder hinteren (ventrale Hill-Sachs-Delle) Schulterluxation entsteht.
  • Einteilung der Mittelgesichtsfraktur nach LeFort: I.basale Absprengung der Maxilla II.pyramidale Absprengung der Maxilla auch knöcherne Nase III.hohe Absprengung des gesamten Mittelgesichtsskelett mit der Nase
  • Therapie einer Mittelgesichtsfraktur -Plattenostheosynthese, Mikroplatten, Schraube
  • Einteilung der Akromioclavikularluxation nach Tossi (I,II,III) und Rockwood (I-VI) je nach Zustand der Lig. acromioklaviculare und Lig.coracoclaviculare+Klavikulaposition Bei Tossy III und Rockwood III: Klaviertastenphänomen (beide Ligg. sind durch)
  • AO. Was ist das? Arbeitsgemeinschaft für Ostheosynthesefragen
  • Diagnostik bei Beckenverletzung -Sono -a.p.Beckenübersichtsaufnahme: Inlet-Aufnahme (Beckenbodeneingang), Outlet-Aufnahme,(Beckenbodenausgang), Obturator - Aufnahme (Pfannenrand), Ala-Aufnahme (Pfannenrand) -CT mit 3D-Rekonstruktion
  • Nachbehandlung von Beckenfrakturen -postoperative Teilbelastung (anfangs mit 20 kg) für 8–12 Wochenbis zum radiologischen Nachweis einer Frakturkonsolidierung der betroffenenSeite notwendig -Physiotherapie -Thromboseprophylaxe für 2-3 Monate -Entfernung von Platten und Schraubenmaterial ist im Verlauf nichtzwingend indiziert
  • Hüftgelenkluxation 1. Luxatio iliaca (Hüftkopf nach dorsal), am häufigsten, zwischen Lig. iliofemorale und Lig. ischiofemorale 2.Luxatio ileopubica (nach vorne) 3.Luxatio obturatoria (nach unten) Oft Begleitverletzung: Femurkopffrakturen nach Pipkin (I-IV)
  • Operative Behandlung von Femurkopffrakturen nach Pipkin (I-IV) Typ 1, wenn klein: konservativ Typ 1-2: Schraubenostheosynthese Typ 3: Hüftgelenkersatz Typ4: Hüftgelenkersatz+Acetabulumrekonstruktion
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  • Femurkopffraktur nach Pipkin (I-IV) Pipkin I: Femurkopffraktur kaudal der Fovea (außerhalb der Belastungszone) Pipkin II: Femurkopffraktur kranial der Fovea (unter Beteiligungder Belastungszone) Pipkin III: Typ I oder II in Kombination mit Schenkelhalsfraktur Pipkin IV: Typ I oder II in Kombination mit Azetabulumfraktur
  • Allgemeine Verletzungen in Becken und Hüfte -Hüftgelenkluxation (Luxatio iliaca, ileopubica,obturatoria) -Hüftkopffraktur nach Pipkin -laterale und mediane Schenkelhalsfraktur -Schenkelhalsfraktur nach Pauwels I-III (Frakturverlauf im Verglech zur Horisontalebene) -Schenkelhalsfraktur nach Garden 1-4 (Dislokationsgrad der Fraktur) Merke: bei dislozierte Schenkelhalsfraktur: das Bein verkürzt und außenrotiert -pertrochantäre Femurfraktur -subtrochantäre Femurfraktur
  • mediale Schenkelhalsfraktur -Frakturspalt innerhalb der Gelenkkapsel-intraartikuläre Drucksteigerung durch das Hämatom mit zunehmender Gefahr einer avaskulären Hüftkofpnekrose-bei hüftkopferhaltender Operation (Alter <65 Jahre) chirurgischer Notfall (OP ≤6 Stunden) -mediale und laterale SHF: Einteilung nach Pauwels und Garden
  • Laterale Schenkelhalsfraktur -Frakturlinie außerhalb der Gelenkkapsel-Gefahr der Hüftkopfnekrose gering
  • Schenkelhalsfrakturen nach Pauwels (berücksichtigt den Winkel der Frakturlinie zur Horizontalen) Pauwels I: Frakturebene zur Horizontalen 30°: stabilPauwels II: Frakturebene 50°: instabilPauwels III: Frakturebene >70°: instabil> Memo: Die Pauwels-Klassifikation hat einen prädiktiven Wert für dieEntstehung einer Pseudarthrose.
  • Klassifikation nach Garden Garden I: inkomplete Fraktur (gute Prognose)Garden II: vollständige Fraktur ohne DislokationGarden III: vollständige Fraktur mit teilweiser VerschiebungGarden IV: komplett dislozierte Fraktur (Gefäßversorgung unterbrochen)> Memo : Die Garden-Klassifikation hat einen prädiktiven Wert für dieEntstehung einer Hüftkopfnekrose (Femurkopfnekrosen bis zu 60% beiGarden III und IV).
  • pertrochantäre Femurfraktur AO-Klassifikation:A1: einfache pertrochantäre FemurfrakturA2: multifragmentäre pertrochantäre FemurfrakturA3: intertrochantäre, reverse pertrochantäre Femurfrakturen oder mit subtrochantärem Verlauf Klinik: Außenrotation Therapie: immer operativ, DHS oder Gamma-Nagel
  • subtrochantäre Fraktur Therapie: proximaler Femurnagel oder Gammanagel
  • Traumatische Patellaluxation -erfolgt nach lateral -Therapie: passive Gelenkstreckung und Verschiebung der Patella nach medial. Danach Gips.
  • Patellafraktur Therapie: -Zuggurtung -Schraubenostheosynthese
  • Bänder des OSG (oberes Sprunggelenk) Laterale Bänder: -Lig.talofibulare anterius -Lig.talofibulare posterius -Lig.calcaneofibulare Medialer Band: -Lig. deltoideum
  • Syndesmosebänder der Malleolengabel -Lig.tibiofibulare anterio -Lig.tibiofibulare posterio
  • Weber-Fraktur nach Lage der Fibularfraktur zur Syndesmose: Weber A: Fibularfraktur unterhalb der Syndesmose Weber B: Fibularfraktur auf Höhe der Syndesmose Weber C: Fibularfraktur oberhalb der Syndesmose, Syndesmose verletzt. Membrana interossea bis zur Fraktur zerrissen. Maisonneuve- Fraktur: hohe Weber C Fraktur knapp unterhalb des Fibulaköpfchens mit Ruptur der Syndesmose bis zu Fraktur
  • Maisonneuve- Fraktur Maisonneuve- Fraktur: hohe Weber C Fraktur knapp unterhalb des Fibulaköpfchens mit Ruptur der Syndesmose bis zu Fraktur
  • Therapie der Weber-Frakturen Weber A: Unterschenkelgibs für 8 Wochen Weber B+C: -Fibulafraktur: Plattenosteosynthese -Bänder genäht -Knochenabsprengungen mit Zugschrauben -Syndesmose genäht -Tibia und Fibula durch Stellschraube verbunden (Syndesmoseentlastung) + Gips für 6 Wochen
  • Volkmann-Dreieck keilförmigen Abbruch des hinteren bzw. vorderen distalen Tibiaendes (hinteres Volkmann-Dreieck/vorderes Volkmann Dreieck) im Rahmen einer Sprunggelenksfraktur.
  • Die Referenzwerte für das Hüftgelenk Extension/Flexion: 12-0-120 Abduktion/Adduktion: 45-0-30 Außenrotation/Innenrotation: 50-0-40
  • Die Referenzwerte für das obere Sprunggelenk Dorsalextension/Plantarflexion : 20-0-40
  • Die Referenzwerte für das Schultergelenk Abduktion/Adduktion: 180-0-40